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Autor Thema: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread  (Gelesen 997202 mal)

Signor Rossi

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3280 am: 14.März 2026, 13:50:01 »

Habe ich bereits gesagt.
Nein, hast du nicht. Also nochmal: warum sollten die Deutschen die Verantwortung für den Klimawandel übernehmen, obwohl ihr Anteil am bisher gesamt ausgestoßenen CO2 gerade mal 4% beträgt, mit fallender Tendenz? Besonders wenn diese "Verantwortung" dann so aussieht, dass man sich ideologisch in den Ruin stürzt.

Wie ich die Energiewende angegangen wäre, habe ich in #3247 skizziert, damit hätten wir mMn. mehr und saubereren Strom bekommen.

Zitat
Die haben sehr wohl Klimaschutz auf der Agenda, auch, weil sie ihn für richtig halten.
Auch die werden ihr Heimatland nicht für Klimaschutz in den Ruin treiben und China die Weltherrschaft überlassen.

Zitat
Es hat auch eine moralische Komponente so etwas zu sagen wie, dass Deutschland den Klimawandel "nicht aufhalten kann.
Nein, das ist Fakt.

Zitat
Aber sie drückt trifft nunmal auch ein ethisches Urteil aus.
Nein, sie stellt die Fakten dar.

Zitat
Und gerade bei der Grundsatzdiskussion, ob es überhaupt nötig ist fängt es eben an.
Es gibt nur sehr wenige richtige "Klimaleugner", dass man etwas in Sachen Klimawandel tun muss, ist von meiner Seite unbestritten.
Daher frage ich mich mal wieder, warum du das Thema auf diese Schiene lenken willst?

Zitat
Ich finde die pauschalen Aussagen, dass es eh nichts bringt und deswegen nichts getan werden muss für falsch.
Wo schreibe ich von "nichts tun"?

Zitat
Aber wenn man zum Start zurück geht und grundlegend darüber redet, ob man überhaupt etwas machen müsste...
Und der nächste Twist weg vom Thema. Warum machst du das so oft?

Die Grundsatzdiskussion, ob Klimawandel oder nicht und ob die Menschheit (inkl. der Deutschen) was tun muss oder nicht, musst du mit einem Klimawandelleugner führen, da bin ich der falsche Adressat.
« Letzte Änderung: 14.März 2026, 13:52:54 von Signor Rossi »
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DragonFox

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3281 am: 14.März 2026, 15:49:46 »

warum sollten die Deutschen die Verantwortung für den Klimawandel übernehmen,
Weil es für mich moralisch richtig ist und Deutschland das kann. Oder könnte. Vielleicht teilweise so, wie du es in #3247 skizzierst.

Du hast die moralische Argumentation von Pico aufgegriffen. Und du hast hier schon mehrfach gesagt, dass Deutschlands handeln in Sachen Klimeschutz sowieso keinen bis kaum einen messbaren Effekt hat. Wenn man eine Handlung keine Wirkung hat kann man sie auch lassen. Da habe ich mich gewundert, was für dich wohl die Motivation ist, dass Deutschland überhaupt etwas im Bereich Klimaschutz macht.


Und der nächste Twist weg vom Thema. Warum machst du das so oft?

Öhm, keine Ahnung. Mache ich das? Ich rede eigentlich genau über das um was es mir geht. Mir wird hier eigentlich nie von Anderen vorgeworfen, ich würde Twists machen, Sachen 'absichtlich' falsch verstehen und ablenken. Mit viking oder m4 hatte ich hier in letzter Zeit ein paar gute Diskussionen mit gutem Fokus. Pico hat ähnliches von dir abbekommen. Vielleicht liegt es an dir?
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Signor Rossi

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3282 am: 14.März 2026, 16:16:10 »

Weil es für mich moralisch richtig ist und Deutschland das kann.
Für mich ist es geisteskrank, Verantwortung für etwas zu übernehmen, für das man nichts kann und das man auch nicht ändern kann. Dass Deutschland es eben nicht kann, zeigt sich gerade, wir haben teuren Strom, wir haben zu wenig Strom, wir haben dreckigen Strom, trotz Unsummen, die man in EE gesteckt hat, die Industrie flieht aus dem Land, unser Wohlstand steht auf Messers Schneide. Und mit dem Sozialstaat steht und fällt auch unsere Demokratie.

Zitat
Da habe ich mich gewundert, was für dich wohl die Motivation ist, dass Deutschland überhaupt etwas im Bereich Klimaschutz macht.
Du hast sehr oft sehr merkwürdige negative Gedankengänge bei der Interpretation meiner postings. Diese andauernden Meta-Diskussionen mit dem Versuch, mir irgendwelche Aussagen anzuhängen, finde ich sehr langweilig und ich werde sie auch nicht mehr führen.

Zitat
Vielleicht liegt es an dir?
Ja, auch das ist konsistent verdrehtes Verursacherprinzip.
« Letzte Änderung: 14.März 2026, 16:19:54 von Signor Rossi »
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DragonFox

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3283 am: 14.März 2026, 16:42:14 »

Weil es für mich moralisch richtig ist und Deutschland das kann.
Für mich ist es geisteskrank, Verantwortung für etwas zu übernehmen, für das man nichts kann und das man auch nicht ändern kann. Dass Deutschland es eben nicht kann, zeigt sich gerade, wir haben teuren Strom, wir haben zu wenig Strom, wir haben dreckigen Strom, trotz Unsummen, die man in EE gesteckt hat, die Industrie flieht aus dem Land, unser Wohlstand steht auf Messers Schneide. Und mit dem Sozialstaat steht und fällt auch unsere Demokratie.

Mein Arzt ist der Meinung ich bin nicht geisteskrank. Falls dich die Einschätzung einer Person vom Fach interresiert.

Zitat
Zitat
Da habe ich mich gewundert, was für dich wohl die Motivation ist, dass Deutschland überhaupt etwas im Bereich Klimaschutz macht.
Du hast sehr oft sehr merkwürdige negative Gedankengänge bei der Interpretation meiner postings. Diese andauernden Meta-Diskussionen mit dem Versuch, mir irgendwelche Aussagen anzuhängen, finde ich sehr langweilig und ich werde sie auch nicht mehr führen.
Ich hätte die Reaktion nachvollziehen können, wenn ich dir keine Motivation unterstellt hätte. Jetzt ist schon eine Frage eine negative Interpretation.

Es ist sogar das Gegenteil. Du bist ja konstruktiv und hast Motivation. Wo ist den da jetzt der negative Gedanke? Ich frage lediglich woher deine persönliche Motivation kommt. Meine kommt aus der Moral und das siehst du als geisteskrank an. So viel zu negativer Interpretation.  ???
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Signor Rossi

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3284 am: 14.März 2026, 17:11:33 »

Richtigstellung der erneut fehlerhaften Interpretation: "geisteskrank" war im umgangssprachlichen Sinne auf die Handlung, Verantwortung für Dinge zu übernehmen, die man nicht zu vertreten hat, bezogen, nicht auf die Person.
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DragonFox

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3285 am: 14.März 2026, 17:36:12 »

Richtigstellung der erneut fehlerhaften Interpretation: "geisteskrank" war im umgangssprachlichen Sinne auf die Handlung, Verantwortung für Dinge zu übernehmen, die man nicht zu vertreten hat, bezogen, nicht auf die Person.

Ich habe ja nur gesagt, dass ich nicht geisteskrank bin. Die Handlung färbt nicht ab.

Interpretiere da nicht so viel rein. Wenn ich geglaubt hätte, dass du mich geisteskrank nennst hätte ich dir das schon deutlich gesagt.
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Pico

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3286 am: 14.März 2026, 18:33:01 »

Erneuerbare Energien stehen für die günstigste Stromerzeugung.
Das ist angesichts der Rechnung weiter vorne schon dreist O0

Warum lässt Du die Subventionen für Kernenergie außen vor?
Ich stütze mich auf eine Auswahl von Aussagen, Studien und Berichten, hier eine Auswahl:

https://www.base.bund.de/shareddocs/faktencheck/base/de/atomstrom-alternative-energiequellen-kosten.html

https://www.mdr.de/wissen/umwelt-klima/fraunhofer-studie-was-kostet-strom-erneuerbare-energien-am-guenstigsten-100.html

https://group.vattenfall.com/de/newsroom/news/2026/die-energiewende-wird-strom-billiger-machen

Zitat
Die Produktion wurde in D zu teuer, weil die Förderung massiv zurückgeschraubt wurde.
Zitat
Danke für die Bestätigung, EE brauchen lebenslang Förderung, egal ob Produktion oder Betrieb.
Ist das eine persönliche Prognose oder gibt es dazu wissenschaftliche Untersuchungen?
Wie gesagt, irgendwann muss natürlich der ROI eintreten und sich EE von selbst tragen. Die Programme laufen ja auch irgendwann aus. Ansonsten stehen einige Infos auch in den o.g. Links.
In Deiner Argumentation lässt Du im Übrigen, ob bewusst oder unbewusst, die Subventions-Historie für Strom aus Kernkraft weg. Auch hier nochmal: die gesellschaftlichen Kosten für die Energiegewinnung aus fossilen Quellen tragen wir alle ebenfalls mit. Warum lässt Du diese aus?

https://www.enbw.com/unternehmen/themen/klimaschutz/kernkraft-kosten.html

Zitat
Z.B. Medizintechnik oder Quantentechnologie.
Zitat
Quantentechnologie? Welche deutschen Unternehmen gibt es da, welche Produkte verkaufen die? MW. ist das alles noch Grundlagenforschung. Medizintechnik kennen ich mich nicht mit aus, welchen Umsatz erwirtschaftet die Branche, wie viele Menschen sind dort beschäftigt?
Quantentechnologie steht in der Tat am Anfang, Deutschland ist hier vorn mit dabei. Habe das zuletzt in einem Podcast wahrgenommen und war auch überrascht.
Siemens Healthineers, Zeiss oder Fresinius sind m.W. Marktführer in bildgebenden Verfahren wie MRT, KI Implementierung usw. Dazu sehr innovativ mit Anschluss & Kooperationen an forschenden Universitäten.


Zitat
Ob die dort beschäftigen Menschen nicht zählen ist eine zu pauschale Aussage.
Zitat
Wer hat gesagt, dass diese Menschen nicht zählen? Deine Aufzählung ist auch witzig, die ganzen Sesselfurzer, die den Menschen und Unternehmen das Leben schwer machen, zählst du nicht auf.
Du schriebst, dass der Staat als Arbeitgeber nicht zählt. Ich antworte darauf, das mir das zu pauschal ist. Der gesellschaftliche Nutzen ist hier unbestritten.

Zitat
Ganz nebenbei: das Einkommen, welches die beim Staat beschäftigten Menschen ausgeben, landet auch wieder in Geschäften, Dienstleistungen, Eigenheim usw.
Zitat
Diese Einkommen müssen KOMPLETT von den Menschen, die in der Wirtschaft arbeiten, erwirtschaftet werden.
Stimmt. siehe oben, gesellschaftlicher Nutzen. Fakt: Die Staatsquote in DE ist im EU Ø. Und damit es nicht falsch verstanden wird: Da können wir gerne abbauen, effizienter werden, die Digitalisierung umsetzen, die Kripo zwischen den Bundesländern mit einheitlicher Software ausstatten usw.

