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Der Geist von La Grande Inter in Braunschweig
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idioteque3:
Schön, dass ihr dabei seid!



Das historische Catenaccio
Eine kleine Taktikgeschichte
Zunächst ein klein bisschen Geschichtsunterricht, um die Wurzeln und grundsätzlichen Ideen des Catenaccio zu verstehen. Wer eine ausführlichere Version haben will, kann diese entweder im oben verlinkten spox.com-Artikel oder noch besser im Standardwerk der Taktikgeschichte, "Revolutionen auf dem Rasen" von Jonathan Wilson nachlesen.
Helenio Herrera war eigentlich als sehr offensiver Trainer bekannt, als er vom FC Barcelona zu Inter Mailand kam. Entsprechend ließ er auch zunächst im damals üblichen 3-3-4 spielen. Als er nach zwei Jahren so aber noch keinen Titel gewonnen hatte und kurz vor der Entlassung stand, musste er sich etwas einfallen lassen. Seine Lösung war sehr pragmatisch: Er zog einen Mittelfeldspieler als zusätzliche Absicherung hinter die Abwehr. Dieser sollte sich als freier Mann ("Libero") um gegnerische Stürmer kümmern, die ihrem Manndecker entkommen waren. Um die geänderte Balance aufzufangen, verschoben sich auch noch einige andere Positionen (wobei einige der Asymmetrien und verschobenen Positionen sich schon vorher etabliert hatten, aber das würde hier zu weit führen).


Bei LineupBuilder.com gibt es leider keinen Libero, deshalb heißt der im Bild auch DC.

Als Libero wurde ein gelernter defensiver Mittelfeldspieler eingesetzt, der neben seinen defensiven Qualitäten zwar ein guter Passspieler war, aber konstant hinter der Abwehr blieb und nichts von dem Vorwärtsdrang versprühte, für den beispielsweise Beckenbauer als Libero später bekannt wurde. Durch die zusätzliche Absicherung gab es nun einigen Freiraum für Vorstöße des Linksverteidigers, der so einer der Auslöser im Offensivspiel wurde und als nomineller Abwehrspieler einmal in einer Saison sogar 10 Tore erzielte. Dafür gab es auf rechts ein zusätzliches Loch, das der rechte Außenstürmer stopfen musste. Ein Glück, dass der nominelle Spieler dort sich ohnehin gern fallen ließ, um sich den Ball zu holen, mit Tempo auf seinen Gegenmann zuzulaufen und nach gewonnenem Dribbling eine Flanke zu schlagen. Der Defensive Winger war geboren. Der DM war für Drecksarbeit zuständig, der ZM war kreativ und konnte sehr gute Diagonalbälle schlagen. Im Gegensatz zur hängenden Spitze war der linke Flügelstürmer zwar eher langsam, aber technisch stark und mit gutem Auge für den letzten Pass. Zum zentralen Stürmer habe ich leider kaum Infos gefunden, da der dort eingesetzte Spieler aber gelernter Außenstürmer war, vermute ich mal, dass er auch vor allem schnell war.

Auch wenn der Begriff Catenaccio inzwischen vor allem mit destruktivem Fußball verbunden wird, hat Inter mit der Taktik viele Tore geschossen. Der Grund dafür war das damals revolutionäre Vertikalspiel: Angriffe sollten nach maximal drei Pässen abgeschlossen werden. Dafür wurden Spielzüge in der Regel über Läufe des Linksverteidigers mit Ball oder den zentralen Spielmacher ausgelöst und dann über kurze schnelle Kombinationen abgeschlossen. Die Idee war, dass bei Ballverlust bei vertikalem Pass immer noch alle Spieler hinter dem Ball sind, die es zum Zeitpunkt des Passes auch schon waren, während bei einem horizontalen Fehlpass sofort alle Spieler auf Ballhöhe aus dem Spiel sind, also mit Passgeber und -Empfänger mindestens zwei. Außerdem konnten sich so die schnellen Offensivspieler so schnell ihrer Manndecker entledigen, bevor der Gegner sich wieder formiert hatte.
Leider haben die zahlreichen Nachahmer meist nur die defensiven Aspekte der Taktik übernommen, was zu dem negativen Ruf des Catenaccio geführt hat.


