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Familienhilfe
Kaliumchlorid:
Habe es jetzt endlich geschafft, deine Story komplett durchzulesen und ich muss sagen: tolle Arbeit. Es gefällt mir, wie du nicht nur einfach über die Spiele berichtest, sondern auch noch eine Geschichte drumherum schreibst.
Mchairhill:
@Rejsinho: muchas gracias senor
@kaliumchlorid: Schön das es dir gefällt, aber es ist mehr Vergnügen als Arbeit ;)
@doc: Ich weiß, böser Fehler von mir. Aber manchmal hilft der Zufall und zum Glück hat Fabien es so sportlich fair aufgenommen.
Mchairhill:
Wir starten einen Lauf
Bolton Wanderers
Im Reebokstadium erwartet uns die nächte Hürde.
Der Gegner:
Bolton hat eine gute Truppe, die im Sommer von vielen Experten weit oben gesehen wurde. Sie kamen schlecht in die Saison, spielen recht inkonstant und stehen so im unteren Drittel der Tabelle. Dazu gesellen sich erhebliche finanzielle Probleme. Die Stimmung ist nicht allzu gut, da käme eine Heimniederlage im Derby gegen die Mandarinen erst recht schlecht. Das Team ist stark aufgestellt, hinten stehen sie gut, decken stark und sind zudem schnell und gut in der Luft. Das laufstarke Mittelfeld passt gut, tackelt hart und fällt kluge Entscheidungen. Vorne sind sie unglaublich schnell, abschlussstark und auch aus der Entfernung eine Bedrohung. Das wird ein hartes Stück Arbeit, allerdings sind sie nicht gut in Form und die Moral ist im Keller. Die Friedmann-Elf wird erwartet im 4-2-3-1.
Die Taktik:
Der Übergang von der Abwehr ins Mittelfeld soll möglichst erschwert werden, um das starke Mittelfeld von Bolton nicht ins Spiel kommen zu lassen. Das heißt für uns viel Laufarbeit, gerade in der Seitwärtsbewegung. Kompaktes Verschieben im Block, Abstände gering halten, Anlaufen des passstarken Fußes. Heute wird es auf Kleinigkeiten ankommen und darauf wie wir als Team zusammenarbeiten. Wir wollen in den Zweikämpfen hart und unerbittlich sein, um die eh schon schlechte Moral des Gegners schnell zu brechen. Nach vorne wollen wir konzentriert, mit Bedacht spielen. Heute gibt es nicht viele Chancen, also müssen wir vor dem Tor eiskalt sein.
Die Aufstellung:
Wallace, Harvey und Hegarty brauchen eine Pause. Gabbidon, McMahon und der von seiner Verletzung genesene Bowyer kommen ins Team. Blake sitzt nach besseren Trainingsleistungen, heute zumindest wieder auf der Bank. Smith bekommt den Vorzug vor McGowan.
Das Spiel:
(click to show/hide)Das schnelle 0:1 durch Corradi spielt uns in die Karten und gibt uns Sicherheit. Wir spielen unseren Stiefel mit Leidenschaft und Einsatzwillen runter. Bolton hat 60% Ballbesitz, kommt aber nur auf sechs Torschüsse und davon fünf von außerhalb des Strafraumes. Eigentlich haben wir das Spiel die ganze Zeit im Griff, machen nur den Sack zu spät zu, Keogh trifft erst in der Schlussminute. MacKenzie war heute alles überragend, ließ hinten nichts anbrennen.
Auswechslung:
54.min Davis für Cowie
82.min Dobbie für Corradi
90.min Blake für Bowyer
Tore:
0:1 Corradi 10.min
0:2 Keogh 90.min
Gutes Spiel, so mag man es als Trainer. Wenn da nicht die schlimme Verletzung von Cowie wäre, Muskelriss im Oberschenkel. Er wird bis zu 4 Monate ausfallen. Die Fans sind sehr gut zufrieden, Derbysiege sind halt immer etwas besonderes.
Norwich City
Der Gegner:
Für Norwich ist die Saison bisher zum vergessen, als Aufstiegsfavorit gestartet stehen sie momentan auf Platz 18. Der Kader ist teuer, sehr gut und prominent besetzt. Bassong, Fer, van Wolfswinkel, Hooper und Martin Olson sind nur ein paar Namen der illustren Truppe. Allerdings bringen sie ihr Können kaum auf das Geläuf, der Stuhl von Trainer Neil Adams wackelt schon bedenklich. Aus den letzten 4 Spielen holten sie nur einen Punkt. Im Angriff sind sie zwar nur durchschnittlich schnell, aber ligaweit mit die besten im Abschluss, in der Antizipation und im Spiel ohne Ball. Im Mittelfeld können sie alles überdurchschnittlich gut, haben keine erkennbare Schwäche. Ähnlich ist es in der Abwehr, wo die einzige Schwäche die fehlende Lufthoheit ist.
Die Taktik:
Auf dem Papier ist uns Norwich überall überlegen, aber auf dem Platz sind wir klar besser in Form. Wir wollen ohne Angst unser Pressing spielen, den Gegner beeindrucken und schnell in Führung gehen.
Die Aufstellung:
Wallace kommt zurück ins Team für Gabbidon, Davis soll Cowie auf dem linken Flügel ersetzen. Mit Harvey kommt die offensivere Variante für Kettlewell.
