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Autor Thema: Zwei Fäuste gegen Remscheid  (Gelesen 188098 mal)

Hideyoshi

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #140 am: 28.September 2012, 18:19:25 »

Schön, dass es hier weitergeht.
Das Maskottchen Francisco, ein absolutes Highlight! :laugh:
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Henningway

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #141 am: 29.September 2012, 08:52:15 »

Danke für das Feedback, Hideyoshi!  :D



So, so...


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Henningway

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #142 am: 29.September 2012, 08:53:11 »

Am 29.12. spielen wir ein Freundschaftsspiel gegen Zweitligisten Alemannia Aachen und gewinnen absolut verdient mit 3:1. Manager Ron Jans zweifelt daraufhin meine Fähigkeiten an. Das tue ich dann ebenfalls. Ich muss mir nix gefallen lassen. Außerdem habe ich mehr Kohle als er! Bääm!
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Henningway

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #143 am: 29.September 2012, 08:54:53 »

1.Januar – Prosit Neujahr!

Morgens komme ich ins Büro und sehe Herzog, wie er, auf einem Bürostuhl stehend und wild gestikulierend, in einer Ansammlung trainingsbanzugter Personen steht. Alle reden wild durcheinander und Herzog ist mit den Nerven sichtlich am Ende. Ich stelle mich erstmal zehn Minuten hin und schaue mir schmunzelnd das Schauspiel an.
„Was? Nein, wir haben nicht… wie bitte? Nein, halt! Sie da – Sie können da nicht rein. Und Sie? Wer sind Sie? Ich?“
Ich trete schließlich langsam hinzu, hebe gediegen die Hand und alles verstummt.
„Meine Freunde. Freunde! Was ist hier los?“
Herzog klettert verschwitzt vom Stuhl und schiebt zwei Leute beiseite.
„WAY! WAS ZUR HÖLLE…!!??“
Ich sehe ihm lächelnd ins Gesicht. Dann umarme ich ihn und küsse ihn auf beide Wangen. Ich drehe ihn zur Menge, hebe seinen Arm und rufe:
„Unser Präsident Herzog, ich möchte um einen kräftigen Applaus bitten!! Ja, Applaus!!“
Alles applaudiert und jubelt. Herzog ist scheinbar verwirrt. Er reißt sich los, scheint die Aufmerksamkeit aber dennoch zu genießen.
„Way! ... danke… vielen Dank… Way!! Ich… danke vielmals, das ist doch nicht nötig…“
„Ihr Applaus, Mister.“
„Ja… danke, danke auch. Way – es reicht jetzt aber wirklich.“ Sein Ton ist milde.
„Way, sagen Sie: wer sind all’ diese Leute?“
Ich lege ihm einen Arm um die Schultern.
„Herzog, sehen Sie, Sie wissen, was wir hier tun. Wir sind…?“
„… ein Fußballverein.“
„Richtig. Ein Fußballverein. Und als solcher ist es unsere Pflicht, was zu tun?“
„Zu gewinnen?“
„Ja. Und Sie kennen meine Philosophie: kein Schwanz kann je lang und breit genug sein.“
„Das ist ihre Philosophie?“
„Das ist meine Philosophie.“
„Und was hat das jetzt mit diesen vielen Menschen hier zu tun?“
Ich klopfe ihm leicht auf die Brust. „Mein Freund, das sind unsere Neuzugänge!“
„Waaas?“ Herzogs Stimme überschlägt sich. „Zwölf Mann?“
„Klar. Na, und?“
Herzog schüttelt sich und blickt in die Runde der erwartungsfrohen Spieler.
„Da wird unser Team aber nicht glücklich sein“, sagt er nachdenklich. „Neulich erst war dieser Francisco bei mir und hat sich beklagt, Way. Dabei ist er nur das Maskottchen!“
Ich lache. „Ja, eine witzige Geschichte.“
Ich wende mich wieder den wartenden Neuzugängen zu und hebe beide Arme.
„Meine werten Transfercoups und die anderen, ich heiße Sie herzlich bei uns willkommen. Sie kennen mich, ich bin der mit den Kohl’n. Außerdem bin ich Manager. Und Trainer. Ich entscheide, ob Sie spielen und wenn überhaupt, wo. Und wie lange. Und bis wann. Merken Sie sich einfach: ich bin der, dessen Arsch auf Ihre Lippen wartet. Und Sie sollten gut küssen können!“ Ich lasse die Worte kurz im Raum hängen. Dann zeige ich auf Herzog.
„Meine Assistentin hier wird Ihnen nun das Vereinsgelände zeigen. Für Fragen und dergleichen wenden Sie sich bitte an mich. Viel Spaß.“
Ich zwinkere dem scheel dreinblickenden Herzog zu, drehe mich um und schlendere pfeifend davon. Das Leben ist schön.
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Henningway