Zitat
Sehe ich nicht so. Subventionen sind ein politisches Mittel und nötig um einen Startschuss für die Transformation zu geben und um wirtschaftliche Standorte zu erschließen.
Zitat
Da bin ich ganz bei dir, der Startschuss dauert aber schon über 25 Jahre und verschlingt Unsummen. Hätte man das Geld in KKW investiert, hätten wir wie vorgerechnet mehr, billigeren und saubereren Strom.
Siehe oben. Und mit Deinem Braunkohle Vorschlag bezweifle ich den sauberen Strom. Wie TNDO geschrieben hat, wird man die alten AKW nicht weiterlaufen lassen. Neubauten sind auch unwahrscheinlich. Mit hätte hätte kommt man nicht weiter und hilft niemandem.

Zitat
Deutschland hat eigene Produktionsstätten für Windkraftanlagen, bei Solarenergie (aus o.g. Gründen) weniger und man importiert viel aus China.
Zitat
Ja, weil Deutschland nicht mehr konkurrenzfähig ist, zu hohe Kosten.
Schwierig, das in einem Forum alles durchzuspielen. Die Kosten sind zu hoch, ja. Wir können gegen ein Land wie China oder Indien nicht mit Lohnstückkosten anstinken. Zu den Windkraftproduktionsstätten hast Du nichts gesagt.

Zitat
Grundsätzlich ist an Stromimport doch nichts negatives.
Zitat
Na klar, plötzlich ist Abhängigkeit dann doch nichts Negatives und dann hat man auch wieder nix gegen Atomstrom.
der Handel im EU ausgebauten Stromnetz ist was anderes als Abhängigkeit außerhalb des Wirtschaftsraums von fossilen Energien, die aus der Erde gefördert und physisch nach DE verbracht werden müssen.

Zitat
im Übrigen nehmen die Franzosen auch gern mal Strom aus Deutschland ab, wenn deren Kernkraftwerke nicht ausreichend gekühlt werden können.
Zitat
Es war Sommer, die KKW gingen in eine geplante Revision, weil nicht so viel Strom benötigt wurde.
Die Revisionen werden in die Sommermonate gepackt das stimmt. Gleichwohl sind die Kernkraftwerke öfters ungeplant gedrosselt oder runtergefahren worden, als es zu heiß wurde und nicht ausreichend gekühlt werden konnte. Diese Szenarien werden häufiger, dank der Temperaturanstiege des weltweiten Klimawandels.

Zitat
Ich halte die begonnene Transformation zu EE und die Unabhängigkeit von fossilen Energien für alternativlos.
Zitat
Wieder keine Antwort auf meine Frage. Logisch, weil es diese Produkte nicht gibt. Deutschland wird den Weg zu Ende gehen, keine Bange, und es wird sich dabei alternativlos ruinieren. Ohne auch nur das Geringste für das Klima zu erreichen.
Das ist eine Antwort auf deine Frage. Der Ausbau muss weiter vorangebracht werden, Speichermöglichkeiten gibt es schon (hier stehen Investoren Schlange, es werden freie Bauplätze für Batteriespeicher ausgeschrieben). Es geht hier voran. Wie von TNDO beschrieben, ist der Ausbau der Stromtrassen elementar wichtig.

Zitat
Habe aber auch noch nirgends gelesen, dass diese Technologie gescheitert ist.
Zitat
Das Produkt ist gescheitert. Ich finde das faszinierend, wie immer wieder ein Twist versucht wird. Stahl mit Wasserstoff zu kochen funktioniert, es ist nur viel zu teuer und es gibt nicht genug grünen Wasserstoff.
Okay.

Zitat
Was macht dich hier so sicher, dass dies der richtige Weg ist?
Zitat
Der nächste Gummitwist. Wo habe ich behauptet, dass das der richtige Weg wäre? Hast du inhaltlich etwas einzuwenden?
Du schriebst hier, wie Du die Energiewende angegangen wärst. Dein Nachdruck und auch der Ton, mit dem du hier deine Postings verteidigst legen das nahe. Vielleicht habe ich das missverstanden.

Zitat
Ich habe dafür keine realistischen Lösungsansätze.
Zitat
Ich würde reziproke Handelsregeln einführen, wobei es dafür schon viel zu spät ist, die Abhängigkeit ist schon zu groß.
Ich bin eher ein Freund vom Freihandel, dieser führt i.d.R. zu Wohlstand. Um Märkte vor Handelskriegen zu schützen, sind diese sinnvoll. Die amerikanische Bevölkerung merkt gerade, wie sehr Handelszölle ihre Waren verteuern.

Zitat
Es kommen mehr und mehr Elektroautos gebraucht auf den Markt, Tendenz steigend.
Zitat
Welch Erkenntnis!
Du schriebst selbst von zu wenig E-Autos am Markt. Ich habe entgegnet, dass sich der Markt natürlich erst entwickeln muss. Schließlich sind E-Autos noch nicht so lange am Markt eingeführt. Mit steigendem Angebot sinken die Preise, was nun wirklich schon zu beobachten ist und mehr Leute denken über Elektromobiltät nach. In Verbindung zu Lade-Angeboten seitens der AG, die dann noch PV auf dem Hallendach haben ergeben sich sinnvolle Synergieeffekte. Hierzu hast Du gar nichts geschrieben. Es geht hier voran!

Zitat
Wir leben in einem globalen Weltmarkt.
Zitat
Genau, alle anderen haben Schuld an den Kostensteigerungen durch hohe Arbeitskosten, hohe Energiekosten und hohe Bürokratiekosten, nur der Verursacher nicht. Aber das ist wenigstens konsistent, Deutschland ist zwar nicht der Verursacher des Klimawandels, hat aber trotzdem Schuld und muss die "Verantwortung" übernehmen. Hauptsache Moral. Oder was man dafür hält.
Wenn man immer nur Verantwortung übernimmt, wenn "Schuld" vorausgeht dann gute Nacht. Dann sind wir schneller am Ende als man "zu hohe Lohnnebenkosten" sagen kann.
Hohe Arbeitskosten, hier stinken wir zu Produktion in China oder Indien nicht an. Was ist die Lösung? 60 Stunden Woche? Schlafkojen in den Produktionsstätten, Aushebeln von Arbeitsrecht, Gewerkschaften, Wegfall von Umweltmaßnahmen.
Ich kann doch nicht sagen: Der Klimawandel existiert, es ist wissenschaftlicher Konsens aber: Ich tue nichts dagegen, weil ich keine Schuld habe. Ich schrieb eingangs, dass Forschung und Technologie so wichtig ist. Aus Position der Stärke und Kompetenz kann man das Wissen in andere Länder verkaufen wie man Fahrradwege ins Ausland verkauft.

Zitat
Ich halte das für unumkehrbar und unsere Autohersteller haben diese Entwicklung verschlafen.
Zitat
Haben sie nicht. VW hat voll auf Elektro gesetzt und ist voll damit auf die Fresse gefallen.
Nein, das ist einfach in der Absolutheit deiner Aussage nicht korrekt. Es waren VW eigene Entscheidungen, die Software lieber selber entwickeln zu wollen als diese fertig und funktionierend von Experten zuzukaufen. Diese Entscheidung war extrems kostenintensiv. Man hat sich entschieden, keine Einsteigermodelle zu fertigen (außer den Kleinstwagen E-UP). Der Absatzmarkt in China, einer der umsatz- und gewinnträchtigsten für VW, hat plötzlich so viele und günstige BEV Modelle auf den Markt gebracht, dass die Verkäufe dort eingebrochen sind. Hätte VW hier dann seine ganzen Verbrenner verkauft oder was ist die Logik?
Porsche (mit nur zwei BEV Modellen im Portfolio) verzeichnet einen dramatischen Gewinneinbruch. Hauptgründe (neben Entwicklungskosten für Hybrid und BEV): Gewinnträchtiger Absatz in China eingebrochen und Trumps Zollpolitik drückt auf die Gewinne.
Die Chinesen sind in der Entwicklung schon viel weiter. Akkuleistung, Akkutechnik, Aufladegeschwindigkeit - da sind die deutschen Automobilbauer abgehängt.
Der Verbrenner ist am Ende seines technologischen Zyklus angekommen und wird abgelöst. Das Elektroauto ist von der Energienutzung wesentlich effizienter und wartungsärmer (da viel weniger Teile verbaut). In DE dauert es nur länger als z.B. in den skandinavischen Ländern. Wer die Transformation verschläft, wird weg vom Fenster sein. Ähnlich wie das Nokia 3210. Nun gilt es, über die Nachfrage, den produzierten Stückzahlen und den wachsenden BEV Gebrauchtwagenmarkt sowie konsequenten Ausbau von bezahlbarer Ladeinfrastruktur es den potentiellen Kunden besser zugänglich zu machen.
« Letzte Änderung: 14.März 2026, 18:38:54 von Pico »
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Viking

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3287 am: 14.März 2026, 19:00:28 »

Es gibt auch viele Leute, die zur Miete wohnen, sich keine wallbox installieren können und entweder hohe Öl-/Gaspreise zahlen oder an der teuren Sanierung des MFH beteiligt werden. Zumal Strom ja auch nicht wirklich billig ist, hier reißt es dann nur niedriger Verbrauch des eAutos raus, man muss dann aber auch entsprechend schleichen, 130 auf der BAB kann man im Grunde schon knicken.

Zum angedeuteten "Selber Schuld": das Ökoleben muss man sich erstmal leisten können, das ist für Menschen in "normalen" Jobs einfach unerreichbar teuer. Auch, weil das politisch so gewollt ist, mir hallt immer noch der Spruch im Ohr: "Wir werden den Deutschen den Traum vom Auto und vom Eigenheim nehmen". 50% bereits erfüllt, am Auto arbeitet man noch. 2028 gibt es den nächsten "Preisschock" an der Tankstelle, wenn die Politiker die CO2-Abgabe verdreifachen.

Es ist auch nur eine Frage der Zeit, bis die Strompreise wieder durch die Decke gehen, weil wir ja dank AKW-Ausstieg auf die teuren Gaskraftwerke angewiesen sind. Da ist es dann auch mit der Wärmepumpe oder dem eAuto nicht mehr so schön.
Das Mieter ein Problem mit dem laden von E Autos haben habe ich auch neulich gedacht, da muss die Situation ja schon optimal sein, mit Garage oder Stellplatz direkt an der Wohnung + installierter Ladebox, wenn man aber z.B an der Straße parken muss funktioniert das schon mal nicht. Da wäre vielleicht ein System sinnvoll Arbeitgeber zu unterstützen um das Auto während der Arbeitszeit zu laden. Allgemein verstehe ich deswegen auch die Förderung von EAutos nicht, die geht ja gerade komplett an der Mitte vorbei und es wird nur von Menschen abgerufen die schon genug Geld haben um sich die Vorraussetzungen für ein Laden vor Ort zu schaffen, die hätten aber auch kein Problem sich ein etwas teureres Auto zu leisten,dass sich aber langfristig vielleicht mehr rechnet.

Warum auch den armen Arbeiter unterstützen, der zur Arbeit pendelt... Die spD hat ja gezeigt, wie man erfolgreich auf 5% bei den Arbeitern in BaWü schrumpft (Arbeiterpartei ja genau).
Genau das dachte ich bei der Wahl Nachbesprechung auch, man fragt sich warum die SPD die Arbeiter verliert, stemmt sich aber nicht gegen eine Steuer, die den Arbeitsweg und Lebenshaltung um einiges teurer macht.

