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| Die Provinz ruft - FC Sète 34 |
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Da auch Colloredo sich bislang im Sturm in seiner Harmlosigkeit übertraf, wurde ich kurz vor Schließung des Transferfensters noch mal aktiv. Nach Empfehlung durch Talentsucher Descamps stößt ein weiterer Spieler aus Haiti zu uns, der 18-Jährige Ricardo Pierre-Louis kommt für 10.000 Euro aus Cavaly. Linksaußen Sébastien Gervais hingegen verlässt den Verein für 28.000 Euro in Richtung Mühlhausen. BILD BILD Konnte Fidanis Formkrise bislang nicht ausnutzen: Mickael Colloredo / Aussortiert: Sébastien Gervais 5.Spieltag: Reims - Sète 0:1 (Pierre-Louis 88) Eindeutig das beste Spiel unter meiner Regie in der Liga. Nachdem Colloredo eine Stunde seine letzte Chance verspielt hatte, wechselte ich den jungen Pierre-Louis ein, der bei seinem Debüt kurz vor Schluß mit einer tollen Einzelaktion für den Siegtreffer sorgen konnte. Damit waren wir nun immerhin bereits wieder auf Tabellenplatz 13 vorgestoßen. 6.Spieltag: Sète - Louhans-Coiseaux 0:0 Auch wenn es im Spiel gegen den Tabellensechsten keine Tore zu sehen gab, konnte dieses Spiel wieder zu leichtem Optimismus verhelfen. Endlich einmal konnten wir den Gegner über nahezu die volle Spielzeit beherrschen, und sogar Escayol zeigte erstmals eine starke Leistung, und wurde zum Mann des Spiels gekürt. BILD Endlich die Formkrise überwunden? Jean-Luc Escayol 7. Spieltag: Cannes - Sète 1:3 (Benyachou 1, Gros 68, Pierre-Luis 84) Ausgerechnet jetzt, da wir allmählich auf dem aufsteigenden Ast waren, stand das Auswärtsspiel beim Topfavouriten Cannes an. Für viele war bereits vor dem Anstoß klar, dass dieses Spiel unser mühsam aufgebautes Selbstvertrauen wieder zunichte machen würde - doch es sollte anders kommen: Nach der frühen Führung durch Benyachou konnte uns Cannes nie ihr eigenes Spiel aufzwingen. Ein Freistoß durch Gros sowie ein von Pierre-Luis abgeschlossener Konter machten unseren überraschenden Triumph perfekt. Dennoch hatte auch dieses Spiel seine Schattenseiten: Torhüter Labruna musste nach 25 Minuten verletzt vom Platz, und wird für drei Wochen ausfallen. Mit Cerrato steht jedoch ein guter Ersatz parat. BILD Für drei Wochen die Nummer eins im Kasten: Spaßvogel Frédéric Cerrato |
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8. Spieltag: Sète - Sannois SG 1:1 (Pierre-Luis 44) Ein typischer Fall von dumm gelaufen. In einem haushoch überlegen geführten Spiel gelingt uns nur ein mageres 1:1 gegen den Abstiegskandidaten aus Sannois. Ersatzkeeper Cerrato bekam gerade mal einen Ball aufs Tor, und den konnte er gleich wieder aus dem Netz fischen. Zum Glück fällt Labruna nur noch für zwei weitere Spiele aus... 9. Spieltag: Bourg-Péronnas - Sète 4:0 Das Gastspiel beim überraschenden Tabellenzweiten Bourg-Péronnas endete in einer einzigen Katastrophe. Cerrato griff gleich bei den ersten beiden Bällen daneben, in der zweiten Halbzeit folgte ein Fehlpaß nach dem anderen - gekrönt wurde das Ganze noch von einer dreiwöchigen Verletzung von Chalier und der Gelb-Roten Karte für den gerade eingewechselten Rouve. BILD BILD Gab nach Verletzungspause gegen Bourg-Péronnas den langersehnten Saisoneinstand: Olivier Calabuig Daneben: Christophe Rouve erhielt für seine Aktion die Zitrone des Tages 10. Spieltag: Sète - Wasquehal 1:2 (Pierre-Luis 16) Die Niederlage gegen Bourg-Péronnas versetzte uns wohl doch einen größeren Knacks als erhofft. Wieder wurde uns eine schwache Abwehrleistung zum Verhängnis, glücklicherweise das vorerst letzte Spiel mit dem enttäuschenden Cerrato im Tor. 11. Spieltag: Tours - Sète 0:5 (Escayol 1, Pierre-Luis 20, 45, 51, 55) Was für ein Spiel! Alles was in den letzten Spielen schiefging klappte heute. Pierre-Louis konnte sich mit seinen zahlreichen Alleingängen wohl jetzt endgültig in die Herzen der Fans spielen, die Innenverteidigung ließ hinten nichts anbrennen & Labruna feierte ein gelungenes Comeback. BILD BILD Hielten den Laden hinten dicht: Jean-Luc Escayol und Abdeloualid Kharazzi 12. Spieltag: Sète - Cherbourg 1:0 (Pierre-Luis 25) Nach dem Schützenfest in der letzten Woche nicht minder wichtige drei Punkte gegen den Abstiegskonkurrenten aus Cherbourg, nachdem Pierre-Luis per Kopfball abstauben konnte. Nach zwölf Spieltagen Zeit für ein kurzes Zwischenfazit: Zweimal konnte sich die Mannschaft aus einer leichten Formkrise befreien, so daß wir uns auf einem guten Mittelfeldplatz befinden. Alles in allem sind mir die Leistungen allerdings noch zu wechselhaft; Ausfälle von Labruna, Kharazzi, Gros oder Pierre-Louis wären über längere Zeit kaum zu kompensieren. Dennoch: Wenn es uns gelingt die Leistungen zu stabilisieren, sollte der Abstieg kein Thema sein. BILD |