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #144 am: 29.September 2012, 09:13:11 »

Durch die Transfers ändert sich die Struktur in der Mannschaft.

Torhüter
Gott muss ins zweite Glied zurück rücken, ob es ihm gefällt oder nicht. Kessler und L’Hostis sind wesentlich besser und werden den Platz im Tor unter sich ausmachen. Raphael Müller wird nicht mehr gebraucht und auf die Transferliste gesetzt.

Abwehr
Leider kommt Gemiti mit einem gebrochenen Fuß nach Remscheid und fällt noch vier Monate aus.
Schönheim verdichtet die Möglichkeiten in der Innenverteidigung. Für drei Plätze stehen nun sechs Leute zur Verfügung.
Zimmermann wird rechts spielen und mit Jebbour in Konkurrenz treten.





Mittelfeld
Hier ändert sich wenig. Tinga und Nijholt sind nach wie vor erste Wahl. Die Transfers von Duplan und Baiano wurden getätigt, bevor sich die 3-5-2-Taktik als so erfolgreich herausgestellt hat. Jetzt besteht kein Bedarf mehr nach Flügelspielern.



Sturm
Die Möglichkeiten sind stark gewachsen. Leandro und Ljubojevic sind besser als die anderen Spieler, vor allem die aus dem zweiten Glied. Alípio wird daher heim geschickt.





Die Situation stellt sich im Moment zwar extrem unübersichtlich dar, allerdings laufen von zwanzig Spielern die Verträge im Sommer aus. Dann wird stark gesiebt.
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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #145 am: 29.September 2012, 09:15:13 »

An dieser Stelle sei kurz vermerkt, dass ich (offensichtlich) nicht immer zeitnah Profilbilder geschossen habe. Das verbessert sich aber im Laufe der weiteren Story.
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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #146 am: 29.September 2012, 09:28:47 »

Und schon wieder neue Gesichter und Namen an die sich die wenigen noch vorhandenen treuen Anhänger gewöhnen müssen.
Herr Way ich frage Sie im Namen der Fans: Wann hört endlich dieses Kommen und Gehen auf? Was wir brauchen ist Kontinuität!

ein treuer Anhänger des (früheren) FC Remscheid
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Henningway

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #147 am: 29.September 2012, 09:31:25 »

20. Spieltag

Borussia Dortmund II (10.) – FC Remscheid (1.)


Stadion Rote Erde, Zuschauer: 832

Zwar habe ich viele neue Spieler gekauft, aber dennoch stehen nur drei von ihnen in der Startformation:

Kessler – Wittek, Zeitz, Schönheim – Zimmermann, Tinga, Nijholt, Tonetto – Kot – Vuckic, Roye

Nijholt ist scheinbar gesundet aus Holland zurück gekehrt und wird hoffentlich gleich wieder die Führung im Mittelfeld übernehmen. Von Schönheim verspreche ich mir etwas mehr spielerische Qualität aus der Abwehr heraus, Zimmermann soll sich mal beweisen.

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45.+2:
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Halbzeit.
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70.:
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80.:
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Abpfiff.

Match-Stats:
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Spieler-Ratings:
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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #148 am: 29.September 2012, 09:33:40 »

Ja gibt’s denn das? Wormatia Worms schmeißt Ronald Borchers raus, und als Ersatz wollen die mich? MICH?? Also, das ist ja… ich weiß gar nicht, wie ich es nennen soll. Aber im Grunde ist das eine bodenlose FRECHHEIT! WORMS? Haben die noch alle Nadeln am Baum? Aus welchem unerfindlichen Grund sollte ich zu einem Regionalliga-Verein wechseln, der keine Kohle hat, wenn ich hier MIT Kohle meinen Tag damit verbringen kann, einem verhassten Präsidenten auf die Nüsse zu gehen. Sorry, Jungs. Aber Ihr seid mir zu unwirklich. ABGELEHNT!

