Nicht unbedingt. Man hätte auch den Fund der Schwerter und das treffen in bruchtal dazu nutzen können, sehr interessante Informationen über die Zauberer, die bisherige Geschichte mittelerdes, gondolin o.ä. zu geben. Stattdessen kann ich mir abwechselnd angucken wie die Protagonisten vor Wölfen weglaufen, absurde Stürze unbeschadet überstehen, an einer Hand von Klippen baumeln und dann wieder vor Orks weglaufen. Das ist wohl Geschmacksache aber ich kann solchen Szenen nicht viel abgewinnen. Zudem bin ich halt immer sehr kritisch, wenn Dinge zu solchen Werken dazu erfunden werden. Steinriesen, Azok oder wie der heißt, diesen Möchtegern-jabba u.a GIBT es einfach nicht und es macht keinen Sinn, sie zu erfinden. Außerdem sind einige Dinge einfach falsch dargestellt: nekromant bedeutet nicht, dass man Tote auferwecken kann; der hexenkönig von angmar kann nicht beerdigt werden, da er nicht sterben kann; und mit radagast dem braunen wird eine seriöse Figur grundlos restlos veralbert.
Obwohl der Hobbit die Vorgeschichte zum Herrn der Ringe ist, kann man ihm im Gegensatz dazu einfach nicht ernst nehmen, was ich schade finde.
Des weiteren enthält der Herr der Ringe, der ja, vorallem in der extendet version, überragend verfilmt wurde, meiner Ansicht nach auf jeden fall Action und Spannung aber auch das ist Geschmacksache.