Ich habe halt ein riesen Problem damit, dass viele der Thesen einfach viel zu komplex sind um da nur mit Ja oder Nein zu antworten. Durch meinen Master in Geographie mit Schwerpunkt Stadt- und Regionalforschung habe ich halt enorm viele Einblicke in politische Strukturen, Wirtschaft etc. bekommen und kenne mich bei vielem der Themen einigermaßen aus. Das ist halt nur schwarz oder weiß und nicht neutral. Und daher müsste ich wirklich fast überall für neutral stimmen, weil ich eben im Großen und Ganzen für oder gegen manches bin, es aber dennoch einzelne Aspekte gibt, die dann dagegen oder dafür sprechen und die man einzeln betrachten muss. Daher ist der Wahl O Mat halt nur eine Spielerei, der eine grobe Richtung zeigen kann.
Stichwort elternunabhängiges Bafög: Bafäg dient dazu, allen Bildung zu ermöglichen und die Sätze sind zwar eher zu niedrig für junge Menschen aus sehr einkommensschwachen Familien, aber doch eine enorme Stütze. Braucht es also diese Ausgaben des Bunds auch für Studenten, deren Eltern ein Jahreseinkommen im dreistelligen Bereich haben? Eigentlich nicht. Dieses Geld können die Eltern ruhig selbst investieren und dann kann man vielleicht für andere etwas aufstocken. Allerdings gibt es immer mehr, die den Umweg über Ausbildung etc machen und dann erst mit Mitte 20 oder gar schon 30 ein Studium beginnen. Kann man sie dann noch wegen dem Verdienst der Eltern beurteilen? Eher nicht. Daher ab bestimmten Kriterien nur ein elternunabhängiges Bafög mMn