Ohnehin muss ich mich um den Kader kümmern. Tinga fällt nämlich vier Wochen aus
.



Das Präsidium lässt verkünden, dass sie begeistert sind, dass ich Worms abgesagt habe. Wenn Herzog nur wüsste. Als Antwort schmiere ich Zahnpasta unter die Türklinke zu seinem Büro.




Jetzt ist Winterpause, obwohl wir trotzdem Spielbetrieb haben. Ich teste gegen ein paar unterklassige Teams, um den Ersatzspielern Spielpraxis zu gewähren und die Neuen zu integrieren.

Zum Beispiel Akaki Gogia, der als Box-to-box-Midfielder vorspielen soll (Leihgabe vom VfL Wolfsburg). Allerdings werden die zwei Minuten, die er bis zu seiner Verletzung gespielt hat, nicht ausreichend sein, um tiefere Einblicke zu bekommen. Das Spiel gegen Wolfsanger endet zwar 0:6 für uns, aber hinterher stellt sich raus: Gogia fällt mit gebrochenem Arm sieben Wochen aus
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Szabics9

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #149 am: 29.September 2012, 11:37:22 »

Gestern erst bin ich hier auf die Story gestoßen und hab mir alles komplett reingezogen  ;D
Wirklich geil geschrieben, werde dran bleiben  8)
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Henningway

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #150 am: 29.September 2012, 12:01:46 »

Freut mich! Vielen Dank für das Kompliment!!  :D
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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #151 am: 29.September 2012, 16:09:45 »

„Ähhh…“
  Die tiefbrummende Stimme meines Präsidenten stört mich in meiner Konzentration. Gerade kippe ich die letzten Reste meines Jägermeister-Vorrats in den Kaffeebecher in der Cafeteria. Ich drehe mich um.
  Herzog – wird der Mann eigentlich immer dicker? – steht dort mit ausgestrecktem Arm, mit dem er mich soeben angetippt hatte. Sein Blick aber ist auf einen A4-Zettel gerichtet, der scheinbar seine gesamte Konzentration erfordert.
  „Wat iss?“, herrsche ich ihn an. Aber er lässt sich nicht wirklich aus der Ruhe bringen. Sein Blick sitzt fest auf ein paar Zeilen, die im Gegenlicht durch den Zettel sichtbar werden.
  „Jaa… also…“
  Ich mache eine unbeherrschte Handbewegung und packe Herzog am Arm.
  „Wat ISS?“
  Jetzt erst blickt der dicke Mann auf und nickt. Er hält mir seinen Zettel unter die Nase, zieht ihn aber gleich wieder weg, als ich einen Blick drauf werfen will.
  „Hier, das. Way!“ Ich sehe kurz dem verschwundenen Zettel hinterher und starre Herzog dann an. Ich versuche dabei auszusehen wie John Rambo.
  „Herzog, was wollen Sie? Hat das hier irgendeinen Sinn?“
  Herzog nickt und wedelt dabei mit dem Zettel über seinem Kopf.
  „Hier, Way, sehen Sie doch – ein Zettel. Die Fans werden unruhig.“
  „Warum?“
  „Steht hier drin…“ Er hält mir den Zettel hin. Jetzt greife ich blitzschnell zu und überfliege die vier kurzen Zeilen. Offenbar regt sich die Fanseele. Ein, wie mir scheint, selbsternannter Sprecher namens Kaliumchlorid – den hatte ich doch schon mal irgendwo gelesen?! – stänkert gegen meine Transferpolitik.
  Ich lasse einige Momente vergehen und schüttele dann verständnislos den Kopf.
  „Na, und?“, frage ich Herzog.
  „Ich meine, also… vielleicht sollten wir zurückhaltender…“
  „Näää!“, blaffe ich. „Keinesfalls! Wollen wir hier erfolgreich sein oder watt? Wollen wir aufsteigen, nochmal aufsteigen und nochmal aufsteigen? Oder wollen wir lieber jahrelang Regionalliga spielen?“
  „Herr Way, wir sind uns sicher einig, dass wir…“
  „Küchenstudio Vent & Schubert!“
  Herzog stockt. „Wie bitte?“
  „Kennen Sie die?“
  Herzog denkt einen Moment nach. Er zieht die Mundwinkel nach unten und schüttelt leicht den Kopf.
  „Erstaunlich, Herzog. Die sponsern uns immerhin.“
  „Ahh… ja, doch, hetzt…“
  „Ich hätte aber lieber, wenn uns die Kaltenbach-BMW-Gruppe sponsert. Oder Vaillant. Oder Douglas. Oder Johnson&Johnson. Verstehen’se?“
  Herzog denkt einen Moment nach. Mir dauert das aber zu lange.
  „Die Fans wollen das auch. Dieses Salz, dieses KaCeEll – was kümmert mich ein Einzelner? Er wird irgendwann ganz kleinlaut im Stadion stehen und zugeben müssen, dass wir alles richtig gemacht haben!“
  Herzog hat die Sprache wieder gefunden.
  „Ja, gut. Wir bleiben dabei. Aber wir sollten dennoch die Fanbasis nicht ganz vergessen.“
  „Das können Sie ja dann machen, mein Lieber.“, sage ich und drehe mich wieder zu meinem getunten Kaffee um.
  Ich höre, wie Herzog hinter mir langsam davon schlurft.