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13. Spieltag: Angouleme - Sète 0:3 (Pierre-Luis 63, Kharazzi 66, Saint-Jean 82) Wenn man viele Chancen auslässt rächt sich dies normalerweise - nicht aber hier, nach überlegener erster Halbzeit folgt eine um so rationalere zweite: drei Chancen, drei Tore. BILD Am folgenden Sonntag ließ mir Präsident Anfosso die Ehre zuteil kommen, zusammen mit ihm und ein einigen seiner Geschäftsfreunde in seinem Stammrestaurant zu essen - oder besser: zu dinieren. Mir war bisher nicht bekannt daß man Fisch in solch kleinen Portionen zu solch horrenden Preisen servieren konnte, aber glücklicherweise war ich ja eingeladen. Nachdem die anderen lange fertig waren, und auch mein Appetit sich allmählich dem Ende entgegenneigte, nutzte Anfosso die Gelegenheit mir für meine bisherige Arbeit zu danken. Ich wiederum nutzte die Gelegenheit, um auch ihm stolz in sicher fast akzentfreiem Französisch etwas mitzuteilen. Unter schallendem Gelächter brach ich den Versuch frühzeitig ab und erklärte ihm in englisch, daß ich den Trainerstab gerne erweitern würde. Die Trainingsergebnisse waren meiner Meinung nach trotz zuletzt guter Ergebnisse bisher äußerst bescheiden! Im Laufe der Woche konnten wir so Alain Blachon als Co-Trainer verpflichten, ihm folgten Didier Vandenabeele und Patrick L'Hostis, womit nun endlich auch ein kompetenter Torwarttrainer im Verein ist. BILD BILD Frisches Blut auf dem Trainingsplatz: Torwarttrainer Patrick L'Hostis, Hilfstrainer Didier Vandenabeele 14. Spieltag: Sète - Gazélec 2:0 (Pierre-Luis 27, 85) Hätte Ludovic Gros vor dem Spiel ein wenig mehr Zielwasser getrunken, wäre das Spiel bereits Mitte der ersten Halbzeit entschieden gewesen. Alleine in der ersten Halbzeit feuerte er acht mal aus der Distanz aufs Tor, und traf dabei mit zwei Freistößen den Pfosten. BILD Einmal mehr der entscheidende Mann auf dem Platz: Ricardo Pierre-Louis |
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Vier Siege in Folge, viermal kein Gegentor kassiert. In der Tabelle langsam in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen - die Fans beginnen langsam mehr zu erwarten, von Abstieg spricht inzwischen niemand mehr. Trotzdem versuch ich die Euphorie in Grenzen zu halten - bei den letzten Gegnern handelte es sich ausnahmslos um Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Der erste wirkliche Prüfstein für unsere vermeintlich starke Form würde am folgenden Wochenende im Stade Nungesser auf uns warten: Valenciennes, derzeit Tabellenzweiter und einer der hochgewetteten Aufstiegsaspiranten. Sollten wir dieses Spiel gewinnen, wäre sogar ich bereit unser Saisonziel nach oben zu korrigieren. 15. Spieltag: Valenciennes - Sète 2:0 Nur pures Glück und die Abseitsentscheidung des Linienrichters konnte uns gleich nach Spielbeginn vor einem frühen Rückstand bewahren, doch richtig wach wurden wir erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit, als Gros sein übliches Freistoß- und Distanzschußfeuerwerk abbrannte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit dann der Skandal: Escayol sah meiner Meinung nach völlig unberechtigt die rote Karte. Ab diesem Zeitpunkt war es ein Spiel auf ein Tor, dem wir leider nicht mehr lange standhalten konnten. BILD Jean-Luc Escayol: Entschied ein Fehlentscheid das Spiel? Die Pokalauslosung bescherte uns für die siebte Runde ein machbares Los: Der Amateurclub Les Lilas wird in einer Woche nach Sète reisen. 16. Spieltag: Sète - Beauvais 2:0 (Pierre-Luis 83, 90) Der Einspruch gegen Escayols Sperre wurde abgelehnt. Neben ihm fehlten auch noch die beiden gelbgesperrten Liron und Benyachou, weshalb ich für dieses Spiel die Abwehr völlig umkrempeln musste. Unter anderem gab ich dem jungen Raiko Mutle eine weitere Chance als linker Außenverteidiger. Entgegen aller Befürchtungen hielt die Notabwehr bis in die Nachspielzeit - dafür aber zeigte der Sturm 80 Minuten lang Abschlussprobleme, erst Pierre-Louis konnte wiedereinmal mit einem Doppelschlag für die Entscheidung sorgen. 7. Pokalrunde: Sète - Les Lilas 2:0 (Calabuig 12, 45) Die Favouritenrolle konnten wir voll bestätigen, anstelle von Labruna hätte ich mich auch selbst zwischen die Pfosten stellen können. Lediglich die Chancenverwertung, allen voran durch Gros, ließ nicht zum ersten Mal zu wünschen übrig. BILD Olivier Calabuig: Saisontor Nummer 1 und 2 für den Sohn des Ex-Trainers |
| Alter_Schwede:
Tolle Story! Mir gefallen vor allem die Bilder der Spieler, welche in den jeweiligen Spielen fur Aussehen gesorgt haben. Das ist fast so als würde man Zeitung lesen. ;) Und dieser Pierre-Luis ist ja wirklich ein Glücksgriff! Aber wann gehts weiter? ??? |
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