So sieht's aus. Schlechter wird es bestimmt nicht.
Sommerpause 2043SaisonfazitGeizen wir mal nicht mit Selbstkritik. Das war bisher nicht nur unsere, sondern auch meine persönlich schlechteste Saison im bisherigen Save. Es kann nicht unser Anspruch sein, mit einer klar verbesserten Mannschaft im Vergleich zu den letzten Jahren im unteren Mittelfeld zu stagnieren. Taktisch folgte in den letzten beiden Jahren ein Griff ins Klo auf den Nächsten. Das muss im kommenden Jahr besser werden.
SpielerleistungenStars der Saison Schwierig, richtige Stars hatten wir nicht.
Phil Harding war zwar gut, dennoch war es seine schlechteste Premier League-Saison bisher. Stark waren die Leistungen unserer Linksverteidiger, vor allem
James Collins spielte nach gebrauchtem Saisonstart eine tolle Saison. Mein persönlicher Mann der Saison war Torhüter
Rhys Davies, der uns regelmäßig Punkte sicherte und dessen Ausfall uns richtig weh tat, ohne dass Lee Giles große Fehler machte. Er ist einfach eine wichtige Präsenz für unsere Defensiveinheit.
Aufsteiger der Saison Jon Bellshaw und
Lloyd Hay kamen aus der A-Jugend in die erste Mannschaft und konnten bei ihren Einsätzen durchaus überzeugen, beide werden auch im kommenden Jahr eine Rolle spielen und den nächsten Schritt machen. Diesen nächsten Schritt machte
Dylan Bartley-Jones in dieser Saison, er hat sich im Mittelfeld festgebissen und geht als Stammspieler in die kommende Saison.
Absteiger der Saison So wie die Saison lief, gab es natürlich einige Verlierer. In der Innenverteidigung kann man eigentlich jeden unserer Mannen erwähnen.
Norman,
Driscoll und
Tebble konnten allesamt nicht überzeugen und legten eine überraschend schwache Saison aufs Parkett. Auch
James Bradley war über die gesamte Spielzeit extrem schwach.
Neben der Defensive haben wir einige altersbedingte Absteiger.
Simon Rogers,
Dylan Taylor und
Luke Burrows kamen kaum mehr zum Zug und dürfen gehen,
Ricky Butler und
Joe Baker rückten ins zweite Glied.
AbgängeDylan Taylor, Jahrgang 2026, 511 Pflichtspiele, 102 Tore, 56 Vorlagen, 22x SdS, Ø-Note 7,02 - auslaufender Vertrag
Einer der ganz Großen tritt ab. Captain Taylor war 13 Jahre lang - mit Unterbrechung - nicht aus der Mannschaft wegzudenken. Ein toller Spieler im zentralen Mittelfeld, extrem treffsicher, vor allem vom Punkt. 500 Pflichtspiele, 100 Tore, Ø-Note 7,00 - all das hat der Mann geknackt, lediglich bei den Länderspielen scheiterte er denkbar knapp an der 50-Spiele-Marke (49). Einer meiner bisherigen Lieblingsspieler in diesem Save.
Simon Rogers, Jahrgang 2027, 218 Pflichtspiele, 42 Tore, 47 Vorlagen, 13x SdS, Ø-Note 6,96 - ablösefrei zum Évian Thonon Gaillard FC
Wohl der Spieler aus unserer Jugendabteilung, der die interessanteste Karriere hinter sich hat. Mit 17 wechselte er aus der Conference in die zweite Liga zu Millwall. Dort setzte er sich durch und erarbeitete sich einen Transfer zu Leeds United in Liga 1, wo er unser erstes Eigengewächs wurde, das erstklassig spielte. Sieben Jahre spielte er für uns in der Premier League, jetzt geht es für ihn - erneut als erster CBFC-Jugendspieler - ins Ausland, Évian TG aus der Ligue 1 ist sein neuer Arbeitgeber.
Jon Edwards, Jahrgang 2034, 91 Pflichtspiele, 8 Tore, 11 Vorlagen, Ø-Note 6,81Allein der Fakt, dass Edwards mehr als 150 Pflichtspiele auf Leihbasis für andere Vereine bestritt, zeigt, dass er zwar immer nah an der Mannschaft war, ihm der Durchbruch aber verwehrt blieb. Immer wieder als Backup eingesetzt, nutzte er seine Gelegenheit lediglich in der Saison 2040/41, in der er verletzungsbedingt eine richtig gute Saison auf der rechten Außenbahn spielte. Geht nicht in die Geschichtsbücher ein.
Rhys Searle, Jahrgang 2036, 78 Pflichtspiele, 6 Tore, 4 Vorlagen, Ø-Note 6,85John Edwards, Eddie Sharples, Brian O'Sullivan, Rhys Searle - dieser Verein hat mittlerweile eine gewisse Tradition, aus völlig untalentierten Kickern brauchbare Kaderspieler zu machen. Rhys ist ein schneller, hart arbeitender Spieler. Manchmal reicht das. Bei uns konnte er eigentlich immer überzeugen wenn er ranmusste, egal ob als Box-to-Box-Mittelfeldspieler oder als Außenverteidiger. Mach's gut.