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #152 am: 29.September 2012, 16:10:29 »

10. Januar, draußen kalt, Schneematsch liegt und es nieselt. Ich sitze in meinem Büro und trinke Espresso. Auf meinem Tisch befindet sich eine komplizierte Zeichnung einer komplizierten Konstruktion, deren Ziel es einmal sein soll, auf Knopfdruck Herzogs Bürostuhl so schnell um die eigene Achse drehen zu lassen, dass er eine Zentrifugalkraft von 3 g aushalten muss. Ich werde aus meinen dunklen Gedanken gerissen, als die Bürotür kraftvoll auffliegt. Ich schrecke hoch und sehe einen Mann von etwa zwei Meter Körpergröße, mit roten, struppigen Haaren, einem roten, struppigen Bart und hellen, sommersprossigen, struppigen und vor allem nackten Armen. Er stürmt ins Büro und knallt eine große Flasche Single Malt Whiskey auf den Tisch.
„Hey ma ole friend tisis foryou!“
Ich blicke den Mann, der mich sehr an Hausmeister Willie erinnert an, während er sich auf den Besucherstuhl fallen lässt. Er trägt einen Rock. Und darunter, wie ich deutlich sehen kann, nichts.
„Äh…“ Mehr schaffe ich nicht. Dem Mann gefällt’s aber.
„Aye!!“ poltert er und schlägt mit der flachen Hand auf den Tisch.
„I’m ere totalkabout Manange. Wannabuyim. Howmuch?”
“Äh…”
“Aye!!”
“What?”
“Ole friend tisforyou. Drink.” Er deutet auf die Flasche und lacht. Ich schaue ihn an.
„What?“
Wieder lacht er laut auf. „I shuuld intreducemaself!“ Er streckt den Rücken und schlägt sich die Faust auf die Brust. „Steven Craig. Chairman o’St.Johnstone!! Aye!“
Wer?
„What?“
Craig klopft mit dem Finger auf meinen Schreibtisch. „Ah noneed tobe weird German lad!”
“No?”
“No.”
“Why not?”
“Ha! Aye.”
“What?”
Das Gespräch entwickelt sich eindeutig in gar keine Richtung. Wieder lacht Craig.
„Manange. Bewannabuyim. Howmuch?“
„You want to buy someone?”
“Yes. Manange.”
“You want to buy the manager?”
“No, Manange. Manange.”
“Me?
“Areyouforsale?” fragt Craig und lacht dröhnend. Meine Espressotasse klirrt.
„Of course!“ antworte ich entrüstet. Das scheint ihm zu gefallen.
„AYE!!“
Ich fühle mich kurz geehrt, bin aber dennoch verwirrt. Ich hebe beide Hände.
„You want to buy who? A player?”
“Manage.”
“Haben Sie schon gesagt.” murmele ich. Ich lehne mich zurück und überlege, wo ich das letzte Teamfoto hingelegt habe.
„Hesa keeper. Yung Man. Black.“
Jetzt dämmert es mir. Ich hatte da von sowas gehört.
„Ahh – Mununga!“
„YES! Manange.“
„Alright!“ Wir verstehen uns. Ich lache, werde aber sofort wieder ernst.
„Not for sale.“
„No?“
„No. Not.“
Craig lächelt. „Howmuch.“
Ich denke kurz nach. Dann lächle ich ihn an.
„Ten Million Dollars.“ Keine Ahnung, warum ich Dollars fordere, aber ich hatte unmittelbar zuvor den Film Austin Powers gesehen, vielleicht färbt der ab.
Craig lächelt immer noch, scheint aber jetzt doch etwas verunsichert.“
„Aye? Ten?“
„Million. Dollars.“
„Right…“
„You have?“
„Well. No?!“
„Right. It was a pleasure.“
„Aye.“ Er steht langsam auf. Schnell greife ich mir die Flasche Whiskey und stelle sie in die Schreibtischschublade.
„Bye, then.“ sagt er. Ich nicke. Er geht.