Die Umsetzung im FM
Eine erste Skizze
Wie soll das Ganze nun als FM-Taktik aussehen? Mein allererstes Konzept sieht zunächst mal so aus:


Das sollte so ungefähr das abbilden, was das Catenaccio ausmacht. Die Spielerrollen sollten größtenteils dem entsprechen, was ich den Beschreibungen der historischen Taktik entnehmen konnte (mit kleinen Ausnahmen, dazu gleich mehr), und die Spielidee, defensiv immer geordnet zu stehen und dann mit schnellem Vertikalspiel zu kontern, sollte auch passen. Als einzige richtige Freiheit habe ich mir erlaubt, den DM auf den rechten Slot zu setzen, weil mir sonst die rechte Defensivseite doch zu schwach besetzt wirkt.

Es gibt aber immer noch ziemlich viele kleinere und größere Details, bei denen ich mir unsicher bin:


* Will ich richtige Manndeckung spielen oder nur mannorientiert? Ganz klassisch müsste ich ja knallhart manndecken lassen aufgrund der Formation mit Libero, ich habe aber meine Zweifel, dass das im modernen Fußball sehr praktikabel ist, vor allem, wenn ich eben die gegnerische Formation nicht spiegeln will, sondern die Grundsystematik beibehalten. Auf der anderen Seite könnten sich so ein paar spannende Elemente für die offensive Dynamik ergeben (erläutere ich näher, wenn ich mal ein Testspiel gegen ein 4-4-2 spiele). Einfach nur enger zu decken plus ab und zu ein oder zwei Manndeckungen könnte da ein guter Kompromiss sein.
* Der Libero: Ich hab im FM noch nie konsequent mit Libero gespielt. Bis auf ein paar gescheiterte Experimente mit offensiven Liberos kann ich fast nichts zum Verhalten der Position sagen. Deshalb kann es auch sein, dass ich mit ihm keine stabile Defensive hinbekomme und ihn doch auf den zentralen IV-Slot ziehen muss. Dass der linke Verteidiger zunächst auf dem AV-Slot ist, hängt auch mit meinen Erfahrungen mit dem Verhalten der Innenverteidiger in Ballbesitz zusammen. Sie verhalten sich nach meinen wenigen Erfahrungen nämlich nicht abhängig vom Libero, sondern nur davon, ob ein AV-Slot besetzt ist. Wenn nicht, stehen sehr breit, was potenziell Gift für die defensive Stabilität sein könnte, je nachdem, was der Libero macht.
* Die IV-Rollen: Mal schauen, ob aus denen noch Limited Centre Backs werden, schließlich sollen die nie riskant hinten rausspielen. Wenn möglich, soll der Ball auf den LV oder den ZM gehen. Wenn nicht, Hauptsache weg vom eigenen Tor. Außerdem überlege ich noch, den RIV auf Stopper zu stellen, um die rechte Abwehrseite besser zu schützen.
* Das Offensivtrio: Das habe ich zunächst mal um die beiden mir sicher bekannten Rollen herum gebaut, und zwar den passstarken, aber nicht gerade vor Offensivdrang übersprühenden Linksaußen und die schnelle hängende Spitze. Ein Support-Stürmer wirkt da auf mich zunächst mal wie die logische Wahl, das ist aber nicht in Stein gemeißelt. Die endgültige Rollenaufteilung wird sich dann danach richten, was am besten funktioniert. Der AP könnte auch noch ein IF oder T werden und der SS ein AM(a).
Beim nächsten Mal gibt es dann noch ein paar kleinere theoretische Gedanken zum Offensivspiel sowie meine ersten Eindrücke aus den Testspielen.
Fabio:
Das klingt sehr sehr cool  :) bin auf jedenfall dabei!!
Leland Gaunt:
Cool, eine Story bei der man sich richtig konzentrieren muss!
idioteque3:
Aus Zeitgründen teile ich die Taktiktheorie und die Testspieleindrücke doch in zwei Teile auf.