Die Wahl allgemein war interessant, Özdemir hat ja auch einen anderen Weg als die Grünen im Bund eingeschlagen und hat unter anderem deswegen noch einen sehr großen Rückstand aufgeholt, er hat z.B auch Wahlkampf mit, dem eigentlich in Ungnade gefallenen, Boris Palmer gemacht, für andere Grüne vollkommen undenkbar. Wenn man sich mal die Wählerwanderung anschaut haben die Grünen Massiv Wähler an die CDU und sogar an die AfD verloren, was auch einiges über den Kurs aussagt den Kretschmann da vorher gefahren hat. Dafür hat Özdemir dann auch eine Menge nicht Wähler mobilisiert und der SPD eine Menge Stimmen abgenommen. https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/waehlerwanderung-landtagswahl-baden-wuerttemberg-100.html
Freue mich für ihn, er hätte uns in der Ampel als Außenminister besser vertreten.

Die FDP fällt auch komplett hinten runter, keine Ahnung ob man da noch mal irgendwas retten kann,die Glaubwürdigkeit ist einfach weg.
Wenn man sich überlegt,dass eine FDP die bei Streitpunkten in der Ampel, Verbrennerverbot, Atomausstieg, hart auf die Bremse getreten hätte heute überall in den Landtagen und mit einem guten Ergebnis im Bundestag sein könnte. Verstehe bis heute nicht was die sich da gedacht haben.

Die AfD holt, trotz einem unsympathischen Kandidaten, der nicht mal direkt in dem Bundesland für einen Posten antritt, fast 19%.

Weil es in der Debatte hier auch Thema war, den Vorteil der Atomkraft liegt für mich bei der besseren Unabhängigkeit von anderen Staaten, es hat ganz klar auch Nachteile, Kosten, Müll und Endlagersuche aber der Vorteil überwiegt da, wenn man sich anschaut das wir auch Atomstrom importieren müssen können wir auch welche im eigenen Land bauen die wir dann besser kontrollieren können. Politisch kann sich in anderen Ländern auch sehr schnell eine Menge ändern und das kann alles durcheinander werfen, bestes Beispiel gerade sind die USA, was man sicher geglaubt hat sieht da schnell ganz anders aus. In Frankreich könnte es nach der nächsten Wahl auch so gehen, warum sollte man sich unnötig Abhängig machen? Im Vergleich zu Kohleförderung und Fracking wäre bei AKWs ja auch das Klima ein Argument. Medial wird das Thema auch einseitig behandelt, so wird da oft Fukushima angeführt aber selten gesagt,dass Japan ja sehr stark weiter auf Atomenergie setzt, erst Gestern? wieder so ein Gespräch im DLF gehört.

Zum Klima und CO2 Steuer allgemein, ob Deutschland sich auf den Kopf stellt oder nicht es wird sich nichts an der Erderwärmung ändern, wenn man sich anschaut was im Iran und in der Region in den letzten 2 Wochen alles in die Luft gejagt wurde leben wir mit der Diskussion hier einach in einer ganz anderen Welt. De einzige Unterschied wird da sein, dass wir durch die Abgaben am Ende weniger Geld haben um vorzusorgen.
Allgemein lügt man sich hier zu sehr selbst in die Tasche was da alles möglich ist, da wird ja gerne suggeriert das man Zeitnah Resultate sehen würde und z.B etwas für die Kinder oder Enkel ändert, selbst falls sich jetzt alle Länder 100% einig wären wird sich die Erde erstmal über einen längeren Zeitraum erwärmen und wir werden Veränderungen sehen die die nächsten Generationen auch spüren werden.
Es ist kein Entscheidung jetzt eine Wende anzuschieben und sich dann Vorbereitungen auf Nauturkatastrophen zu sparen, das kommt in jedem Fall auf uns zu. Im besten Fall macht man beides aber man sollte schon realistisch sein. Die Menschen schaffen es ja nicht einmal sich über ,im Vergleich, einfache Sachen zu einigen und es brechen ständig neue Konflikte aus.

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Signor Rossi

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3288 am: 14.März 2026, 20:07:08 »

Warum lässt Du die Subventionen für Kernenergie außen vor?
Wo mache ich das? Die 300 Mrd. EUR die in einem alternativen Universum in die Kernenergie gesteckt würden, wären selbstverständlich auch Subventionen.

Das war aber nicht der Punkt. Friendly reminder: meine Aussage war, dass man mit dem gleichen Kapitaleinsatz 100 TWh Strom pro Jahr mehr hätte produzieren können.

Zitat
Wie gesagt, irgendwann muss natürlich der ROI eintreten und sich EE von selbst tragen.
Wann soll das sein und wie hoch wird der Strompreis dann sein?

Zitat
Warum lässt Du diese aus?
Warum bringst du den gleichen Punkt, der an meiner Argumentation vorbei geht, gleich zweimal an?

Zitat
Quantentechnologie steht in der Tat am Anfang, Deutschland ist hier vorn mit dabei.
Ich bin gespannt, welche Produkte daraus entstehen und wie viele Arbeitsplätze in der Branche geschaffen werden.

Zitat
Siemens Healthineers, Zeiss oder Fresinius sind m.W. Marktführer in bildgebenden Verfahren wie MRT, KI Implementierung usw.
Das ist schön, ein Lichtblick. Welchen Umsatz erwirtschaftet die Branche, wie viele Menschen sind dort beschäftigt, kann sie die Transformation zu einer postindustriellen Wirtschaft monetär und mit Arbeitsplätzen auffangen?

Zitat
Du schriebst, dass der Staat als Arbeitgeber nicht zählt.
Das ist das Problem, wenn man es aus dem Kontext reißt, ich habe meine Aussage begründet: "Und nein, der Staat als Arbeitgeber zählt nicht, die leben alle von der Arbeit und vom Geld der Arbeitnehmer und Arbeitgeber der Wirtschaft."

Dass ich keinen gesellschaftlichen Nutzen von Staatsangestellten und Beamten sehen würde, ist halt der übliche Murks, der mir auf diese Art und Weise angehängt werden soll.

Zitat
Stimmt. siehe oben, gesellschaftlicher Nutzen.
Stimmt. Der war nicht das Thema.

Zitat
Fakt: Die Staatsquote in DE ist im EU Ø.
Und? Macht das irgendwas besser? Dadurch könnten sich eher noch die Leute bestätigt fühlen, die von "EUdSSR" schwafeln. Und nein, dieser Meinung bin ich nicht.

Zitat
Und mit Deinem Braunkohle Vorschlag bezweifle ich den sauberen Strom.
Das war kein Vorschlag, sondern eine Anmerkung zum Thema "Abhängigkeit vom Ausland".

Zitat
Wie TNDO geschrieben hat, wird man die alten AKW nicht weiterlaufen lassen. Neubauten sind auch unwahrscheinlich.
Die dt. KKW sind irreparabel zerstört, da wurden sehr schnell Fakten geschaffen, dass man sie nur ja nie mehr ans Netz nehmen kann. Und selbstverständlich wird es in D keine KKW-Neubauten geben, die Deutschen würden ob ihrer Atomangst komplett durchdrehen.

Dafür werden die Nachbarn KKW bauen und uns den Strom - falls wir ihn denn noch brauchen - sehr gerne zu hohen Preisen verkaufen. An der Landesgrenze endet die Moral, auch wenn es ein paar dt. Verwirrte gibt, die zB. Belgien zwingen wollen, ihre KKW abzuschalten. Das dürfte mit dem EU-Vorstoß endgültig ein Ende haben.

Zitat
Mit hätte hätte kommt man nicht weiter und hilft niemandem.
Ja, die Alternativen zur angeblich alternativlosen Politik will natürlich kein Befürworter dieser Politik hören, das ist mir schon klar.

Zitat
Wir können gegen ein Land wie China oder Indien nicht mit Lohnstückkosten anstinken.
Wer Premiumlöhne haben will, der muss auch Premiumprodukte verkaufen können. Kann man nicht verkaufen, müssen die Kosten runter.

Zitat
Zu den Windkraftproduktionsstätten hast Du nichts gesagt.
Muss ich zu allem, was du schreibst, etwas schreiben? Wer produziert denn noch nennenswert Windräder in D, von welchen Stückzahlen reden wir?

Zitat
der Handel im EU ausgebauten Stromnetz ist was anderes als Abhängigkeit außerhalb des Wirtschaftsraums von fossilen Energien, die aus der Erde gefördert und physisch nach DE verbracht werden müssen.
Ja, das ist etwas anderes, nichtsdestotrotz ist es eine Abhängigkeit, von der gerade die Staaten im Norden schon jetzt die Schnauze voll haben, siehe zB. hier: https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/strompreis-warum-die-schwedische-energieministerin-auf-deutschland-schimpft-a-fbb1b693-1572-4931-a50f-97685852a690

Zitat
Gleichwohl sind die Kernkraftwerke öfters ungeplant gedrosselt oder runtergefahren worden, als es zu heiß wurde und nicht ausreichend gekühlt werden konnte.
Wie oft? Und musste Frankreich dann Strom in D kaufen, um einen Blackout zu vermeiden oder hatten die immer noch genug eigenen Strom?

Zitat
Diese Szenarien werden häufiger, dank der Temperaturanstiege des weltweiten Klimawandels.
Dann werden die Franzosen sicher irgendwann Kühltürme für die betreffenden KKW bauen und das Problem so lösen.

Zitat
Das ist eine Antwort auf deine Frage.
Nein, das ist es nicht, ich habe nach konkreten Produkten gefragt, mit denen das grüne Wirtschaftswunder bewerkstelligt werden soll. Der "Kram", der jetzt verbaut wird, kommt größtenteils aus China und wird mit noch dreckigerer Energie als hier produziert, dadurch gibt es kein grünes Wirtschaftswunder in Deutschland.

Zitat
Wie von TNDO beschrieben, ist der Ausbau der Stromtrassen elementar wichtig.
Wer führt die Bürgerbegehren gegen diesen Ausbau an?

Zitat
Ich bin eher ein Freund vom Freihandel, dieser führt i.d.R. zu Wohlstand.
Ich bin auch ein Freund von Freihandel, aber wie willst du freien Handel treiben, wenn der andere unfaire Maßnahmen gegen dich verwendet?

Witzigerweise haben die Grünen zusammen mit der AfD das Freihandelsabkommen mit Südamerika torpediert O0

Zitat
Ich habe entgegnet, dass sich der Markt natürlich erst entwickeln muss.
Zuerst hast du gebrauchte eAutos als Alternative zu anderen Gebrauchten angepriesen, es kann aber nicht jeder ein gebrauchtes eAuto kaufen, weil es viel zu wenige davon gibt, die Alternative ist also nicht wirklich eine. Und dann müsste ja auch noch eruiert werden, ob der Verkäufer des eAutos wieder ein neues eAuto gekauft hat oder ob er zurück zum fossilen Antrieb gewechselt ist.

Zitat
Hierzu hast Du gar nichts geschrieben.
Muss ich zu jedem deiner Sätze etwas schreiben? Wer nicht bei so einem Unternehmen arbeitet, hat nur auch nichts davon und vermutlich sind das Dienstwagen, die da mit schmutzigem Strom geladen werden.