Ich freue mich trotzdem, heißt es doch, dass irgendjemand in Schottland unsere Spiele guckt. Supi!

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #153 am: 29.September 2012, 16:17:04 »

21. Spieltag

FC Remscheid (1.) – VfB Germania Halberstadt (10.)

Röntgenstadion, Zuschauer: 1575

Vom verletzten Tinga abgesehen sind alle wichtigen Spieler an Bord. Neuzugang Leandro ist erst zu 87 % fit, er sitzt zunächst auf der Bank. Wittek hat außerdem zuletzt nicht mehr sehr glücklich gespielt und ist auch nicht gut drauf, für ihn spielt Magnússon. Rafael Foster spielt für den nicht ganz fitten Schönheim, im Tor bekommt Kessler eine weitere Chance, nachdem das Debüt ziemlich in die Hose ging.
Im Mittelfeld stelle ich die Rollen um. Für Tinga spielt Zimmermann etwas offensiver, Nijholt spielt nicht mehr den tiefen, sondern den vorgeschobenen Spielmacher.

Kessler – Magnússon, Zeitz, Rafael Foster – Jebbour, Zimmermann, Nijholt, Tonetto – Kot – Vuckic, Roye

Ein Spiel, das wir klar gewinnen müssen. Allerdings zeigen wir uns zu Beginn nicht sehr zielstrebig. Zimmermann trifft nach zwanzig Minuten die Latte, mehr passiert nicht. Neun Chancen spielen wir uns heraus, vergeben aber teilweise überhastet. So passiert, was passieren muss: Halberstadt trifft per Kopfball nach Freistoßflanke kurz vor der Halbzeit.
Roye hat nicht gut gespielt, scheint aber durch meine Ansprache angestachelt zu sein. Kot geht dafür runter, für ihn geht Leandro auf die Zehn als Innenstürmer.
Dennoch läuft nicht viel, Halberstadt fängt sogar an, das Geschehen zu kontrollieren, ohne jedoch Chancen zu erarbeiten. 21. Spieltag

FC Remscheid (1.) – VfB Germania Halberstadt (10.)
Röntgenstadion, Zuschauer: 1575

Vom verletzten Tinga abgesehen sind alle wichtigen Spieler an Bord. Neuzugang Leandro ist erst zu 87 % fit, er sitzt zunächst auf der Bank. Wittek hat außerdem zuletzt nicht mehr sehr glücklich gespielt und ist auch nicht gut drauf, für ihn spielt Magnússon. Rafael Foster spielt für den nicht ganz fitten Schönheim, im Tor bekommt Kessler eine weitere Chance, nachdem das Debüt ziemlich in die Hose ging.
Im Mittelfeld stelle ich die Rollen um. Für Tinga spielt Zimmermann etwas offensiver, Nijholt spielt nicht mehr den tiefen, sondern den vorgeschobenen Spielmacher.

Kessler – Magnússon, Zeitz, Rafael Foster – Jebbour, Zimmermann, Nijholt, Tonetto – Kot – Vuckic, Roye




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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #154 am: 29.September 2012, 16:18:56 »

Eine junge Dame setzt sich zu mir an den Tisch in der Vereinskneipe. Sie sieht nett aus. Sehr nett. Scheinbar will sie ein Fachgespräch führen.