Das Spiel:
(click to show/hide)Heute war es eine ausgeglichene Partie, den Unterschied machte heute die Chancenverwertung aus. Wir machen aus keiner Großchance 2 Tore, Norwich aus 2 guten Einschussmöglichkeiten keins. Mit etwas Glück, viel Einsatz und mit fast 5 mehrgelaufenen Kilometern behalten wir die Punkte in Blackpool.
Auswechslung:
61.min Dobbie für Keogh
61.min Kettlewell für Bowyer
82.min Ironside für Corradi
Tore:
1:0 MacKenzie 29.min
2:0 Smith 72.min
Der vierte Sieg in Folge, für uns kommt die Länderspielpause eigentlich eher ungelegen. Aber wir haben die nächsten Verletzungen zu beklagen, Kettlewell hat sich im Spiel das Knie verdreht. Er fällt bis zu 4 Wochen aus. Davis hat sich eine Handverletzung zugezogen, die Fehlzeit wird 12 bis 16 Tage betragen. Unter der Woche im Training zieht sich Keogh auch noch eine Leistenzerrung zu, 4 Wochen Pause. Somit ist die Pause vielleicht doch ganz OK. Wir nutzen die Pause zu einem Testspiel gegen einen regionalen Gegner. Der bezieht Haue und fährt mit einer 10:1 Packung wieder heim. Wir müssen uns eine Lösung für die linke Flügelposition einfallen lassen, da mit Cowie, Davis und Keogh alle ausfallen, die dort spielen können. McGowan wird sich dort versuchen dürfen in den nächsten Wochen. Bobby Grant, hätte jetzt ein Rolle spielen können, aber den hab ich vor ein paar Wochen nach Chelterham verliehen.
Mchairhill:
Streit steht ins Haus
Karl hat mich auf dem Weg zum Training abgefangen, ohne mich zu begrüßen, redet er gleich los.
Karl: “Wen gedenkst du im nächsten Spiel ins Tor zu stellen?”
Ich: “Hallo erstmal, schön dich zu sehen.”
Karl: “Hör auf mit den Förmlichkeiten, ich hab dir eine Frage gestellt.”
Ich: “Is ja gut, ich habe noch keine Entscheidung getroffen, allerdings is Roy aber auch noch nicht wieder komplett fit. Ich denke also das Fabien noch mal das Tor hütet.”
Karl: “Nein, wenn Carroll signalisiert das er spielen kann, dann spielt er. Haben wir uns verstanden?”
Ich: “Jetzt übertreibst du, ich denke das ist die Entscheidung vom Trainer. Fabien hat die letzten Spiele überragend gehalten, somit hat er si....”
Karl fällt mir ins Wort: “Ich denke ich habe mich klar ausgedrückt, Carroll spielt. Punkt abgeschlossen. Nächster Punkt, wir spielen ja recht offensiv, schießen viele Tore aber wir haben zu wenig Ballbesitz. Ich will das wir den Gegner dominieren, den Ball beherrschen. Zumindest in den Heimspielen.”
Jetzt kann ich es nicht mehr bei mir halten: “Karl, ich glaub es nicht. Wir stehen auf einem überragenden Platz 5, mit einer Truppe, die im unteren Drittel des durchschnittlichen Gehaltes steht. Unsere besten Leute verdienen so viel, wie woanders die Ersatztorhüter. Wir haben die letzten 4 Spiele zu null gewonnen, haben dabei ansehnlich nach vorne gespielt und du hängst dich an solch blöden Prozentzahlen auf. Zudem unsere Achse Carroll-Gabbidon-Bowyer-Corradi ist zusammen über 130 Jahre alt. Die Jungs müssen bei uns Spiel für Spiel durchspielen, andere in deren Alter spielen in ruhe Alte Herrn und Traditionself, bei uns müssen sie Leistungsträger sein. Wir holen im Sommer ein Keeper mit dem Versprechen, das er hier Stammfänger ist. Der macht ein Fehler und schon holst du einen Ersatzmann. Passiert mir das auch, wenn ich mal falsch wechsel und wir dann verlieren, krieg ich dann auch meine Papiere?”
Karl ist ein wenig perplex, spricht dann leise: “Nein, aber wenn man seinen Vorgesetzten anschreit, dann bekommt man hier seine Papiere!”
Ich: “Weiß du Karl, wenn du meinst, dass du mich jetzt raus schmeißen willst, dann nur zu. Dann soll es sich aber auch lohnen, du Geizknochen. Du stellst Forderungen, willst aber nichts bezahlen. Du gehst hier mit den Menschen um, wie es dir gefällt. Überall versuchst du deinen Nutzen rauszuziehen. Es ist, doch ganz egal was hier passiert, Hauptsache du profitierst davon.”
Karl erhebt jetzt auch die Stimme: “Magnus, überlege dir gut, was du da behauptet. Und zudem steckst du damit drin, aber bis zum Hals. Also sei lieber vorsichtig, und so sprich man mit mir nicht, so nicht, nicht mit mir!”
Mir ist es zu blöd, ich drehe mich um, lasse ein Paar bayrische Schimpfwörter fliegen und gehe zum Trainingsplatz. Erst jetzt bemerke ich, das Darren, Tim und ein paar Spieler das Ganze beobachten haben. Sie schauen mich mit großen Augen an, sagen tut aber keiner was, das ganze Training nicht.
doc_moustache:
Gut gebrüllt, Löwe! ;D
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