Youth IntakeIch lege mich fest: Keiner dieser Jungs wird jemals eine Rolle für uns spielen. Die sind tatsächlich noch schlechter, als der erste Blick vermuten ließe...

AufrückerAuch die im Verlaufe der letzten Saison bereits aufgerückten Jungs will ich hier noch einmal erwähnen. Nach den Abgängen von Rogers und Taylor habe ich mich dazu entschlossen, den Umbruch weiter voranzutreiben. Luke Burrows spielte schon in der Vorsaison keine Rolle mehr und darf gehen.
Matt Williams sollte Jason Tebble 1-zu-1 ersetzen, verletzte sich aber in der Vorbereitung schwer,
Lloyd Hay und
Rob Webber kommen für's zentrale Mittelfeld,
Mackerness stärkt den rechten Flügel und
Drew Giles kommt als Offensivallrounder für den Sturm und die linke Außenbahn in den Kader.
TaktikLange musste ich darüber nachdenken, wie ich die kommende Spielzeit taktisch angehe. Ich will grundsätzlich taktisch variabler werden, sowohl was die Aufstellung als auch den Spielstil angeht. Das taktische Motto der nächsten Monate lautet zunächst "Back to the future". Wir agieren im gewohnten 4-1-4-1, welches uns so gute Dienste leistete. Der Fokus liegt wieder auf beidseitigem Flügelspiel, wie zuletzt in der Spielzeit 2037/38. Mittlerweile sind Bellshaw, Mackerness und Co bereit die Premier League zu stürmen. Neben dem sehr fluiden, offensiven 4-1-4-1 der Aufstiegsjahre haben wir auch ein ruhigeres, defensiveres 4-1-4-1 in petto. Dazu steht das 4-3-3 aus der Vorsaison bereit. Erstere Taktik will ich in Topspielen einsetzen und weiterentwickeln, letztere soll im Pokal gegen Underdogs zum Einsatz kommen und verbessert werden. Auch überlege ich ein flaches 4-5-1 einzuführen. So viele Möglichkeiten...
Unser Kader für die kommende Saison sieht somit wie folgt aus.

Richards, Scantlebury, Bradley und Giles fehlen hier, stehen aber als flexible Hintermänner im Kader.
Im Tor ist die Sache klar.
Rhys Davies ist die unangefochtene Nummer 1,
Lee Giles springt ein, wenn Rhys mal wieder Verletzungsprobleme hat - kommt bei ihm leider häufiger vor.
Zentral defensiv erhalten
Alan Driscoll und
Ilan Norman das Startrecht, dahinter lauert der junge
Matt Williams auf Einsätze.
Jason Tebble und
Martin Richards sind lediglich Backups, vor allem der alternde Tebble.
Die linke defensive Außenbahn gehört
James Collins, Routinier
Joe Baker hält ihm den Rücken frei. Auf rechts duellieren sich
Marc Evans und
Stuart Kirkby um den Stammplatz, beide sind in etwa gleichauf. Evans ist beidfüßig und kann entsprechend auch links agieren - wichtig in Anbetracht dessen, dass Baker nicht jünger wird.
Auf der Sechs kommt es zur großen Überraschung.
Dylan Bartley-Jones erhält das Startrecht auf dieser komplett fremden Position, sein Backup ist
Rob Webber, dem ich allerdings ernsthafte Chancen auf einen Stammplatz zurechne, auch wenn meine Assistenten mich den Sternen zufolge für verrückt erklären... Beide sind körperlich stärker als James Bradley und noch entwicklungsfähig.
James Bradley und
Martin Richards sind nurmehr Notlösungen.
Davor ist die Lage schon klarer. Mit
Ricky Butler und
Connor Dixon haben wir zwei gute Optionen für die offensivere Rolle, während
Gethin Owen,
James Bradley und
Lloyd Hay tendenziell eher den spielmachenden Part übernehmen sollen. Owen und Vizekapitän Dixon stellen die Bestbesetzung dar.
Die Außenbahnen sind deutlich einfacher zu bekleiden. Links stehen mir
Jon Bellshaw als Stammspieler und
Alex Clarke als Backup zur Verfügung, gleichzeitig soll
Drew Giles die Position zumindest erlernen. Auf der Gegenseite wird es ein offenes Duell zwischen
Wayne Stanton und
Troy Mackerness, auch wenn
Ben Scantlebury und
Dean Williams-Cooke sicherlich ein Wörtchen mitreden, sollte es zu Verletzungen oder schlechten Leistungen kommen.
Im Sturm ist Käpt'n
Harding gesetzt, mit
Williams-Cooke,
Stanton,
Scantlebury und
Giles mangelt es uns aber nicht an Alternativen.
AusblickNach wie vor sind die Ansprüche gering. Ich will eine entspanntere Saison als die Letzte spielen und am Ende der Saison eine Taktik gefunden haben, mit der ich mich wohl fühle. Simpel.