Zitat
Es geht hier voran!
Heute stehen wir am Abgrund, morgen sind wir schon einen Schritt weiter ;D

Zitat
Wenn man immer nur Verantwortung übernimmt, wenn "Schuld" vorausgeht dann gute Nacht.
Du und Dragonfox könnt ja gerne Verantwortung für alles, was ihr nicht zu vertreten habt, übernehmen, aber erwartet bitte nicht, dass jeder bei diesem Unsinn mitmacht. Ich fühle mich nur für die Dinge verantwortlich, die ich auch selber fabriziert habe. Fühlst du dich denn auch verantwortlich für den Ukraine- und Irankrieg? Oder dem Konflikt in Darfur? Dem schleichenden Völkermord an Tibetern und Uiguren? Wie ist es mit den Slumbewohnern in Manila, bist du für deren Schicksal verantwortlich? Und falls ja, was unternimmst du dagegen?

Zitat
Was ist die Lösung?
Hatte ich schon skizziert, aber du willst ja Freihandel mit dem Wirtschaftsfeind, der das Gegenteil von Freihandel praktiziert. Ist wie mit der Schießerei, wo Deutschland dann mit der Nerfgun auftaucht.

Zitat
Ich tue nichts dagegen, weil ich keine Schuld habe.
Gähn.
"Wenn ALLE Menschen in ALLEN Industrienationen mitmachen, bin ich dabei."
"Ja, das sollten D und die EU tun, aber so, dass wir unseren Wohlstand und unseren Sozialstaat nicht gefährden. Denn das gefährdet sonst unsere Demokratie, das führt dazu, dass sich die Menschen radikalen/extremen Parteien zuwenden..."
"Aber wie gesagt, wenn der Klimaschutz in den Industrienationen gleich gehandhabt würde, hätte ich damit kein Problem."

Den Hauptpunkt ignorierst du: egal was Deutschland macht, es KANN das Klima weder retten noch schützen. Isso.

Zitat
Ich schrieb eingangs, dass Forschung und Technologie so wichtig ist. Aus Position der Stärke und Kompetenz kann man das Wissen in andere Länder verkaufen wie man Fahrradwege ins Ausland verkauft.
Dann schreibe doch auch mal ganz konkret, was dieses zu verkaufende Wissen sein soll und wie viele Arbeitsplätze dadurch entstehen!

Zitat
Nein...
Egal! Wie gesagt, ich werde hier keine Einzelunternehmen diskutieren, darum geht es mir nämlich nicht. Es geht darum, dass die Politik der letzten 15 Jahre die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands ruiniert hat.

Zitat
Die Chinesen sind in der Entwicklung schon viel weiter. Akkuleistung, Akkutechnik, Aufladegeschwindigkeit - da sind die deutschen Automobilbauer abgehängt.
Weil China das Geld, das wir in Sachen EE verbrannt haben, lieber in ihre Unternehmen und billige, aber dreckige Energie gesteckt hat und jetzt vom Erlös ganz entspannt EE ausbauen kann. Aus eigener Fertigung.

Zitat
Der Verbrenner ist am Ende seines technologischen Zyklus angekommen und wird abgelöst.
LOL. Deswegen brechen eAutos ja auch alle Absatzrekorde O0 Nicht. Selbst in China bricht der Absatz von den Dingern ein, wenn die Förderung wegfällt.

Zitat
In DE dauert es nur länger als z.B. in den skandinavischen Ländern.
Jau, zB. Norwegen, das Unmengen Geld mit dem Verkauf von fossilen Brennstoffen verdient und stark auf Wasserkraft setzt. Wie wäre es, sollten wir nicht den Rhein bei Remagen aufstauen und so Strom aus Wasserkraft produzieren?
« Letzte Änderung: 14.März 2026, 20:18:58 von Signor Rossi »
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3289 am: 14.März 2026, 23:07:05 »

Deren Vorteil ist die vertikale Integration der gesamten Produktion.
Deren Vorteil ist der kommunistische Staat, der viele Milliarden zB. in Batterieforschung steckt, die Unternehmen wie BYD und CATL dann nutzen können, um zu Dumpingpreisen zu produzieren und zu exportieren. Da könnte eine deutsche Batterieherstellung gar nicht mithalten, die Kosten sind viel zu hoch, die Auflagen viel zu streng. In China kippen die ihren Sondermüll in die Walachei oder in den Ozean, in D oder der EU völlig unmöglich. Den Chinesen ist es auch scheißegal, ob Landwirte in Südamerika kaputt gehen, weil die Lithiumförderung denen das Grundwasser wegnimmt und welche Umweltsünden die da hinterlassen ist denen auch sowas von egal.
Wo kommt das Geld her? Von uns Idioten, die wegen "Geiz ist geil" möglichst viel in China kaufen, Temu und Aliexpress machen es möglich. Ich persönlich meide solche Produkte wo es nur geht, oft ist das leider nicht möglich und es steckt vermutlich sowieso überall irgendein Bauteil aus China in den Produkten.


Der kommunistische Staat fährt diese Jahr die e-Auto-Subventionen auf 0. Noch nicht mal die KfZ-Steuer für e-Autos wird erlassen. Gleichzeitig fliegt die e-Autoindustrie aus der Liste der strategischen Industrien raus, was wohl bedeutet dass die Staatsunternehmen jetzt auf eigene Faust stark genug sind. Und die Dumpingpreise sind nur aus deutscher Sicht so hoch, weil in Deutschland zuviele Menschen zuwenige Autos produzieren. Die Ausgaben der deutschen Autounternehmen für Löhne, Gehälter, Altersvorsorge und Sozialleistungen pro verkauftem Fahrzeug sind mehr als doppelt (!!!) so hoch wie in Frankreichoder den USA. Nirgends sind die Kosten so hoch wie hier. Das Problem ist nicht China, das Problem liegt in Deutschland.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/autoindustrie-autobau-in-deutschland-bis-zu-7800-dollar-teurer-als-in-china-01/100126150.html
Es ist noch nichtmal so, dass die Arbeitskosten in China die niedrigsten der Welt sind, das ist auch gar nicht nötig.
https://www.zdfheute.de/wirtschaft/unternehmen/autoindustrie-vw-deutschland-100.html
Deutschland 3300 $ Lohnkosten pro Auto, China 597 $, Mexiko 305 $ und Marokko 106 $.

Das hat auch nichts mit Geiz ist geil zu tun. Deutsche Autos sind im Preis-Leistungs-Verhältnis eher am Ende zu finden. Auch die Japaner und Koreaner sind in der Hinsicht überlegen obwohl die keine Dumpinglöhne haben. Und nochmal : Die Lohnkosten hier sind doppelt so hoch wie in Frankreich. Das holt man so nicht auf. Und warum sollte ich ein überteuertes Auto kaufen, dass auch in Punkto Qualität teilweise unterlegen ist?


Achso : CATL erhält mehr Subventionen von der EU als von China. Zwar sind die mit 750 mio. eines der Unternehmen mit den höchsten Subventionen in China, aber die EU zahlt allein 300 mio., dann Ungarn 800 mio. für eine Fabrik in Debrecen und Thüringen will auch ein Werk haben.
« Letzte Änderung: 14.März 2026, 23:27:33 von TNDO »
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3290 am: 15.März 2026, 11:24:50 »

Das Problem ist nicht China, das Problem liegt in Deutschland.
Das Problem an China sind die unfairen Bedingungen, auf die man sich einlassen muss, wenn man dort verkaufen will. Hinzu kommt eine Subventionspolitik, die darauf ausgerichtet ist, einen Markt nach dem anderen mit billigen Produkten zu fluten und so die Konkurrenz in den Ruin zu treiben. Ist das geschafft, kann man die Preise nach Belieben diktieren und aufkommende Konkurrenz direkt wieder mit billigen Preisen vom Markt nehmen. Toller Nebeneffekt: man kann die ruinierten Konkurrenten billig aufkaufen und so deren Know How und IP abgreifen. Und man bekommt auch noch ein politisches Druckmittel, zB. seltene Erden, die zwar nicht selten, aber schwer zu raffinieren sind, hier dominiert China mittlerweile alles.

Erinnert sich noch jemand an Kuka und die Beteuerungen, die vor dem Kauf abgelassen wurden? Tja: https://www.wiwo.de/technologie/wirtschaft-von-oben/kuka-hier-sieht-man-wie-sich-die-macht-beim-maschinenbauer-nach-china-verlagert-01/100188159.html Dumb and dumber. China ist kein Freund, kein Partner, das ist unser Feind, wirtschaftlich und ideologisch, die wollen uns und unsere Art zu leben zerstören.

Deutschland und die EU sind nun auch keine kleinen Märkte, wir lassen uns diese Bedingungen aber diktieren. Dagegen hätte man viel früher etwas unternehmen müssen, am einfachsten wäre es gewesen, diese Bedingungen zu spiegeln, dagegen hätten die Chinesen auch nicht Sturm laufen können, weil sie dann ihre eigenen Maßnahmen angegriffen hätten. Das meinte ich mit reziproken Handelsregeln.

Aber nein, man lässt alles mit sich machen und wundert sich nun, dass man abhängig ist und auch das investierte Kapital nicht mehr aus dem Land bekommt, man ist erpressbar und muss brav weiter den Kotau üben und dem roten Kaiser die Füße lecken. Trump hat da schon das richtige Gespür, dessen Maßnahmen sind aber auch total bescheuert, nur Zölle zu erheben bringt es nicht, man muss die Chinesen dazu bekommen, in Deutschland zu produzieren, das schafft gut bezahlte Arbeitsplätze.

Zitat
Achso : CATL erhält mehr Subventionen von der EU als von China. Zwar sind die mit 750 mio. eines der Unternehmen mit den höchsten Subventionen in China, aber die EU zahlt allein 300 mio., dann Ungarn 800 mio. für eine Fabrik in Debrecen und Thüringen will auch ein Werk haben.
Passt wunderbar ins Bild des komplett geisteskrank gewordenen Westens. Auch die 10 Milliarden für Intel wären total gaga gewesen, da hätte man jeden Arbeitsplatz mit 3,33 Mio EUR subventioniert, damit hätte man jedem potentiellen Arbeitnehmer in dem Werk über 44 Jahre lang 75.000 EUR netto p.a. auszahlen können.

Warum nimmt man die 10 Milliarden EUR nicht und baut eine eigene Chipproduktion zusammen mit Bosch, Infineon, X-Fab und Globalfoundries in Dresden auf? Die TU und das Fraunhofer Institut dort haben auch Know How. Man könnte ARM-CPUs und GPUs (wie zB. Apple) entwickeln, was aber Lizenzgebühren kostet, oder man nimmt RISC-V und baut darauf auf, das kostet gar nix. Aber nee, auf die Idee kommt man gar nicht erst, man schiebt das Steuergeld lieber ausländischen Konzernen in den Rachen. Ich verstehe es einfach nicht.

Mir ist jetzt auch eine Branche eingefallen, bei der Gewinne privatisiert, Verluste sozialisiert werden, die EE-Branche läuft so: garantierte Einspeisevergütungen über Jahrzehnte (selbst wenn kein Strom produziert wird fließt Geld), das bedeutet: Innovationsdruck ist nicht vorhanden, die Kosten landen über Strompreis, Umlagen und Abgaben dauerhaft und alternativlos bei den Bürgern, der Markt wird ausgehebelt, nicht Angebot und Nachfrage regeln den Preis, sondern der Anbieter mit den höchsten Kosten legt den Preis für alle fest.