RGA: „Herr Way, wieder gewonnen und wieder an Geilness zugelegt. Kann man den letzten Spieltag unter diesen Titel stellen?“
Way: „Hausaufgaben gemacht, was? Freut mich. Geilness gewonnen? Vermutlich ja, aber nicht so sehr, wie ich gehofft habe.“
RGA: „Immerhin hat mit Leandro ein Spieler von Weltruf auf dem Rasen gestanden, das hatten wir in Remscheid lange nicht mehr.“
Way: „Weltruf? Ich glaube nicht, dass jemand wie Hoeneß oder Klopp oder von mir aus auch die User Kaliumchlorid oder Eddy oder Salvador den kennen.“
RGA: „Wer ist Eddy?“
Way: „Kennt man vor allem in München, also für uns unerheblich.“
RGA: „Gut. Aber was sagen Sie jetzt zu Leandro?“
Way: „Was soll ich sagen? Reingekommen, Chance gehabt, kläglich gescheitert. Er muss noch was tun.“
RGA: „Zum Beispiel?“
Way: „Tore schießen.“
RGA: „Wie zufrieden sind Sie mit den anderen Wintertransfers? Thomas Kessler zum Beispiel und Matthias Zimmermann. Beide kommen aus der Bundesliga.“
Way: „Das Statusdenken gefällt mir nicht. Zimmermann kommt von Gladbach, aber von der zweiten Mannschaft. Kessler kommt vom 1.FC Köln und bei denen ist es egal, wo sie spielen, man denkt sowieso immer, sie wären in der zweiten Liga.“
RGA: „Sie klingen nicht besonders zufrieden.“
Way: „Ich klinge vorsichtig. Warten wir ab, es sind erst zwei Spiele gemacht.“
RGA: „Was gibt es sonst noch Neues rund um den FCR?“
Way: „Ich kann hiermit feierlich meine Vertragsverlängerung bekannt geben. Außerdem werden wir einen neuen Partnerverein präsentieren.“
RGA: „Sie haben Ihren Vertrag verlängert? Was für überaus positive Neuigkeiten!!“
Way: „Ja, nicht wahr? Nun, zugegeben, ich muss erst noch bei Schwanzwärmer Herzog vorstellig werden und ihm das mitteilen, dass er mir einen neuen Vertrag aufzusetzen hat. Aber das ist so gut wie geritzt.“
RGA: „Vielen Dank für das Interview.“
Way: „Interview? Was denn für ein Interview?“
RGA: „Mit dem Remscheider General-Anzeiger. Wir waren verabredet.“
Way: „Ach.“
RGA: „Für gerade!“´
Way: „Echt? Hm, was für ein Zufall, dass ich anwesend war, hihi.“
RGA: „Hat man Ihnen das denn nicht mitgeteilt?“

In diesem Moment fällt mir eine kleine Notiz ein, die auf meinem Handrücken steht: RGA I.V. Spaßig – bis gerade hatte ich gedacht, ich müsse mir noch RGA spritzen. Bin wohl überarbeitet…

Herzog hat mir tatsächlich einen Vertrag angeboten: 900.000 € für ein Jahr. Ich unterschreibe und mache aus der „5“ im Jahr „2015“ heimlich eine „9“. Sieht viel besser aus.

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #155 am: 29.September 2012, 16:23:10 »

In einem Freundschaftsspiel schlage ich KSV Baunatal auswärts mit 0:6.
Edit: nach Computerabsturz gewinne ich das Rematch 0:2 :-/




Dieses mal treibe ich die Kaderplanung stärker und früher voran als zuletzt. Viele Spieler werden gehen müssen. Für das Mittelfeld verpflichte ich Henning Hauger und Selim Nzé.







Tobias Francisco hat jetzt auch gemerkt, dass er nur das Maskottchen ist. Zwar musste ihm das ein Feuerwehrmann sagen, der ihn aus dem brennenden Kostüm gerettet und den Kurzschluss in der Elektronik gelöscht hat, die eine komplizierte Lichtkonstruktion antreibt, aber immerhin: er hat verstanden. Und sich entschieden, den Verein gegen eine kleine Schutzgebühr zu verlassen. Wir haben aber vereinbart, dass wir ihn ausstopfen dürfen, wenn er einmal dahinscheidet. Er hat ja schließlich was für den Verein geleistet und wir vergessen niemanden.




