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Bücher
Stefan von Undzu:
Und für angehende Geldfälscher ist CASH CLUB sehr lesenswert. Sehr krass, wie die damit (fast) durchgekommen sind...
veni_vidi_vici:
--- Zitat von: Veilchen blühen ewig am 11.Oktober 2016, 22:23:31 ---Ich könnte kotzen.
Heute kommen drei Pakete, in denen je ein Teil der Elenium Saga drinnen sein sollte (drei unterschiedliche Händler). Eben mach ich sie auf, Teil 1 und Teil 3 sind drinnen, statt Teil 2 bekomme ich ein Philosopiebuch. *AGRH*
--- Ende Zitat ---
Besser als hätte der erste Teil gefehlt. ;)
LG Veni_vidi_vici
Veilchen blühen ewig:
Ist trotzdem ärgerlich. Habe gerade Urlaub, und wollte es in einem Aufwasch lesen. Jetzt kann ich mich wieder mit zurücksenden rumärgern.
Wobei ich Mitte Teil 1 feststelle, dass sich Eddings in den neueren Büchern sprachlich schon stark verbessert hat. Teil 1 kommt in der Hinsicht nicht an das gewohnte Niveau heran.
veni_vidi_vici:
Rabenschatten-Trilogie
1. Das Lied des Blutes
2. Der Herr des Turmes
3. Die Königin der Flammen
Es ist mal wieder soweit, ich habe eine Fantasy-Trilogie beendet und möchte meine Gedanken mit euch teilen. Und ich beginne, wenig überraschend, mit dem ersten Teil.
Das Lied des Blutes ist für mich im Rückblick der eindeutig stärkste Band gewesen. Dies mag aber an mir gelegen haben. Ich mochte die Geschichte mit der Ausbildung. Das sich eine Gruppe von Freunden gefunden hat und natürlich das die Prüfungen schwer waren und auch mal für Teilnehmer tödlich endeten (ich habe es schon mal erwähnt, aber durch das "Entfernen" von Charakteren liegt eine viel spannendere Note in der Geschichte). Die Story beginnt mit Schwung, entwickelt sich dann zugunsten der kriegerischen Ausbildung (Magie ist in der Welt vorhanden, tritt aber gerade anfangs doch in den Hintergrund) etwas langsamer, um später wieder Fahrt aufzunehmen. Die erste Hälfte des Bandes ist praktisch Ausbildung (hat mir beim Lesen sehr gut, wohl sogar am besten gefallen). Aber auch die Hauptgeschichte wird noch weitergestrickt.
Die Herr des Turms war für mich der schwächste Band. Die Geschichte schien mir zwischendrin etwas konfus (vielleicht lag es daran, dass ich zu der Zeit viel Stress hatte und beim Lesen weniger entspannt war). Hier werden einem die Hintergründe näher gebracht. Während im ersten Band praktisch nur aus Sicht des Hauptcharakteres erzählt wurde, kommen hier weitere handelnde Personen hinzu. Diese waren auch schon im ersten Teil verteten - allerdings sind es nicht die Figuren, mit denen man gerechnet hätte. Die Geschichte verlagert sich einfach an mehrere Orte, womit diese Änderung in der Erzählstruktur wohl durchdacht war.
Die Königin der Flammen schafft es die Geschichte wieder mehr zu ordnen. Daher hat mir das Buch wieder besser gefallen. Mit dem Ende an sich bin ich zufrieden. Allerdings hat mir hier ein wenig der Spannungsbogen gefehlt. Der "Böse" hätte im Endeffekt einfach... schwer zu beschreiben... mächtiger sein müssen? Das trifft es nicht ganz, aber irgendwie bleibt der Eindruck zurück, dass der Autor seine stark begonnene Geschichte nicht rund vollenden konnte. Ob ich mich zu weit aus dem Fenster lehne wenn ich behaupte, dass der erste Band durchgeplant war, ohne dass das Ende schon feststand?