Bei den Subventionen für die Landwirtschaft bekommt man ja wenigstens noch günstige Lebensmittel als return, beim Strom ist es anders, trotz gewaltigen Subventionen und einem oft hohen Anteil von angeblich ach so billigem EE-Strom, ist unser Strompreis einer der höchsten weltweit. Der steuerzahlende Stromkunde wird gleich doppelt und dreifach gemolken. Ich frage mich, welcher EE-Lobbyist sich das ausgedacht hat, die Branche müsste dem ein riesiges Denkmal aus purem Gold vor den Bundestag setzen. Das dann von einem "Clan" in einer Nacht-und-Nebel-Aktion gestohlen wird, aber das ist ein anderes Thema... O0
« Letzte Änderung: 15.März 2026, 12:04:53 von Signor Rossi »
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3291 am: 15.März 2026, 14:01:10 »

@Sinor Rossi :
Die EU nutzt doch schon Schutzzölle und das stärker als die Trump-USA. Beispiele gefällig? Ab dem 06.02.2026 wurde eine Anti-Dumping-Zoll-Verordnung veröffentlicht und in Kraft gesetzt. Die Folgen : Bei Keramik und Porzellan wird China mit einem Strafzoll von 79% bedacht. Es gibt übrigens seit 2024 Zölle für chinesische e-Autos zwischen 7,8 und 35,3%. Aber das reicht nicht, wenn die eigene Industrie so kaputt ist. Wären wir kostenseitig auf einem Level wie andere Industriestaaten, wären a) deutsche Autos günstiger b) die Zölle wirksam gegen das Dumping. Im Moment jedoch haben wir trotz Zöllen keine Chance.
Jetzt kommt es aber ganz dicke. Wir subventionieren in der EU ja unsere Landwirtschaft, womit diese nach China exportieren kann. Die Chinese haben nun ihrerseits Gegenzölle auf genau das erhoben. Sie rechtfertigen das wie unsere Zölle.
Übrigens produzieren die Chinese mittlerweile in Europa um die Zölle zu umgehen. XPeng zum Beispiel tut dies in Kooperation mit Magna in Graz (Österreich). Das nützt uns nichts, weil wir aufgrund unserer Kostenstruktur innerhalb Europas nicht konkurrenzfähig sind.
Unsere Autoindustrie hat sich jahrelang in Sicherheit gewogen, dass chinesische Hersteller vor allem über Subventionen und niedrige Lohnkosten operieren. Aber das wurde mittlerweile von Studien widerlegt (z.B. Roland Berger). Die Entwicklungszeit (Time to Market) ist in der EU zwischen 48 und 60 Monaten. In China im Durchschnitt bei 33 Monaten. Sie haben also einen Vorteil was die Forschung und Technologie angeht, weil sie einfach schneller auf den Markt kommen. Übrigens sind die USA bei der Time To Market knapp hinter den Chinesen, die EU ist ganz weit hinten. Das gilt jedoch nicht nur für die Autoindustrie.
Bei den Materialkosten sind die Chinese 20% günstiger unterwegs als die EU. Auch etwas, was durch die EU-Politik kommt.
Wir gehen davon aus, dass wir über die Kostenstruktur (Löhne) verlieren, aber 60% der Kostenvorteile der chinesischen Hersteller basiert auf diesen Design- und Systementscheidungen. Selbst wenn die Chinesen gleiche Löhne und keine Subventionen hätten, würden sie uns trotzdem kostenmäßig vernichten.
Eventuell sollten deutsche Hersteller ihre Variabilität einschränken wie es jeder ernstzunehmende Hersteller macht. Wenn ich mir im Konfigurator ein deutsches Auto zusammenstelle habe ich recht schnell keine Lust mehr. 100te aufpreispflichtige Optionen und der Preis verdoppelt sich ganz schnell. Mein KIA hat 4 Ausstattungsvarianten und die höchste konkurriert mit Mercedes, aber ist wesentlich günstiger. Reduziert übrigens auch die Anzahl der möglichen Fehlerpunkte.
Des weiteren binden chinesische Hersteller ihre Zulieferer schon im Entwicklungsprozess ein, womit sie Reibungsverluste senken können im Gegensatz zu ihren deutschen Konkurrenten, die am Ende der Spezifikationsphase dann oft vor dem Problem stehen, die Teile der Zulieferer integrieren zu müssen und dadurch Kompromisse eingehen müssen.
Ich meine ihr müsst euch vorstellen, dass China günstiger ist trotz Zöllen und Transportkosten.
Was hast du denn bei Kuka erwartet? Es geht ja auch hervor, dass Midea mittlerweile extrem dort investiert, was in Deutschland ja allerorten vermieden wird oder in "Forschung über 53 Geschlechter und Gleichheit für transbinäre Haustiere" geht. Wenn du China schlagen willst, musst du technologisch vorne bleiben um deine hohe Lohnstruktur zu rechtfertigen. Genau hier scheitern wir. Wir sind in der Forschung "Geil ist geil" wollen aber hohe Löhne und das funktioniert nicht. China hat millionen von Ingenieuren ausgebildet. Deren Durchschnittgehalt ist mit knapp 50000 Euro nicht so weit hinter dem ihrer europäischen und deutschen Konkurrenten. Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben haben sie sogar teilweise mehr und die Kaufkraft dort ist höher. Sie leben dort besser als unsere Ingenieure hier (materiell).
China ist weder Freund, Feind noch Partner. Sie sind ein Konkurrent. Die USA sind auch kein Freund, haben sie uns doch jahrelang ausspioniert. Ich überbringe ja ungerne die Botschaft, aber wir konkurrieren mit jedem Land der Erde. Wenn du unsere Art zu Leben retten willst, musst du im Konkurrenzkampf bestehen können. Dazu gibt es Möglichkeiten. Ganz oft reicht es auch, von anderen zu lernen und das auf sein System anzupassen (wie es die Chinesen, Koreaner und Japaner gemacht haben). Dazu müsste man aber was zum Besseren verändern wollen und genau das fehlt in Deutschland. Der Deutsche will am liebsten wieder in der Höhle leben. Die moderne Welt scheint manchmal zuviel für ihn zu sein, bzw. will er moderne Annehmlichkeiten ohne Arbeit haben.


10 Milliarden für Intel hat Habeck zu verantworten. Und wie gut man den Partner geprüft hat zeigte sich, als Intel dies wegen Sanierung und Finanzproblemen absagen musste. Das hätte die deutsche Politik locker in weniger als 1 Stunden herausfinden können. Wenn du in Deutschland die Chipproduktion aufbauen willst musst du Forschung in diesem Bereichen fördern. Die Maschinen für die Chipfertigung stellt eine niederländische Firma (ASML) her und ist weltweit unschlagbar. Warum ist diese Firma nie in Deutschland gegründet worden. Weil wir sowas nicht mehr wollen. Wir wollen nicht forschen und entwickeln was Technik angeht. Das neue deutsche Mittelalter halt. Daraus muss man jetzt aufwachen, sonst kommt das böse Erwachen in 10-20 Jahren.
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3292 am: 15.März 2026, 16:23:01 »

Was hast du denn bei Kuka erwartet?
Ich hätte niemals gestattet, dass Kuka an die Chinesen verkauft wird.

Zitat
China ist weder Freund, Feind noch Partner. Sie sind ein Konkurrent.
Doch, China ist unser Feind, ideologisch und auch wirtschaftlich, weil sie mit gezinkten Karten spielen. Unternehmen aus der EU und den USA sind Konkurrenten, weil die halbwegs fair spielen (ok unter Trump hat sich das auch verschoben, aber das ist nur temporär), ideologisch sind wir als Demokraten aber miteinander verbündet, gegen Diktatoren wie Xi und Putin.

Zitat
Warum ist diese Firma nie in Deutschland gegründet worden.
AMSL ist ohne Optik von Zeiss undenkbar, das passt schon, die müsste man für eine deutsche oder europäische Chipfertigung natürlich mit ins Boot holen. Eigentlich haben wir alles, was gebraucht wird: die Maschinen von ASML mit der Optik von Zeiss, Fertigungs-Know How von Globalfoundries, Chipentwicklungs-Know How von Bosch, Infineon, TU Dresden und Fraunhofer.
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3293 am: 15.März 2026, 17:32:49 »



https://www.welt.de/wirtschaft/article162217929/NSA-So-spionieren-Geheimdienste-deutsche-Firmen-aus.html


Die USA spielen auch mit gezinkten Karten (siehe auch Zölle von Trump und umgekehrt von uns zu ihnen). Zweistellige Milliardenbeträge aus Wirtschaftsspionage durch die US-Geheimdienste sind kein Pappenstiel und ich bin mit niemand ideologisch verbündet, der meine Wirtschaft ausspioniert. Aber Huawei, da haben wir Angst vor, dass die uns ausspionieren könnten, während die USA das schon gemacht haben. Chinas Ideologie zu übernehmen steht für mich außer Frage. Aber ich kann trotzdem von ihnen lernen, wie ich oben ausgeführt habe, um selbst besser zu werden.


Die Optik von Zeiss ist ein Bestandteil, aber das Gesamtwerk von ASML ist in Deutschland nicht möglich. Dafür fehlt einfach der Wille. Deutschland und die EU nutzen ihr Potential nicht, schlimmer noch : Mit der Bildungspolitik zerstören sie sogar noch das Potential. Das ist eine Abwärtsspirale die sich immer schneller drehen wird. Wenn du den Sozialstaat willst, dann musst du technologisch vorne sein. Ein Sozialstaat braucht hohe Löhne und eine hohe Produktivität sowie Fertigungsqualität, da du ansonsten international über den Lohn konkurrierst.


Ich lasse mich mal jetzt hinreißen ein Deutschland in die Zukunft zu bringen.
1) Entlasse 60% aller Staatsangestellten und schaffe 60% aller Gesetze ab
Dokumentationspflichten auf ein Minimum, Digitalisierung forcieren und alles online ermöglichen. Ersparnis bei 400 Mrd. Gehaltskosten für die Staatsbediensteten : 240 Mrd. Euro.


2) Alle Schulsozialarbeiter werden entlassen und im Gegensatz dazu mehr Lehrer eingestellt für MINT-Fächer.
Diese Leute sind sinnlos und kosten nur Geld.
https://www.welt.de/videos/video69b66bcb17184da7cffda178/vergewaltigung-in-jugendclub-sozialamts-mitarbeiter-sozialarbeiter-die-unsaegliche-stadtraetin-alle-noch-im-amt.html
Wir brauchen Ingenieure, die unsere Maschinen und Produkte verbessern, keine Quatschköpfe. Dazu kann man Quereinsteiger aus der Wirtschaft und Forschung einstellen und zu Lehrern ausbilden. Die werden hohe Gehälter fordern, das weiß ich, es zahlt sich aber aus. Einsparung ist zwar 0, aber die Bildung und unser Potential verbessern sich.


3) Kulturförderung straffen
Laut Bundesförderdatenbank liegen die Kosten dafür bei 14,9 Mrd. Euro. Ich würde dieses Geld nicht einsparen, sondern anders verteilen. Im Moment kriegen Theater und Musik 31,4%, Museen 18,7% und Bibliotheken 12,1%. Mein Vorschlag : Der gesamte Anteil für Theater und Musik fließt zu 2/3 in die Bibliotheken und 1/3 in Museen. Bibliotheken sollten kostenlos zugänglich sein und auch Internet bereitstellen, damit auch einkommensschwache Schichten nicht ausgeschlossen werden. Hierzu sollte jeder Sozialleistungsbezieher einen Bibliotheksausweis bekommen und vor allem auch deren Kinder. Ich will, dass diese die Chance bekommen sich durch Bildung aus dieser Situation zu befreien.