Nach einem weiteren Freundschaftsspiel beim FSV Fernwald (0:5 für uns) kommt ein weiterer Hochkaräter: Maxim Choupo-Moting bietet beste Voraussetzungen für eine Stelle als Hängende Spitze.


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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #156 am: 29.September 2012, 16:34:34 »

Herr Way,
so weit ist es also mittlerweile gekommen mit Ihrem Kaufwahn. Sie wissen schon nicht einmal mehr, welche Spieler überhaupt bei Ihnen unter Vertrag stehen. Interessiert es Sie überhaupt, was außerhalb ihres Büros passiert? So langsam bekommt man den Eindruck, dass Sie sich nur zu den Spielen auf der Bank blicken lassen, um sich auf der momentanen Welle des Erfolgs feiern zu lassen. Beim täglichen Training hingegen sieht man Sie kaum.
Wenn Ihnen die Vereinsanhänger wirklich wichtig sind, sollten Sie schnellstens etwas an Ihrer Außendarstellung ändern, andernfalls werden Sie demnächst vor leeren Rängen spielen müssen.

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #157 am: 29.September 2012, 16:40:00 »

22. Spieltag

Borussia Mönchengladbach II (14.) – FC Remscheid (1.)

Grenzlandstadion

Die Winterpause liegt hinter uns und wir können endlich den lästigen Rest dieser unwürdigen Saison angehen. Dreizehn Spiele sind’s noch. Weil ich sicher bin, dass wir Eintracht Trier wie auch jedes andere Team sicher schlagen, sind wir also eigentlich schon aufgestiegen.

In diesem Fall spielen wir wieder unser 3-5-2. Neuzugang Choupo-Moting beginnt in der Startelf für Haris Vuckic. Desweiteren übernimmt Henning Hauger die Position von Tinga, der noch immer verletzt ist. Neben ihm spiel Nijholt. In diesem Falle bieten wir ganz Spanien-mäßig zwei Spielmacher nebeneinander auf. Leandro beginnt ebenfalls als Innenstürmer auf der Zehn, Roye spielt wie gewohnt als Knipser.

Kessler – Wittek, Zeitz, Schönheim – Zimmermann, Hauger, Nijholt, Tonetto – Leandro – Choupo-Moting, Roye

Bereits nach vier Minuten jubeln wir über das Premierentor von Leandro, einem schönen Schuss nach kurzer Drehung von der Strafraumkante. Es folgen weitere Angriffe, die alle ganz gut aussehen, aber oft nicht in hundertprozentigen Chancen münden. Gladbach versucht, mit Härte dagegen zu halten und muss nach zwanzig Minuten bereits aufpassen, nicht dezimiert zu werden. Einem wirklich sehenswerten Spielzug folgt das 0:2: Choupo-Moting spielt per Hacke Zimmermann an der rechten Strafraumkante frei. Der flankt scharf und flach an den Fünfer, wo Leandro direkt ins kurze Eck trifft.
Zur Halbzeit ist das Spiel für Choupo-Moting beendet, nachdem er eine Verletzung davon getragen hat. Vuckic kommt.
Ein hartes Frontaltackling von Hauger eröffnet eine wunderbare 2-gegen-1-Situation für Leandro und Roye. Letzterer erhält den Ball etwas zu steil am Elfmeterpunkt, steht völlig frei und trifft zum 0:3. Einige Chancen später ist dann Schluss. Verdient und eigentlich zu niedrig mit 0:3 gewonnen.





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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #158 am: 29.September 2012, 16:42:32 »

23. Spieltag

FC Remscheid (1.) – 1.FC Köln II (15.)

Röntgenstadion, Zuschauer: 1.674

Tinga ist wieder im Training und beginnt auch, dafür ist aber Nijholt nicht ganz fit. Hauger spielt für ihn.