Fazit:
Insbesondere der erste Band hat mich ganz fabelhaft unterhalten. Mir war auch in den Folgebänden nicht langweilig. Die Anfangseuphorie war jedoch verpufft. Die Charaktere sind sympatisch, unterschiedlich, mit Ecken und Kanten, mit Hintergründen und Marotten - einfach gut gemacht. Ich glaube es war der Erstling von Anthony Ryan und der war schon nicht von schlechten Eltern. Ich glaube die Story wäre besser zur Geltung gekommen, wenn es ein bis zwei Bände mehr gegeben hätte. Teilweise ging alles recht schnell und war undurchsichtig. Auch das Finale war mir irgendwo ein Stück weit zu plump. Dennoch hat mich die Geschichte fabelhaft unterhalten. Der erste Band gehörte vielleicht sogar zum Besten, was ich in diesem Jahr gelesen habe. Stark begonnen und dann etwas nachgelassen - so könnte man die drei Bände wohl beschreiben.
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Zwei Fragen sind mir bei der Rückschau aufgekommen:
Der Aspekt der Ausbildung hat es mir angetan. Es war streng und hart und für den Leser spannend. Mir persönlich fallen weitere Bücher ein, wo der Aspekt Ausbildung/Training im Fokus steht: Die Gilde der Schwarzen Magier (aber weniger bedrohlich), Harry Potter (über die gesamten Bücher gewissermaßen verteilt), Königsmörder-Chronik (mit Kvothe dem Megatalent) und Tamir Triad (mit mysteriösem Hintergrund und... einer Art "Körpertausch"). Jetzt zur Frage:
1. Kennt Ihr Bücher, bestenfalls Fantasy, wo die Ausbildung (Lehrer, Schüler, Training - aber durchaus mit Spannungsbogen) im Fokus steht? Ob Magie oder Kampf ist mir dabei egal.
Hat mir dieser Geschichte tatsächlich wenig zu tun, aber war so ein Gedanke, der mir durch den Kopf schoss. Fantasy mit weiblichen Hauptcharakteren ist selten, oder? Mir fallen spontan "Die Drachenreiter" (Nihal), "Die Gilde der schwarzen Magier" (Sonea), "Wahrheiten-Saga" (Alissa) und im gewissen Sinne "Tamir Triad" (Tobin). Natürlich gibt es im Rad der Zeit und Co ebenfalls starke weibliche Charaktere, aber wird die Story auf einen Hauptcharakter heruntergebrochen, ist dieser meist männlich. Worum ist mir geht ist, dass die Bücher mit starken weiblichen Hauptcharakteren meist etwas seicht sind. Ich mag es realistisch, meinetwegen unbarmherzig und mit einer Atmosphäre, wo jederzeit wichtige Charaktere sterben könnten und dies ggf. auch tun.
2. Kennt Ihr Bücher, in jedem Fall Fantasy, wo ein weiblicher Charakter in der Geschichte die Hauptrolle hat, aber es dennoch blutig, sowie mit dem Ableben von wichtigen Figuren einhergeht (einhergehen könnte)?
Hat sich das jetzt sehr blutrünstig angehört? ;D
LG Veni_vidi_vici
Veilchen blühen ewig:
....
Antwort hat sich erledigt. Habe übersehen dass mein Vorschlag mit "die Gilde der schwarzen Magier" schon erwähnt wurde. Wegen der weiblichen Hauptdarstellerin fällt mir noch "Raven" von Richard Kirk ein.
Die Elenium Saga war übrigens großartig. Ich mag Sperber.
Edit: Eins ist mir in Sachen Ausbildung noch eingefallen.
Von Gordon R. Dickson "Der Drachenritter Zyklus"
Hier gehts um einen Studenten, der durch ein Unglück mit seiner Freundin ins England des Mittelalters zurückversetzt wird, und sich dort als Ritter und später als Magier verdingt. Es ist relativ gut beschrieben wie er versucht sich im Mittelalter zurecht zu finden, und über seine Ausbildung zum Ritter und Magier. Allerdings nicht in Richtung Akademie, sondern eher learning by doing. Guter Humor und spannende Geschichten in acht zusammenhängenden Bänden erzählt.
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