Vielleicht sollte ich noch festhalten, dass ich in den Texten mit "Catenaccio" speziell die Taktik von Inter Mailand unter Herrera meine und nicht allgemein defensive Spielsysteme. Mir fällt kein besserer kurzer Begriff ein, mit dem man speziell das von mir genutzte System beschreiben könnte, und ich möchte nicht in jedem zweiten Satz eine neue Umschreibung für "Das, womit Herrera bei Inter erfolgreich war" suchen müssen.

Der Abschnitt heute basiert zu einem gewissen Teil auch auf Überlegungen von mir. Wenn ich irgendeinen Denkfehler gemacht habe, weist mich bitte darauf hin. Ich bin zwar taktikinteressiert, aber bei weitem nicht so bewandert, dass ich unfehlbar wäre.




Linien und Rauten im Catenaccio
Die Formation im Catenaccio ist ja sehr asymmetrisch, woraus sich einige interessante Aspekte ergeben, die sich hoffentlich auch gegen moderne Taktiken nutzen lassen. Je nachdem, wie man auf das System schaut, kann man entweder ein um ca. 45° nach rechts gekipptes 3-4-3 (rosa Linien im linken Bild) oder ein 4-3-3, bei dem die Linien gegeneinander verschoben sind (grün) und mit etwas Phantasie auch ein 4-4-2 mit Raute, bei dem die Raute nach rechts gewandert ist und dafür die Sturm- und Abwehrreihen nach links gedrückt hat. Wenn man sich den defensiven Flügelspieler effektiv als Verteidiger vorstellt, kann man auch ganz schnell ein 5-2-3 oder 5-3-2 bilden.
Warum ich das erwähne? Weil es für dieses mannorientierte bis manndeckende System bedeutet, dass es sehr viele Möglichkeiten gibt, gegen verschiedenste gegnerische Formationen direkte Zuordnungen herzustellen, ohne die Formation auseinanderzureißen. Wenn man gegen ein 4-4-2 manndecken will, stellt man den OM auf den gegnerischen Linksverteidiger ab, den RM auf den gegnerischen LM, und schon stellt man dem 4-4-2 ein defensiv dagegen sehr passendes 5-2-3 entgegen, wie im rechten Bild zu sehen (meine Mannschaft in rot). Man hat überall direkte Zuordnungen (rote Kreise), außer gegen die offensiv selten fähigen Innenverteidiger, aber dafür noch einen freien Mann hinter der Abwehr, der entlaufene Gegner einfangen kann. Ähnlich kann man gegen fast jede geläufige Formation agieren. Zumindest in der Theorie sollte das sehr schwierig zu bespielen sein.


Das Ganze ist aber auch für das Offensivspiel interessant: Bei Ballgewinn bewegen sich die zuvor aus ihrer Position gezogenen Spieler nämlich wieder auf ihre natürlichen Posten zurück, die sich aber aufgrund der Asymmetrie oft in einer anderen Zone befinden als die der zuvor direkten Gegenspieler, so dass der Gegner für eine gewisse Zeit Probleme haben wird, selbst Zuordnungen herzustellen. Im Bild links unten habe ich das mal beispielhaft aufgemalt. Der Gegner im 4-4-2 befindet sich in Ballbesitz. Alle meine Spieler befinden sich bei ihrem Gegenspielern. Die Pfeile zeigen an, wo sich die Spieler hinbewegen, wenn wir den Ball gewinnen. Mein OM löst sich vom Rechtsverteidiger und auch mein LA wird sich etwas vom RV wegbewegen, während der DM sich wieder in den Raum direkt vor der Abwehr fallen lässt. Die gegnerischen ZMs stehen nun vor der Frage, welchem Spieler sie folgen sollen: Der rechte muss sich entscheiden, ob er bei meinem ZM bleibt oder den LA aufnimmt und der linke hat die Wahl, ob er dem DM folgt oder den OM aufnimmt. So oder so werden wir für eine gewisse Zeit freie Spieler haben.
Die Kunst für unsere Offensive wird es sein, die Zeitspanne zu nutzen, in der der Gegner noch nicht wieder zurück in der Formation ist und Zuordnungsprobleme hat, um Angriffe durchzuspielen. Deshalb ist schnelles Vertikalspiel ein wichtiger Bestandteil der Taktik.
Dabei behilflich sein dürften die vielen Rauten, die die Formation von sich aus bildet und die im rechten Bild eingezeichnet sind. Rauten sind für schnelles Kombinationsspiel grundsätzlich gut, weil der Spieler am Ball immer drei potenziell Optionen hat, und selbst wenn eine Anspielstation zugestellt ist, ist sie meistens über den Umweg über nur einen Mitspieler trotzdem zu erreichen. Nebenbei eignen sich Rauten deshalb auch vorzüglich, um einfach Zeit von der Uhr zu nehmen, weil es schwierig ist, sie effektiv zu pressen.


