Lee May - die Legende vom Twerton ParkAm 1. Februar 1997 erblickte Lee May das Licht der Welt in Bath, England. Damals war er noch ein Baby und somit ziemlich klein. Daran änderte sich auch später nicht viel, er bringt es auf eine Körpergröße von 175 cm, dabei wiegt er 73 kg. Im Jahr 2010 fand er seinen Weg in die Jugendmannschaft des Bath City FC und so begann der steile Aufstieg dieses nur mäßig talentierten Fußballers. Als im Jahr 2013 der Verein unter Erfolgstrainer White komplett umgekrempelt und auf den Kopf gestellt wurde begann langsam aber sicher der Mythos des Lee May. Bei einem U18-Training kurz nach dem Eintreffen des zukünftigen Erfolgstrainers fiel May eben diesem sofort ins Auge, wurde als damals 16-jähriger in die erste Mannschaft beordert und sollte sofort der wichtigste Spieler des Teams werden.
Von da an wurde er von Mr. White ganz besonders gefördert und seine Ausbildung war absolute Chefsache. Doch es sollte noch eingie Jahre dauern, bis Mays Stern wirklich aufging. In seiner ersten Saison brachte er es auf 18 Treffer und 4 vorlagen in 32 Spielen bei einer Durchschnittsnote von 7,22 - seine beste Leistung für längere Zeit. Bath City stieg aus der Conference South als Meister in die Conference Premier auf.
Dort erzielte May in 43 Einsätzen 10 Tore und lieferte 11 Vorlagen, brachte nur eine 6,91 zu Stande. Bath City wurde erneut Meister.
Es folgten 4 Jahre League 2, in denen May sich entwickeln durfte - in der ersten Saison lieferte er je 10 Tore und Vorlagen in 43 Spielen, bei einem Schnitt von 6,89 - im Vergleich zur Liga tiefer hatte er also nicht abgebaut. In der Folgesaison plagten ihn einige Verletzungen, er brachte es nur auf 36 Spiele, schoss dabei aber 11 Tore. Es reichte allerdigns nur zu 4 Vorlagen. Der Notenschnitt lag bei 6,88. In der Saison 2017/18 war keine Besondere Verbesserung zu sehen. 41 Spiele, 8 Tore, 13 Vorlagen und eine 6,95. Es ging in die Saison 1018/19. Lee May war mittlerweile 21 Jahre alt und spielte nur noch weil er a) Whites Lieblingsschüler war und b) kein Nachrücker aus der Jugend überzeugen konnte. In dieser Spielzeit ging sein Stern auf. 32 Treffer und 13 Vorlagen in 43 Spielen bei einer Durchschittsbewertung von 7,60. May schießt Bath City zur Meisterschaft und zum Punkterekord in der League 2. Dafür gab es mehrere Gründe. Zum einen sicherlich eine Änderung in der Taktik, zum anderen eine Signifikante verbesserung der Spieler um ihn herum.
In der Saison darauf übernahm May das Amt des stellvertretenden Captains, in der Liga darüber setzte er noch einen drauf. 45 Spiele 31 Tore und 23 Vorlagen. Innerhalb der Stadt wurde May mittlerweile liebevoll Diego Mayradona genannt. Er war ganze 13 mal Spieler des Spiels. in der Vorsaison schaffte er das nur 11 mal. Eine Durchschnittsbewertung von 7,70 spricht für sich. Bath City wird als aufsteiger sensationell Meister und bricht auch in der Ligue 1 den Punkterekord. Mays Fähigkeiten werden weiter perfektioniert, er ist für diese Taktik auf dieser Position einfach der perfekte Spieler. May steigt gemeinsam mit Trainer White in den Rang einer Vereinslegende auf.
Es folgt eine weitere Senstationssaison des Vereins in der Championship. May allerdings entwickelt zu Beginn der Saison Starallyren und will ein exorbitant hohes Gehalt. Der Verein ist nicht einmal bereit auch nur die Hälfte zu zahlen. Es folgt adas Zerwürfnis mit Gönner White, er spielt nur noch weil er zu wichtig ist um ihn auf die Bank zu setzen. in der Hinrunde bricht er völlig ein, sein Marktwert sinkt von über 3 millionen Euro auf 1,7. Er steht auf eigenen Wunsch auf der Transferliste, aber keiner will ihn haben. Ein absolter Glüksfall für beide Seiten. May ist nach der Hinrunde zu neuen Vertragsgesprächen bereit, erhält ein seh hohes gehalt und exorbitant hohe Prämien. 11 Tore hatte er in 23 Spielen erzielt, dabei aber nicht gut gespielt. Es sollten weitere 10 Treffer und eine Unzahl an Vorlagen hinzu kommen. 17 ingesamt bei 9 Spieler des Tages-Auszeichnungen und eine Durchschnittsnote von 7,39.
