Sie haben für einen von der FDP gestimmt, der von diesen Stimmen abhängig ist. Wieso gehst du auf diesen Unterschied eigentlich nicht ein?
Und das ist verboten? Man kann mit seiner Stimme tun was man möchte, man für jemanden stimmen den man nicht möchte (Ramelow) was aber dumm wäre, man kann für jemanden stimmen den man weniger nicht möchte (Kemmerich), aber niemand hat das Recht demokratische Wahlen, nur weil einem das Ergebnis nicht passt, zu verurteilen und Neuwahlen/Rücktritte usw. zu fordern.
Weil wenn das legitim ist/wird kann man sich die ganze Wählerei sparen und die Demokratie einsargen, dann ist es am besten wir ziehen Lose und setzen einen auf den Thron der uns regieren darf, wenn der Scheisse baut können wir ihn ja köpfen und den Nächsten auslosen.
Okay, ich dachte das wäre hier schon dutzendfach erklärt worden, aber nochmal in Langsam: Jeder kann mit seiner Stimme machen, was er will. Richtig. Sich mit einer Stimme wählen zu lassen, die diametral gegen die eigenen Ansichten steht, ist auch erlaubt, sorgt nur dafür, dass man nicht glaubhaft ist, insbesondere wenn nur diese Stimmen dafür gesorgt haben, dass man überhaupt gewählt wurde. Also entweder kann die FDP/CDU jetzt sagen, ach, eigentlich finden wir Faschismus ganz cool, solange die uns wählen oder sie - das nennt man Rückgrat - ziehen ihre Konsequenz und sagen, dass sie nicht zusammen mit denen paktieren wollen. Das ist dann übrigens auch Demokratie.
@Signor Rossi: Wo steht, dass apfelschorle behauptet, alle anderen wären Faschisten, wenn sie nicht seine Meinung vertreten? Gib dir zumindest Mühe. Und hör auf, Einzelbeispiele falsch zu verallgemeinert. Oder zeig mir die führenden Linkenpolitiker, die wie Höcke auffällig geworden sind.