Das System hat aber auch Schwächen: Allen voran die, dass das System eben extrem mannorientiert ist. Durch kluges Spiel mit schnellen Ablagen oder einen Spieler, der es schafft, seinen Gegenspieler abzuschütteln, kann der Gegner eventuell einen Spieler freispielen, für den dann niemand mehr zuständig ist. Es gibt zwar noch den Libero, aber je nachdem, wo der Gegner sich freispielt, kann er viel zu weit weg sein und erst in letzter Instanz eingreifen. Gerade auf unserem rechten Flügel kann es da große Probleme geben.
Außerdem haben wir das Problem mit dem Zuordnungschaos automatisch selbst, wenn wir den Ball verlieren, schließlich wäre bei meinem Beispiel oben bei Ballverlust von uns der gegnerische Linksverteidiger sehr weit weg von seinem direkten Gegenspieler und hätte zunächst mal sehr viel Raum.
Meine erste Lösungsidee für das Problem ist, nur wenige klare Manndeckungen zu spielen, den Rest über Mannorientierungen zu lösen und eben darüber, dass wir immer viele Spieler hinter dem Ball haben. Im Beispiel oben hieße das, dass nur der OMZR angewiesen wird, mannzudecken, und der Rest des Teams nur die Anweisung "enger decken" bekommt. Falls bei Ballverlust dann der zunächst freie LV an den Ball kommt und losrennt, schiebt die Mannschaft als ganzes in seine Richtung und schneidet ihm den Raum ab, bis jemand gefahrlos herausrücken und ihn stellen kann oder der OMZR ihn eingeholt hat. Und falls das nicht klappt und der Gegner bis in den Strafraum kommt, haben wir immer noch den Libero.
Das heißt aber auch, dass wir für jeden Gegner eine individuelle Defensivtaktik benötigen und bei jeder Systemänderung ebenfalls reagieren müssen.

Dazu gibt es noch das Loch auf der rechten Defensivseite. Falls der DW überspielt wird, muss entweder der RIV, der DM oder der Libero den gegnerischen LM/LA übernehmen, was erstens etwas Zeit braucht, da die Spieler dort allesamt nicht die schnellsten sind und potenziell in der Mitte Gegner frei werden lässt. Da werde ich beobachten müssen, wie gut die Abstimmung funktioniert.




Im nächsten Post gibt es dann ein paar Testspieleindrücke. Danach werde ich in zwei bis drei Posts die wichtigsten Spieler vorstellen und dann geht endlich die Saison los. Wer Anregungen oder Verständnisfragen hat, ist natürlich herzlich eingeladen, sich hier zu beteiligen.
idioteque3:
Vor den Testspieleindrücken gibt es noch einen schnellen Einschub, denn bisher ich hab nur abstrakt darüber geschrieben, wie die Taktik aussehen soll. Hier soll es nun um konkrete Ziele gehen. Um die Anzahl Artikel bis zum Saisonstart nicht zu viel werden zu lassen, werde ich dann die Kadervorstellung abkürzen.