Kessler – Wittek, Zeitz, Rafael Foster – Zimmermann, Tinga, Hauger, Tonetto – Lenadro – Choupo-Moting, Roye

Zehzn Minuten brauchen wir für den Führungstreffer, ein gezielter Schuss ins kurze Eck durch Leandro. Der Mann scheint in Fahrt zu kommen. Tonetto sorgt für eine weitere Möglichkeit, als er eine Flanke so verzieht, dass sie zum Torschuss wird. Leandro hat eine Großchance nach 30 Minuten: er erkämpft sich im Fünfmeterraum den Ball und knallt ihn dann Torhüter Schuhen an den Kopf. Mit 64 % Ballbesitz gehen wir in die Kabine. Aber es steht nur 1:0.
In der Kabine wird klar gemacht, dass wir nicht zu lässig sein dürfen. Leandro hat das verinnerlicht und schießt den Ball gleich mal ans Lattenkreuz. Generell feuert er häufig aufs Tor, aber oft auch zu ungenau. Das soll er lieber mal lassen. Die Qualität der Chancen erhöht sich dadurch leider nicht, so dass Bah, für Tinga gekommen, doch wieder per Fernschuss zum 2:0 treffen muss. Jetzt versuche ich die 4-2-3-1-Taktik und verordne Angriff. Es sind noch 30 Minuten zu spielen, ausreichend für ein paar mehr Tore. Köln igelt sich allerdings ein. Nur Fernschüsse lassen sie zu, stehen aber auch immer im Weg. So endet das Spiel 2:0 glanzlos.





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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #159 am: 29.September 2012, 16:49:54 »

Wieder ein wenig Zeit und somit wieder ein Freundschaftsspiel. Anlässlich des jährlichen Treffens der Vereinsmäzene spielen wir gegen RB Leipzig. Am Anfang sehen wir unterlegen aus, gewinnen aber im Laufe des Spiels deutlich die Oberhand und siegen schließlich mit 4:0.
Manager Olaf Thon findet später ein paar freundliche Worte für mich.




24. Spieltag

Viktoria Köln (10.) – FC Remscheid (1.)

Sportpark Höhenberg, Zuschauer: 1.549

Die Presse erwähnt vor dem Spiel, ich sei haushoch überlegen. Das will ich hoffen, aber ich bestätige es sicherheitshalber. Vor dem Spiel hat Muhamed Mujic mehr Einsatzzeiten von Beginn an gefordert. Ich gebe ihm heute eine Chance, er spielt für Tinga. Damit stehe ich etwas offensiver.
Köln tritt in der Diamant-Raute an, ich im 3-5-2:

Kessler – Magnússon, Zeitz, Rafael Foster – Zimmermann, Mujic, Nijholt, Tonetto – Leandro – Choupo-Moting, Roye

Nach elf Minuten trifft Roye nach Mujic-Pass, steht aber dabei deutlich im Abseits. Dennoch sind wir tonangebend. So schafft Roye vier Minuten später per strammen Schuss doch das 0:1. 0:2 steht es dann nach achtzehn Minuten und es ist ausgerechnet Mujic, der zentral den Ball bekommt, drei Schritte geht und dann flach verwandelt. Das sitzt gut, allerdings weckt Köln uns nach achtundzwanzig Minuten: Kopfballtor Kukielka nach Freistoßflanke. Anstoß FCR, Pass auf Zimmermann, Pass auf Mujic, Pass auf Roye – 1:3. Es folgen weitere Chancen, auch für Köln. Dann ist Halbzeit.
Ich erzähle was von „nicht nachlässig werden“ und 50 % nehmen das gut, 50 % nicht gut auf. Einer von den Nicht-gut-Aufnehmern ist Roye. Ich nehme ihn raus, stelle Leandro auf seine Position und bringe Hauger. Mujic geht auf die zehn.
Mujics Umstellung macht sich gleich bezahlt, er legt einen Pass auf Choupo-Moting, der aus siebzehn Metern verwandelt. Kurz darauf geht Zeitz im Zweikampf nach Eckball zu Boden. Es gibt Elfmeter und der Gefoulte tritt selbst an. Er zimmert den Ball in den linken Winkel und erhöht auf 1:5. In der 66. Minute kommt Pedersen, der mehrfach schon einen Stammplatz eingeklagt hat, für Choupo-Moting. In der 86. Minute müssen wir dann erneut den Anschlusstreffer hinnehmen: Schultens steht dreißig Meter vor dem Tor, weiß nicht wohin und drischt den Ball in den Winkel. Das war’s dann.
Roye ist zwar Spieler des Spiels, aber Mujic hat seine Stammplatzforderung eindrucksvoll untermauert.






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