4) Bürgergeld
Bürgergeld sollte in Lebensmittelgutscheinen ausgezahlt werden und in Kleidungsgutscheinen. Diese sollten personalisiert sein. Damit sichern wir die ordnungsgemäße Verwendung. Meinetwegen gebt 300 € für Lebensmittel und 100 € für Kleidung raus pro Person. Passt von meiner Seite aus und auch Bürgergeldempfänger sollten sich Bio-Eier kaufen können wo keine Küken geschreddert werden. Allerdings sollte jeder Bürgergeldempfänger einen Eignungstest durchlaufen. Dort kann man seine individuellen Stärken und Schwächen feststellen. Anhand dessen muss ein Ausbildungsplan erstellt werden für einen Beruf oder ein Studium.
https://www.tagesschau.de/inland/buergergeld-bertelsmann-stiftung-100.html
Bis zu 70 Prozent geht in die Verwaltung. Dann sollte die Verwaltung auch dazu in der Lage sein, was ich oben geschrieben habe.
Bürgergeld für Menschen ohne deutschen Pass gibt es nur bei aktiver Teilnahme an einem Deutschkurs. Dazu gehört nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch deutsche Geschichte und Staatsbürgerkunde. Ohne Bekenntnis zu Deutschland sind diese Leute in einem anderen Land besser aufgehoben. Bei einem Willen sich hier zu integrieren, die Sprache zu lernen und Teil dieser Gesellschaft zu werden, bekommen diese nach einem erfolgreichen Sprachkurs (bei gleichzeitiger Arbeit zur Förderung der Sprachkenntnisse) dann ebenso die Möglichkeit eines Eignungstests und die gleiche Möglichkeit eine Berufsausbildung oder ein Studium zu absolvieren.


5) NGO-Förderung
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/ngo-regierung-antwort-anfrage-100.html
Komplett abschaffen. Die 6,4 Mrd. Euro habe ich für anderes vorgesehen. NGO sollten nicht von der Regierung finanziert werden, sondern von der zivilen Gesellschaft.


6) Schulen bauen
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/absolute-notsituation-frankfurt-steckt-eine-milliarde-euro-in-schulsanierung-v1,schulsanierung-frankfurt-100.html
30 Prozent der Schüler in Frankfurt lernen in Interimsbauten und Containern. Das ist ein absoluter Witz. Wir brauchen schnellere Sanierung und keinen Investitionsstau mehr bei Schulen. Mich wundert wieviel vom Infrastrukturgeld aus dem Sondervermögen (1 Billionen) in die Schulen gegangen ist. Ich behaupte : Fast nichts...


7) Steuern und Abgaben
Die unteren 50 Prozent der Einkommensbezieher zahlen nur 6,4% der Einkommensteuer (2024 : 426,6 Mrd.) in Deutschland. Das heißt diese Menschen komplett von der Einkommenssteuer zu befreien kostet nur 27,3 Mrd. Euro. Würde ich sofort machen. Diese Geld kann zur Hälfte in den Konsum gehen, also die Menschen behalten es. Die andere Hälfte geht in eine Altersvorsorge ähnlich dem 401k in den USA wo sie steuerfrei investieren können und die Erträge und Dividenden steuerfrei bleiben. Dieser Plan wäre nur für die Menschen mit geringem Einkommen, um ihnen ein würdiges Lebensalter zu ermöglichen.


 8) Investitionen in Infrastruktur und Energie
Die AKWs weiter zu betreiben fällt aus. Gaskraftwerke halte ich für völlig verkehrt und in die falsche Richtung. Abkommen mit Österreich und der Schweiz sollten geschlossen werden, dass wir ihre Pumpspeicherkraftwerke zur Stromspeicherung nutzen, wenn wir Überschuss haben und das dann zurückholen wenn wir es brauchen. Der DACH-Raum sollte in der Hinsicht zusammenarbeiten. E-Autos sollten kostengünstig geladen werden können, wenn Überschuss herrscht um somit auch das Potential dieser Batterien zu nutzen.
Wir brauchen Stromtrassen von Norden nach Süden zum Ausgleich. Vor allem aber auch in die Schweiz und nach Österreich (Siehe oben).
Es gibt Möglichkeiten z.B. Tagebauseen und andere künstliche Gewässer zu nutzen. Das nennt sich Floating PV. PV-Anlagen haben ein Problem, dass die Temperatur stark zunimmt und somit die Effizienz leidet. In Saudi-Arabien experimentiert man mit einer Art Kühlgel, ich würde einfach diese Gewässer nutzen und auf denen Solarkraftwerke bauen, die auf der Wasseroberfläche schwimmen. Sie würden durch das Gewässer gekühlt, die Verdunstung im Gewässer wäre auch reduziert (hier in Deutschland zugegebener weise ein eher kleines Problem) und man hätte keine wertvolle Landfläche "verschwendet". Im Idealfall kann man durch Solartracker (einfache technische Durchführbarkeit) die Ausbeute erhöhen durch eine ideale Ausrichtung. Einen Solartracker kann übrigens jeder selbst bauen, der ein wenig Ahnung von Technik hat. Ihr braucht jedoch Linearmotoren und Sensoren. Gibt auch kleine Tricky Sachen, wie man das noch vereinfachen kann, aber das Grundprinzip ist simpel. Funktioniert jedoch eher weniger bei einer Dach-PV-Anlage oder bei Verschattung. Daher sind Wasserflächen für sowas ideal. Nebenbei senken sie auch die Algenbelastung des Gewässers...
Und hier kommt wieder Deutschland und seine Gesetze ins Spiel. Es dürfen maximal 15% der Wasseroberfläche versiegelt werden und die Entfernung zum Ufer muss mindestens 40 Meter betragen.
Offshore-Windanlagen können ebenfalls einen Beitrag leisten. Wir müssen aber auch wieder führend in der Effizienz von Solarzellen werden. Hier haben wir China davonlaufen lassen und das muss sich ändern.
Die Infrastruktur ist ein weiteres Thema. Allein durch das kopieren der niederländischen Verkehrssteuerung (Ampeln etc.) könnten wir jede Menge CO2 im Strassenverkehr einsparen. Sie sind uns Jahrzehnte voraus in Sachen Verkehrsinfrastruktur und Verkehrsfluss. Es spricht aber nichts dagegen von ihnen zu lernen. In Großstädten könnte auch das Fahrrad beim Berufsverkehr eine sinnvolle Unterstützung sein im Zusammenspiel mit dem ÖPNV. Hier eigenen sich sowohl die Niederlande als auch Japan als Mentoren. Auf dem Land sollte zumindest ein grundlegender ÖPNV existieren. Eine Sache noch zum Bürgergeld. Diese Leute haben kein/wenig Geld. Also sollten sie und die Schüler grundsätzlich kostenlos den ÖPNV nutzen können. Das wird natürlich so um die 10 Mrd. pro Jahr kosten, aber wir haben noch viel Geld übrig (siehe oben).
Wir kommen nicht darum herum, die e-Autos aus China für eine günstige e-Mobilität zu nutzen. Deutsche Hersteller sind nicht in der Lage (oder wollen es nicht), günstige e-Autos herzustellen. Also scheiß auf die deutschen Hersteller (sagt jemand der Aktien von Mercedes und BMW besitzt). Entweder sie machen mit bei günstigen e-Autos oder gehen unter. Dazu muss die Kostenstruktur runter. Deutsche Autokonzerne sind wie staatliche Institutionen aufgebläht und langsam. Daran tragen auch die Betriebsräte ihren Anteil (die gerne mit zu Bordellflügen in Brasilien fliegen). Betriebsräte und Gewerkschaften sind bis auf wenige Ausnahme nicht mehr Interessensvertreter der Arbeiter. Deswegen verlieren sie Mitglieder und sind entbehrlich. Verdi hätte im Weihnachtsgeschäft streiken können, um im Einzelhandel einen bessern Abschluss auszuhandeln. Haben sie nicht getan. Mein Arbeitgeber hat uns übrigens schon vor dem Abschluss die spätere Lohnerhöhung gezahlt aus freien Stücken. Ich würde mir eher die scheiß Hand abhaken als einen Mitgliedsantrag bei Verdi zu unterschreiben. Es gibt nur noch wenige aufrechte Gewerkschafter wie Claus Weselsky. Der Rest kann weg.
Um wieder auf die e-Autos zu kommen. Forschung in Produktion bringen sollte das erste Ziel sein. Entweder die deutschen Hersteller verbessern ihre Autos (gleich welcher Antrieb) mithilfe der Forschung unserer Universitäten und produzieren dann hier oder sie lassen es und gehen unter. Gleichzeitig sollten wir ehrlich sein und eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit in Richtung 39/40 Stunden wieder ins Auge fassen. Damit würden wir die Kosten senken, das Gehalt würde trotzdem nicht sinken und wir könnten mehr und günstiger produzieren.

9) Informationstechnologien/Chips und Forschung
Deutsche Chipfirmen sollten gefördert werden für Forschung im Zusammenspiel mit Universitäten (z.B. Technische Universität München mit Bosch etc.). Hier soll vor allem die Grundlagen (Universität) besser in die Produktion (z.B. Bosch) umgesetzt werden und damit gute Produkte rauskommen. Die Firmen sollten jedoch angehalten sein, diese Produkte nur in Deutschland herzustellen und diese in alle Welt zu exportieren.
Unsere Forschung zu Solarzellen soll wieder stärker gefördert werden. Ähnlich wie bei den Chips soll diese deutschen Firmen helfen im Weltmarkt zu bestehen und hier zu produzieren.
Lass diese Forschung 4 Mrd. im Jahr kosten. Das ist gut investiertes Geld.


10) Gesellschaftspolitik
Hier werden mich wohl gleich alle hassen, die es bisher noch nicht tun. Alle Gleichstellungsbeauftragte gehören entlassen. Sie nützen überhaupt nichts und kosten Geld. Vor allem vertreten sie nur "vulnerable" Mobbergruppen, die als kleine Minderheit allen anderen etwas aufzwingen wollen.
Das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ist absoluter Schrott und überhaupt nicht pragmatisch. Kleines Beispiel : Ich hatte einen Azubi, der Muslim ist. Dieser war im Ramadan morgens komplett nicht zu gebrauchen. Ich darf ihn ja nicht fragen, welchem Glauben er angehört. Ich kann das aber auch ignorieren und ihn fragen. Dann kann man nämlich vereinbaren, dass er im Ramadan immer Spätschicht macht. Der Vorteil : Abends kann er nach der Arbeit fasten brechen und morgens ist er dann nicht aufgrund der kurzen Nacht komplett fertig. Aber das ist ja keine Gleichbehandlung. Nein ist es nicht, aber pragmatisch. Es nützt auch den Müttern, die ungerne Spätschichten machen. Nur das allgemeine Gleichbehandlungsgesetzt und unsere Gleichstellungsbeauftragten finden das unerhört...


11) Migration
Jetzt werden wohl auch die letzten Leute durchdrehen. Asylmigration wird begrenzt. Familiennachzug erst nach erfolgreicher Integration und gemeinsamen Bekenntnis zu Deutschland. Abgelehnte Asylbewerber konsequent abschieben. Bei positivem Asylbescheid : Beginn der Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt (siehe oben unter Bürgergeld). Arbeits- und Armutsmigration wird ermöglicht. Voraussetzung : Bekenntnis zu Deutschland, Teilnahme an der Integration in Gesellschaft und den Arbeitsmarkt. Bis zu 200000 Migranten könnte man so jeder Jahr nach Deutschland holen.
Kriminelle Migranten konsequent abschieben. Keinerlei Spielraum bei Gewaltverbrechen, Vergewaltigung, Drogen- und Menschenhandel sowie Raubüberfällen.


