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| [FM2013] Wiedereinsteiger |
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| KI-Guardiola:
Ja, die Doku ist Mist. Allerdings haben SI das ganze System auch selbst gebastelt, mittlerweile wohl endlich im Wissen, dass sich kaum einer der Regler isoliert wirklich detailliert beschreiben lässt. Die widersprüchlichen/falschen Beschriftungen und Beschreibungen kreide ich ihnen da ganz besonders an, denn die müssen nicht sein. Bevor jemand im offiziellen Forum auf ein Post von PaulC gestoßen ist, wusste niemand hier, was das Konter-Häkchen wirklich tut, viele vermuteten was ganz anderes, wie es auch in der Anleitung steht. Der TC stand lange Zeit von Vielen im Verdacht, unabhängig von den Reglern zu sein, das heißt: Etwas einzustellen, über das man manuell gar keine Kontrolle hätte. Was nicht stimmt, der TC ist eine Reihe von Konzepten in Schiebereglersprech übersetzt, wer noch mal Häkchen setzt, überschreibt. Die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen. Laut PaulC wäre es SI am liebsten, wenn sich das Spiel in der Zukunft eher in Richtung Strategien, Rollen & Co. entwickelt. Klar ist, dass der TC in Zukunft noch flexibler werden muss, selbst wenn man bereits jetzt tausende von Einstellungsmöglichkeiten hat. So wie die Engine aufgebaut ist, dürften die Regler aber weiterhin die Basis bleiben, verschachtelt/schlecht erklärt oder nicht. Wer sie einigermaßen versteht, kann sie ja auch weiterhin nutzen, wenn er will. Auch das wird im offiziellen Forum gesagt. --- Zitat von: Tankqull am 28.Januar 2013, 15:09:10 ---an so einfachem wie dem mitspielen eines AV ettliche regler und ppms ohne eindeutige definition ihrer eigenschaft in einandergreifen. wenn ich besagtem AV 10 punkte mehr in die mentalität stecke erwart ich eigentlich einen offensiveren spieler typus tatsächlich war er bei wiederholtem laden eines spieles mit zwei unterschiedlichen einstellungen ~10-15m tiefer gestanden(laut aufenhalts analyse) als mit meiner sonnst üblichen einstellung - warum wieso weshalb keinen schimmer... --- Ende Zitat --- Mentalität beeinflusst die Offensivpositionierung nur in Kombination mit anderen Reglern, nämlich den "runs from deep". Die Einstellungen funktionieren noch im Prinzip so wie immer. Nach wie vor kann man über diese zwei Einstellungen ziemlich genau mitbestimmen, wann (und ob) sich ein Spieler nach vorne einschaltet/seine Position verlässt. Die Mentalität bestimmt den Zeitpunkt, die runs grob die Häufigkeit. Die PPMs kann man sich in etwa als eine Art Modifikator vorstellen, die Regler "überschreiben". Dribbelt einer gerne, wird er das auch tun, wenn Dribblings auf "selten" stehen, und genau so verhält sich das auch mit anderen Anweisungen. Solch krass unterschiedliche durchschnittliche Positionen in "ein und demselben" Spiel sind ungewöhnlich, es sei denn der Spielverlauf war anders und zwang einen konkurrenzfähigen Gegner in einem Spiel zu einer aggressiveren Strategie, die den AV hinten reingedrängt hat. Denn zur Geschichte mit den durchschnittlichen Positionen gehören immer zwei Teams. Wie Mentalität und runs nach wie vor die Vorwärtsläufe beeinflussen, kann man hingegen nach jedem Ballgewinn und bei jedem Angriff selbst in Aktion nachsehen. Da viele nach wie vor Verteidiger auf "verteidigen" stellen und Stürmer auf "angreifen", kann ich mir vorstellen, dass der nie nach vorne laufende Außenverteidiger im anderen Thread damit zusammenhängt. Solche Mentalitätseinstellungen sind in der Logik der ME nicht unbedingt das Sinnvollste, wenn man sich ansieht, was Mentalität alles beeinflusst. Aber eigentlich kam die englischsprachige Community da schon vor Jahren mit ihren Theorien drauf, lange bevor der TC Einzug ins Spiel gehalten hat. Klingt alle sehr kompliziert, aber der Threadersteller sollte sich davon nicht beunruhigen lassen. Mit dem Tactics Creator ist mittlerweile ein Tool im Spiel, das es im 2009er noch nicht gab und das vieles zugänglicher macht. Zugänglicher, nicht einfacher, wohlgemerkt. |
| Beinokocha:
Danke für euere Tipps. Ich hab mir fürs erste den TTF09 rausgekramt. Keine Ahnung ob mir dieser Guide noch eine Hilfe sein kann oder ob die damaligen Erkentnisse im Prinzip völlig überholt sind. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Grundidee immer noch in Teilen Gültigkeit hat. Fragt sich nur, ob das für die Mentalitäts- Systeme auch noch gillt. Wie ich das hier herausgelesen habe gibt es diesbezüglich offensichtlich noch einiges an Erklärungsbedarf was den FM13 betrifft. Svenc meint zwar, ich soll mich davon nicht beunruhigen lassen, aber mein erster Gedanke war: Oha, das kann ja heiter werden. ??? |
| dooro23:
Der TT&F 10er ist grob gesagt ne TC-Version vom 09er, hilfreich sind beide auch heute noch, aber eventuell ist der 10er etwas günstiger zuerst zu lesen. |
| KI-Guardiola:
--- Zitat von: Beinokocha am 28.Januar 2013, 20:02:30 --- Fragt sich nur, ob das für die Mentalitäts- Systeme auch noch gillt. Wie ich das hier herausgelesen habe gibt es diesbezüglich offensichtlich noch einiges an Erklärungsbedarf was den FM13 betrifft. --- Ende Zitat --- Die Mentalitätstheorien haben praktisch über das Konzept der "Philosophie" im Tactic-Creator ihren Weg direkt ins Spiel gefunden. In alten TTFs gehts ja sehr ins Reglermicromanagement, TTF10 kümmert sich vorwiegend um diese Creator-Optionen und allgemein Logiken der Fußballtaktik. Im Prinzip ist alles noch so wie immer, der Creator ist im Grunde optional, erlaubt aber auch eine sehr andere Spielweise (siehe beispielsweise die über ihn eingeführten Shouts) und wurde von Leuten implementiert, die wirklich zu 100% wissen, was jeder Regler genau anstellt. Allerdings hat die KI jetzt über den Creator bessere taktische Konzepte, klare Strategien, wo sie vorher in Rückstand sehr simple Maßnahmen wie die 4-2-4-Formation samt Brechstangentaktik auspackte. |
| Beinokocha:
Heisst das im Umkehrschlussm dass das Reglermicromanagement mittlerweile überflüssig ist, da der Creator sämtliche Einstellungen in Perfektion vorgibt, während das tüffteln an den Schiebereglern nur für Rumpelfussball sorgt? Hat man nur noch eingeschränkt Möglichkeiten sich erfolgversprechende Taktiken zu erarbeiten? Hört sich erstmal einfach an: Beginnst als Nationalspieler (also hohes Ansehen bei den Spielern), schaut sich seinen Kader an und sucht sich für starke Teams offensive Spielweisen oder als Manager einer nicht ganz so prallen Mannschaft defensive Spielweisen aus und auf gehts. Ich nehme mal an, das es so einfach doch nicht geht, oder? |
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