Ziele für den Spielstand

Sportlich:

* Aufstieg spätestens in der zweiten Saison. Meiner Erfahrung nach ist es im FM recht einfach, in der 2. Bundesliga schnell aufzusteigen, da die Mannschaften vom Niveau her eng beieinander sind und kleine taktische Vorteile einen schnell vom Rest abheben können. Da ich aber auch nach den Testspielen noch nicht wirklich abschätzen kann, wie gut der Catenaccio inklusive Manndeckung und Asymmetrie umsetzen lässt, lasse ich mir mal ein Jahr Anlaufzeit frei.
* In der 2. Liga weniger als 40 Gegentore fangen. Das wird wahrscheinlich recht schwierig. In Wirklichkeit ist das in der Saison 17/18 nur Sandhausen und Nürnberg gelungen. Aber Braunschweig soll der Inbegriff des Defensivfußballs in Deutschland werden, da darf man schon mal anspruchsvoll sein. Außerdem soll es mindestens 10 Spiele ohne Gegentor geben.
* Selber mindestens 50 Tore schießen. Wie oben erwähnt und ausführlich diskutiert, spielt auch die Offensivstrategie im Catenaccio eine wichtige Rolle. Wir werden zwar kaum Kantersiege erzielen, aber mit einer funktionierenden Offensividee plus Stärke bei Standards (dazu gleich mehr) sollten in jeder Partie ein bis zwei Tore herunterfallen. In der Realität entsprächen 50 Tore Platz 8 der besten Offensiven, was aus meiner Sicht ein ganz vernünftiges Ziel ist.
* Mittelfristig in der ersten Liga festsetzen. Sobald wir einmal da sind, werden sich die Tor- und Gegentorziele natürlich ändern, aber so oder so will ich, dass Schalke-Fans darauf verweisen können, dass ihr Club gar nicht den unattraktivsten erfolgreichen Fußball der Liga spielt.
Taktisch:

* Für jede gegnerische Formation die passende Defensivvariante finden, um das Offensivspiel lahmzulegen. Durch die seltsame Asymmetrie und die aufgrund des Liberos naheliegenden Manndeckungen wird das Catenaccio im FM keine Plug-And-Play-Taktik. In wohl jeder Partie werde ich die erste Viertelstunde in Gänze schauen müssen, um zu schauen, ob alle Gefahren auch wirklich abgedeckt sind, und selbst dann z.B. den Manndecker wechseln müssen, wenn der Gegner einen schnellen für einen robusten Stürmer einwechselt.
* Daran anschließend: Das Loch auf der rechten Defensivseite konsequent gestopft bekommen.
* Ein funktionierendes Offensivtrio finden, inklusive passender Rollen. Das dürfte fast der wichtigste Aspekt dafür sein, wie erfolgreich wir werden. Ich habe im Taktikforum ja schon häufiger argumentiert, dass gute Defensivtaktiken fast immer ein klares Offensivtrio haben, um bei Kontern sofort in den gefährlichen Zonen präsent zu sein und auch Anspielstationen zu haben. Wenn sich aber einer von den dreien nicht passend zu den anderen bewegt, ist die Gefahr gleich wieder futsch. Wir werden nicht immer zu Null spielen können, umso wichtiger ist es dann, immer auch für ein Tor gut zu sein.
* Stark bei Standards sein. Die Taktik beinhaltet von sich aus vier bis fünf große robuste Spieler (Sw, 2x IV, DM + evtl Stürmer). Damit sollten wohl einige Standardtore drin sein. Das ist auch wichtig, weil wir sonst offensiv Probleme gegen tiefstehende Gegner bekommen. Außerdem müssen wir uns wohl auch auf recht viele Standards für Gegner einstellen. Manndeckungen beinhalten schließlich viele direkte Duelle und damit potenziell auch Fouls.
* Vielleicht ist es im FM nicht umsetzbar, aber ich würde gerne wie im echten Catenaccio den LV zu einem unserer Topscorer machen. Ob das durch Flanken passiert, oder vielleicht sogar durch einen IWB, werde ich testen müssen.
* Mein Lieblingsteil: Wir müssen lernen, zynisch zu spielen. Wenn wir das 1:0 erzielen, soll danach das Spiel eigentlich zu Ende sein. Da gilt es, den richtigen Mix aus mauern, Tempo reduzieren und Zeit verschwenden zu finden. Wenn wir uns zu tief hinten reinstellen, wird die Lücke auf rechts noch größer, wenn wir zu hoch stehen, gibt es Räume hinter der Abwehr. Außerdem brauchen wir Möglichkeiten zur Entlastung, ohne uns auf einen irgendwie gearteten Schlagabtausch einzulassen.

Nächstes Mal gibt es auch wieder Bilder. Versprochen!
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