12) Jugend- und Familienpolitik
Kindergeld sollte bleiben. Höhere Steuerfreibeträge für Kinder (12.000 € pro Kind und Jahr). Jugendliche sollten in der Schule zusätzliche AGs auswählen können nach ihren Interessen. Das kann reichen von einer Schach-AG oder Lego-Mindstorms bis hin zu Theater und Musik, aber auch Fussball. Die Kosten werden hoch, aber das ist wiederum gut investiert. Schulsport sollte verpflichtend  sein. Ein gesundes Schulmittagessen ist ein Muss in weiterführenden Schulen. Hierzu zählt eine Protein- und Eiweißreiche Ernährung mit wenig Kohlenhydraten und Zucker (ich weiß dass das auch ein Kohlenhydrat ist).



« Letzte Änderung: 15.März 2026, 18:17:59 von TNDO »
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3294 am: 15.März 2026, 19:57:41 »

Entschuldige, wenn ich nicht auf alle Punkte eingehe, aber wieso stufst du die Arbeit von Schulsozialarbeit und Psychologen so abwertend ein? Du schließt von einem Vorfall in einem Jugendclub auf alle Schulen, die eine solche Arbeit als enorm wichtig ansehen.
Weißt du, warum sich Lehrer, wie ich es einer bin, oft beklagen? Weil sie in vielen Fällen Dinge tun müssen, für die sie keine Zeit oder die entsprechende Ausbildung haben und keine Vergütung bekommen.
Wenn ich an meine Stationen zurückdenke, dann waren alle im Kollegium und auch alle Schüler heilfroh über die wenigen Stunden, die ein Sozialarbeiter da war. Eben um als neutrale Bezugsperson Dinge aufzufangen, die im Unterrichtsgeschehen nicht abgedeckt werden können. Gibt es schwarze Schafe in dem Beruf? Sicherlich. Die gibt es überall, auch nicht jeder ist als Lehrer geeignet.
Dass mehr Mint-Unterricht gefördert werden soll und dafür mehr Personal gebracht wird, sehe ich ein. Die anderen Fächer und damit verbundene Fachrichtungen pauschal als Quatschkopf abzuurteilen sagt eher etwas über deine Auffassung von Schule aus. Ob du es glaubst oder nicht, aber auch Geisteswissenschaftler arbeiten wissenschaftlich und tragen zum Wohlstand bei.
Übrigens kannst du niemanden vom Mint-Bereich begeistern, wenn Schule den Lehrern neben dem Unterricht immer mehr Arbeit aufbürdet. Wie in jedem mittelständischen Unternehmen (und das sind Schulen in puncto Personalgröße meist) gibt es diverse Spezialisten, die es an Schulen nicht gibt und die dafür sorgen könnten, dass sich Lehrkräfte auf den Unterricht konzentriert, während administrative oder sozialpsychologische Aspekte von eben jenen Leuten aufgefangen werden, die du als sinnlos erachtest.

Ich habe inzwischen das Privileg an einer Privatschule arbeiten zu dürfen, aber trotz kleiner Klassen werde ich bei weitem nicht jedem Schüler gerecht, was dessen individuelle Förderung anbelangt. Ich bemühe mich nach Kräften, aber trotz toller Unterstützung im Kollegium können wir Probleme im Elternhaus oder Schicksalsschläge schlicht nicht auffangen. Wir haben keine Sozialarbeit, aber immerhin eine Psychologin für problematische Situationen. Vieles muss ich zwischen Tür und Angel regeln und ich bin wahrscheinlich ein extrem gut organisierter Lehrer, aber bei weitem kein Spitzenpädagoge oder mega Didaktiker. Und nur dank meiner Orgafähigkeiten kann ich teils Zeit herausholen, die mit für individuelle Förderung oder individuelle Gespräche sonst nicht zur Verfügung stünde.

Lange Rede, kurzer Sinn. Schule pauschal so zu verurteilen, zeigt, dass der Blick zu einseitig auf den "funktionierenden Output" gelegt wird. Was bringt dir eine Gesellschaft voller Fachidioten ohne jegliche Empathie, wenn sich niemand die Frage stellt, wie Arbeit einmal geregelt werden soll oder welche Konsequenzen KI für uns hat? Um das mal so polemisch stehen zu lassen, wie du das getan hast.
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3295 am: 15.März 2026, 20:40:18 »

Man fragt sich, wie die Heerscharen von Kindern früher durch die Schule gekommen sind, ohne Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen, ohne dass da nur "Fachidioten ohne jegliche Empathie" rausgekommen wären.

Ich verstehe auch nicht, warum die Kinder heutzutage den ganzen Tag in der Schule abhängen müssen und die Leistungen lt. PISA und Co. trotzdem immer schlechter werden. Wir waren um 12, 13 Uhr zuhause, Richtung Abi ging es dann auf 14 Uhr, da hatte man dann aber im Nachmittag Zeit, noch was mit den Freunden zu machen, nach dem Abendbrot wurden dann Hausaufgaben gemacht. Oder morgens im Bus ;D Dafür waren wir aber auch Samstagmorgen in der Schule und hatten 4 oder 5 Stunden.

Ja, das waren andere Zeiten und die meisten Mütter waren noch zu Hause, weil ein Einkommen reichte. Da muss man sich aber auch mal fragen, warum heutzutage ein Einkommen nicht mehr reicht? Könnte das an der hohen Steuer- und Abgabenlast liegen? Und ja, natürlich ist auch alles teurer geworden, aber auch das hat ja Gründe, bei der Energie langt der Staat kräftig zu, die MWSt. wurde erhöht, das Eigenheim wurde extrem verteuert, die Inflation wurde mit billigem EZB-Geld angeheizt. Was wiederum nur denen zu Gute kam, die schon Geld und Sicherheiten hatten... Deswegen sind die heute exorbitant hohen Mieten und Nebenkosten auch so fatal, man kann sich die Alternative schlicht nicht mehr leisten. Früher machte die Miete nur 10% des Einkommens auch, heute sind es 30-50%. Und nein, das liegt nicht ausschließlich an den gierigen Vermietern.
« Letzte Änderung: 15.März 2026, 20:44:26 von Signor Rossi »
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3296 am: 15.März 2026, 21:38:16 »

Die Erfahrung an der Grundschule von meinem Neffen waren richtig negativ. Es gab Probleme mit 2 Jungen, die ständig Stress gemacht haben. Die Schulsozialarbeiterinnen haben gar nichts unternommen. Es kam wie es kommen musste. Irgendwann war mein Neffe dran und ich meinte dann muss er sich wehren. Bei ihm war dann erstmal wieder Ruhe. Die kamen dann, das könne man doch nicht machen und wie käme er darauf, einfach zurückzuschlagen. Dabei blieb es dann und die Probleme auch. Erst als die angefangen haben die Mädchen zu belästigen und zu hauen haben und sich dann deren Mütter richtig beschwert haben würde diese dann von denen geschützt. Es ging aber nie gegen die beiden Jungen (einer mit türkischem Migrationshintergrund in 3ter Generation, der andere mit afrikanischem Hintergrund), weil die Eltern angeblich nicht erreichbar wären. Da nun die Mädchen erstmal tabu waren, ging es wieder bei den Jungen weiter. Das führte dann dazu, dass ein Junge (persischer Migrationshintergrund und super schlau und gut in der Schule) sowie mein Neffe nicht mit auf die Abschlussfahrt in der 4ten Klasse gingen, weil man Sorgen hatte, wie das eskalieren kann und wir sozusagen ja einen Schritt auf die beiden zumachen müssen. Das ist leider kein Witz. Ging nach der Abschlussfahrt dann richtig übel weiter. Der zweite Junge war dann so schwer betroffen, dass er eine Woche gar nicht mehr zur Schule kam und mein Neffe hatte sich auf einem Judoturnier verletzt und musste auf Krücken laufen. Dem wurde dann von den beiden Beinchen gestellt und er wurde während er in der Pause dann auf dem Boden lag mit den Krücken auf den Rücken geschlagen.
Ich bin dann selbst eskaliert. Erstmal den Klassenlehrer angerufen, der meinte er können nichts machen. Die Schulsozialarbeiterinnen hatte Feierabend und waren nicht erreichbar und meinten am nächsten Tag sie hätten nichts gesehen (trotz Zeugenaussagen von 2 Mädchen). Habe dann die Eltern der beiden besucht und die haben bestätigt, dass die Schulsozialarbeiterinnen gar nicht bei denen vorstellig geworden sind. Als Eltern bzw. Patenonkel haben wir dann die 3 zusammengebracht. Die beiden haben von den Eltern ordentlich auf den Deckel bekommen und man hat sich geeinigt, dass die 3 sich den Rest des letzten Schuljahres aus dem Weg gehen und sich in Ruhe lassen. Das hat übrigens dann funktioniert. Habe von einer Mutter dann auch mitbekommen, dass ihrem Sohn es ja auch genauso ging als er von größeren Junge davor das Jahr immer gehauen wurde und dort auch nie was passierte. Das hat er sich dann wohl abgeschaut und hingesehen wer sich wehrt und wer das mit sich machen lässt. Deshalb war auch erstmal Ruhe als sich mein Neffe gewehrt hat. Ja, das mit der Sozialarbeit funktioniert richtig gut.
https://isselschule.de/?page_id=3678
Der Personalschlüssel : 17 Lehrer, 1 Unterstützer für Geflüchtete, 6 Sozialarbeiterinnern und Sonderpädagogen.  Wenn wollt ihr hier verarschen?
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Signor Rossi

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3297 am: 15.März 2026, 22:33:53 »

Was mir sofort auffällt: in dem Laden gibt es nur 3 Männer, aber 26 Frauen. Gleichstellung?
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3298 am: 16.März 2026, 00:59:03 »

...

Finde ich ein interessantes Gedankenexperiment und cooler Denkanstoß.

1) Auf welche Berufsgruppen verteilt sich das? Ich lese raus, dass es dir vor allem um der Verwaltungsapperat geht. Das sind aber nur 50% der Beschäftigen. Die anderen 50% sind Polizei, Feuerwehr, medizinischer Dienste, Lehrer und Jusitzvolzug. Jetzt mal ohne tiefe Rechnung der Gehälter kürzt du ja quasi um mehr als die gesamte Verwaltung, oder kürzt die innere Sicherheit, die medizinische Versorgung usw um einen größeren Anteil?

60% Gesetze abschaffen klingt ziemlich krass. Hast du dabei einen Fokus oder würdest du quer Beet den Rotstift ansetzen?

3) Warum ist bildende (zum Beispiel zeitgenössiche) Kunst im Museum wichtiger als Kunst auf der Bühne? Finde ich eine spannende Trennung.

Zu Bibliotheken: Mit cirka 2 Euro pro Monat sind die schon relativ niedrigschwellig. Das passt auch heute schon in jeden Regelsatz eines Bürgergeldempfängers. Aber klar, dass könnte man dann auch noch subventionieren... Wird ja bei GEZ auch gemacht und wir reden hier über 11 Millionen pro Monat.