Im zweiten Jahr Championship wird May zum Kapitän ernannt. Das Verletzungspech ereilt ihn in dieser Spielzeit aber wieder öfter. eigentlich ist er nie so richtig fit. Trotzdem erzielt er respektable 19 Treffer in 34 Spielen. Nur seine Spezialität, die Vorlagen bleiben ein wenig auf der Strecke. Lediglich 5, genau wie Spieler des Spiels Auszeichnungen. Am Ende steht für Bath City trotzdem die Meisterschaft, nicht zuletzt da immer wenn May verletzt ist Andere völlig überzeugten. Erste Anzeichen dafür, dass er mit der Stärke der Mannschaft nicht mehr mithalten kann. Es halt halt doch Vorteile, der beste Freund des Trainers zu sein. Wie lange dieser Bonus wohl noch hält? Seine Durchschnittsnote stürzte übrigens auf 7,11 ab.
Saison 2022/23: Premier League. Ein Junge aus der westenglischen Provinzstadt Bath führte seinen Heimatclub von Liga 6 in die stärkste Liga der Welt. Und das innerhalb von nur 9 Jahren. Das scheint genug Motivation für den Kleinstadthelden. Er zaubert eine unglaubliche Saison aufs Parkett. 12 Treffer und 18 Vorlagen (Platz 2 der Liga) bei 10 Mann des Spiels-Auszeichnugnen (Ligahöchstwert) in 38 spielen sprechen bei einer Durchschnittsnote von 7,42 eine deutliche Sprache. Der mittlerweile 26-jährige ist der älteste Spieler des Kaders in dem 17 von 27 Spielern in Bath geboren sind.
Schaut man nach Mays Standing in der Fußballwelt ist das alles eine mehr als nur beeindruckende Leistung. Kein anderer Verein streckte jemals die Fühler nach ihm aus, was zwar schön, aber andererseits auch wieder ganz klar eine deutliche Ansage ist. Er ist einfach nicht gut genug.
Sucht man nach Erklärungen für seinen Erfolg gibt es einige Faktoren, die in Betracht gezogen werden müssen. May ist ein Arbeitstier und einer gewissen mentalen Stärke ausgestattet. Der unbedingte Wille zum Sieg zeichnet ihn besonders aus. Hinzu kommt, dass er seit Beginn seiner Karriere im Erwachsenenfußball von seinem Trainer maßgeschneidert wurde, um perfekt in eine rolle zu passen, die nur für ihn speziell erdacht wurde. Aus der Kombination dieser Faktoren ergibt sich letztlich Mays wahnwitziger Erfolg.
Zum Abschluß gibt es noch die gewünschte einschätzung des Co-Trainers und einen aktuellen Screenshot, ich vermute nicht, dass der Junge sich noch verbessern wird.


Was wäre ich für ein Trainer, wenn ich mich in einem Post nur mit einem Spieler beschäftigen würde? Genau ein Fanboy. Und deshalb endet dieser Post hier.
Nein, okay, ich möchte noch kurz auf ein paar andere Dinge zu sprechen kommen.
Ich denke vor uns liegt eine rosige Zukunft, auf jeder Position wachsen Talente heran, die versprechen besser als die aktuelle Besetzung zu werden. Darunter zwei Spieler die nach der Einschätzung des Co-Trainers Premier League Stars werden könnten. Natürlich gebe ich darauf nicht sehr viel, aber das heißt doch, dass sie zumindest brauchbare Spieler werden.
Zuletzt möchte ich noch einmal Steve Kellaway erwähnen, der den kompletten Weg aus der Conference south ebenfalls mitgegangen ist und auch immer mehr oder weniger Stammspieler war. Sein unglaubliches Talent zeigte sich erst sehr spät in seinem Werdegang. Bis zum aufsteig in die League 1 war er eigentlich nur Mitläufer. Jetzt leistet er in linekn Mittelfeld ebenfalls unglaubliches. Mit Acceleration 16 und Pace 17, Crossing 14 und Dribbling 13 stellt er immer eine Gefahr für jede Abhwehrreihe dar. Auch wenn er sonst NICHTS kann.