Ich mag das deutsche Bibliothekswesen sehr. Sehr viele Bibilothek (ich würde sogar sagen fast alle) bieten heute schon Internet (an Geräten und WLAN) an und ermöglichen diesen niederschwelligen Zugang.
Viele Bibliotheken bieten mittlerweile natürlich immer mehr online und digitale Dienste an. Ich greife hier Punkt 4 vor, weil es da kein Gutschein für Telekommunikation oder auch Endgerät gibt. Die einkommensschwache Schichten haben von den Angeboten nichts. In die Bibliothek an den Rechner setzen und auf mein Ebook aus der Onleihe zugreifen ergibt nicht so viel Sinn.

4) Wäre sicher eine Motivation.  ??? Aber ich kann den Punkt in der härter der Ausführung nicht nachvollziehen.

Was machst du mit Menschen die nachweislich nicht erwerbstätig sind, die pflegen, die arbeiten aber aufstocken müssen, oder Rentner? Das sind über 1,5 Millionen Menschen die alle Bürgergeldempfänger sind. Bekommen die etwas anderes oder werden die von der Teilnahme am öffentlichen und sozialen Leben für diese Lebensphase ausgeschlossen? Sie essen, sind nicht nackt, fahren ÖPNV und lesen.
Wird das Kindergeld für Kinder von Bürgergeldempfängern auch in Gutscheine verwandelt oder ist das dann der finanziell flexible Spielraum, den sie haben? Da kann ja dann mit den Essensgutscheinen fürs Kind querfinanziert werden, damit man mit dem Kind mal nen schönen Tag im Freibad erleben kann. Weil Freibadgutschein gibts keinen. Sie dürfen immerhin Nachmittags in Theater AGs (Punkt 12) , in denen sie ein Hobby ausführen, dass sie sich in der Freizeit aber wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen werden, weil es zu teuer ist (Punkt 3).
Kultur, Sport, Freizeit, Hobbies und sonst irgendwas findet für alle Empfänger und ihre Kinder auserhalb der Schule und Bibliothek nicht mehr statt. Wer vom vielen Lesen Kopfschmerzen bekommt hat nicht mal Geld für ne Aspirin. Man erkennt die Leute dann auch auf der Straße: Schicke Markenklamotten aber kein Geld für den Friseur.

Das war jetzt sehr überspitzt. Aber meiner Meinung nach gehen zwei zweckgebundene Gutscheine an der Lebensrealität vorbei und ist unheimlich restriktiv. Das mag jetzt vielleicht auch an der schnellen Idee in deinem langen Post liegen und du meinst das differenzierte? Falls nicht, stoße ich mich hier von deinen Punkten am meisten.

Generell: Es sind 563 Euro im Monat für ein Leben in Deutschland (ohne Miete, Heizung, GEZ und Erstausstattung einer Wohnung). Hast du Gründe zur Annahme, dass das Geld nicht zu einem überwiegenden Teil verkonsumiert wird? Findest du das eine unangebrachte Bereicherung an der Gesellschaft im Vergleich zu 400 Euro Gutscheinen?
Bei Punkt 7 hast du das Vertrauen und baust darauf, dass Menschen im Niedriglohnsektor ihr knappes Geld sofort wegkonsumieren (oder sparen könnten), wenn sie etwas mehr hätten. Wieso ändert sich das plötzlich, wenn der Mensch arbeitslos wird? Was macht der mit dem Geld anstatt davon zu leben und sich das bisschen zu leisten was mit 563 Euro nunmal möglich ist?
Die ganze Gesellschaft soll in deiner Idee, wie es mir scheint, freier, selbstbestimmter und selbstverantwortlich werden aber hier wird dagegen im Vergleich unheimlich scharf gehandelt, maximal kontrolliert und eingeschränkt.

Die Empfänger von Bürgergeld sind eine sehr unhomogene Gruppe. Hast du als Grundlage für diese Ideen einen bestimmten Teil von ihnen im Kopf oder siehst du das als generell notwendige Maßnahme für alle?

Die Minderheit, die das System betrügt schafft das auch mit Gutscheinen. Die können auch personalisiert sein. Es gibt dafür genug Beispiele.
Dafür wird die Mehrheit die mit dem Geld haushaltet unter Generallverdacht gestellt. Bei jedem Supermaktbesuch müssen 5 Millionen Menschen ein Identitätsabgleich an der Kasse machen, ob sie ihre Lebensmittel wirklich rechtmäßig haben dürfen. Inklusive öffentlicher Stigmatisierung am Fließband: "Oh, ein Bürgergeldempfänger. Na, was hat der den auf dem Band liegen? Ist das auch alles angemessen?" Frag mal Leute, wie sie sich fühlen, wenn sie an der Tafel in der Schlange stehen. Das Gefühl hat man dann in Zukunft bei jedem Einkauf.
Und wir befürchten ein paar Posts weiter oben Alterskontrollen im Internet und fühlen unsere Freiheit (zu Recht) eingeschränkt.

Das mit den 70% und was damit möglich ist ist reine Spekulation. Eignungstest mit individuellen Plänen für über 5 Millionen Menschen mit Fluktuation in einem System, dass jährlich Millionen Menschen durchspühlt klingt nach einer sehr viel größeren Menge an Bürokratie und Verwaltung als es jetzt ist. Abgesehen davon feuerst du ja 60% der Angestellten im Öffentlichen Dienst und in der Verwaltung. Die 70% die da reingehen sind teilweise die 240 Milliarden mit denen du oben rechnest. Oder setzt du als Ausnahme auf ein starkes gut besetztes Jobcenter in deiner schlanken Verwaltung?


5) Deine Quelle sagt 6,4 Millionen Euro, nicht Milliarden. Ich nehme an du meinst nur politische NGOs, oder? Für ALLEN politischen NGOs sind es wiederum mehr als 6,4 Millionen Euro, wie es in deiner Quelle heißt und zu ALLEN NGOs sind es wesentlich wesentlich mehr als 6,4 Millionen Euro. Wenn du wirklich alle NGOs meinst träfe das auch so Organisationen wie Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz, Kinderhilfe und Co. Dann werden in deinem Deutschland ganz schön viele Schulen, Kindergärten, Seniorenheime und so weiter geschlossen.

Den Punkte finde ich okay, je nach dem wie du trennst. Das ist mir bei den 6,4 Millionen und der generellen Aussage zu NGOs noch nicht klar. Kannst ja nochmal erklären.

6) Jup.

Infrastruktur ist natürlich generell, auch über Schulen hinweg, ein Thema.

Zum Fond: Kann man noch nicht sehen. Die Berichtspflicht ist jährlich. Die Investitionen und Pläne des Bundes sind öffentlich, aber da sind Schulen natürlich nicht vertreten. Sind ja auch erst 3 Monate... Die ersten Milliarden sind auf jeden Fall investiert. Spürt ihr nicht auch schon den frischen Wind?  :blank:

7) Sehr spannende Idee. Gibt es eine Partei die das so verfolgt? Aktuelle Debatten gehen ja eher um Steuer hoch und runter am oberen Bereich.

8 ) Ich glaube das mit DACH gibt es schon, oder? Ich meine, dass die Pumpspeicherkraftwerke in Österreich heute schon strategisch eingeplant und wichtig sind, um Spannungspitzen in Deutschland auszugleichen.

Zu den PV:  Verschwenden wir den wertvolle Landflächen? Ich glaube wir sind noch nicht mal Ansatzweise in einem Bereich, wo auf vielen Dächern öffentlicher Gebäude (Mehrzweckhallen, Schuldächer, Rathäuser, Sporthallen und so weiter) Anlagen hat. Und über viele Parkplätzen, Parkhäusern, Straßen könnte man auch Solar bauen. Das würde sogar noch Verschattung geben. Ich hatte noch nie den Eindruck, dass Platz irgendwie ein Hemnis beim Ausbau wäre. Bzw, ich bin häufig in ganz Deutschland unterwegs und habe eigentlich noch nie eine Solaranlage gesehen wo ich dachte, dass man die Fläche aber wirklich für etwas besseres hätte verwenden können.

Das mit der Kühlleistung stimmt natürlich, ist eine gute Idee und klar, wenn ich sich ein passender See finden lässt... Dann haben wir halt das gleiche wie bei den Windrädern. Viele unserer Tagebauseen dienen touristisch und zur Naherholung oder sind Naturreservate. Naturschutz vs "Verschandlung von Natur" vs Klimaschutz und unterschiedliche finanzielle Interessen.


10) Ähnlich wie bei den Sozialpädagogen und Octavianus Einwand bin ich mir nicht sicher, ob man von einem persönlichen Fall auf alle Fälle schließen sollte. Es gäbe wohl keine Berufsgruppen mehr, wenn man sie für ein paar schwarze Schafe direkt abschafft. Ist für dich Diskriminierung in Deutschland nicht existent oder kein Problem? Oder findest du es gibt bessere Maßnahmen die greifen? Weil eine Alternative für die Abschaffung kommt hier nicht vor.

Es lässt eben dann auch sowas zu: Unternehmen die keine Spätschicht haben und denen deine pragmatische Lösung nicht zur Verfügung steht können bei dem Verdacht, dass er Muslim sein könnte, den jungen Azubi auch einfach nicht einstellen und umgehen dann einen Mitarbeiter, der vier Wochen im Jahr morgends müde ist. Und der Azubi muss es dann so hinnehmen, weil kein Gesetz seine Situation schützt.

Zu deinem Beispiel: Man muss ja jemanden nicht fragen, welchen Glauben er hat, wenn er Tagelang morgends müde ist. Man kann einfach Fragen warum er müde ist. Das mit dem Schichtplan verstehe ich nicht. Ist es das Problem von deinem Gleichbestellungsauftragten, dass du alle die nicht Ramadan feiern nachteilig behandelst, weil sie nicht die Möglichkeit bekommen die Spätschicht zu nehmen? Wie begründet dein Gleichbestellungsauftragte den, dass das unerhöhrt sei?

11) Wäre interessant zu sehen, ob das mit dem Abschieben so konsequent und einfach geht, wie es manchmal gefordert wird. Schon alleine, wenn das Auswanderungsland den Menschen nicht aufnimmt. Aber das wurde hier schon oft diskutiert. Ich glaube die letzte Antwort bei dem Thema war in etwa: "Wo ein Wille ist, ist ein Weg." Das ist auf jedes politische Problem anwendbar. Aber ich denke das Thema geht zu tief und wird sowieso sehr kontrovers diskutiert. Vielleicht haben wir irgendwann mal eine Regierung die es mit großem Nachdruck angeht. Dann sehen wir es.

Ich kann die Forderung nach besserer Integration (vor allem schnellere Integration, Arbeit und Sprachkurse) und konsequenter Abschiebung bei Straftaten nachvollziehen und finde sie gut. Eine sinvolle Verteilung in Europa würde mir noch fehlen. Aber das schließt dein Punkt ja nicht aus und dabei geht es auch nicht nur um Deutschland.

12) Was ist der Unterschied zu heute? AGs gibt es doch schon an fast allen Schulen in allen Facetten, oder? Schulsport als Fach ist doch schon Pflicht? Und auch das mit dem Essen gibt es meines Wissens schon bei Schulen mit Ganztagsbetreuung.
Ich finde das alles gut. Siehst du da viel Handlungsbedarf zur Realität?
« Letzte Änderung: 16.März 2026, 03:14:25 von DragonFox »
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3299 am: 16.März 2026, 08:25:16 »

Wie wäre es @dragonfox, wenn du DEINE Gedanken, wie man etwas verbessern könnte, zu "Papier" bringen würdest? Würde mich wirklich mal interessieren.
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