The Champmanics - Teil IXDas erste Spiel des ersten Frühlings der Champmanics in der Regionalliga gegen Hoffenheim stand an. Und die Champmaniacs mussten nicht nur auf Herr Rossi verzichten, sondern auch Spielführer Der_Hildener, der für 1 Woche ausfiel. Eine schwere Hypothek also für die Champmanics gegen den 8. der Regionalliga. Aber beginnen wir mit der Aufstellung von hinten: Kasselhusky hatte während der Winterpause hart an sich gearbeitet und auch seine privaten Probleme verarbeiten können, doch Der Hildener, unser Torhütertrainer, empfahl mir mal den 22-jährigen Oesterreicher Atahulpa ins Tor der Champmanics zu stellen. Und tatsächlich, in den Testspielen war uns Atahulpa ein sicherer Rückhalt, und deshalb verdiente er mein Vetrauen auch in der Meisterschaft. In der 4er-Kette waren Marty_P und Der_Hildener als Innenverteidiger gesetzt. Aussen links wollte ich es mit Interisti probieren und rechts mit Hasan_Sas. Im Mittelfeld links war Mattigool gesetzt, in der Mitte würden gino und midi70 um den Platz kämpfen, mit leichten Vorteilen für midi70. Rechts aussen im Mittelfeld Pudel. Im offensiven Mittelfeld hinter den beiden Spitzen gab ich wieder Jardel das Vetrauen, der in den Trainings und in den Vorbereitungsspielen ein wenig mehr überzeugt hatte als Rupi oder Angh. Im Sturm wäre natürlich die kroatische Bombe Herr Rossi gesetzt, doch wir alle wissen um sein Schicksal. Ihn vertreten sollten Benny und Rumenigge. Für den verletzten Der_Hildener stelle ich für dieses Spiel Routinier Altobelli ins Abwehrzentrum.
BILD Champmaniacs - Hoffenheim 1:0Nach den schlechten Ergebnissen war ich mir nicht sicher, ob es wirklich gescheit war, die Taktik zu ändern, doch das Spiel gegen Hofenheim belehrte mich eines Besseren. Wir hatten das Spiel von Beginn weg im Griff, und erlaubten Hoffenheim nur genau einen Schuss auf das Tor von Atahualpa. Selber hatten wir einige hochkrätige Tormöglichkeiten, doch nur Benny, unser Neostürmer, konnte eine davon nutzen. Nach einem Eckball von Marty_P stieg der Deutsch-Spanier am höchsten und erzielte das Tor des Tages.
Kaiserslautern (A) - Champmaniacs 1:0Der Hildener hatte sich von seiner Blessur erholt, und hätte wieder spielen können, doch da unsere Abwehr im Spiel gegen Hoffenheim so sicher gestanden war, wollte ich in der Aufstellung vor dem Spiel gegen die kleinen Teufel aus Lautern nichts ändern.
Am Schluss mussten wir uns aber bei Torwart Atahulpa bedanken, dass es nur 0:1 gegen uns stand. Denn auf dem Platz 4 des Fritz-Walter-Stadions hatten wir gegen die starke Nachwuchsmannschaft des Erstligisten Lautern keine Chance.
Erfurt - Champmaniacs 0:0Gegen den 14. der Liga, Rot-Weiss Erfurt, nahm ich Altobelli wieder aus dem Team, und stellte Der_Hildener wieder im Abwehrzentrum auf. Das Spiel war so langweilig nicht, wie das Resultat vermuten lässt. Beide Abwehrreihen liessen mehrere gute Torchancen zu, doch die Torhüer auf beiden Seiten verdienten sich heute Bestnoten. Sowieso hatte Atahulpa in den letzten drei Meisterschaftsspiel überdurchschnittlich gut gespielt und war ein sicherer Rückhalt, und er bestätigte mit damit, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte.
Champmaniacs - Stuttgarter Kickers 1:1Da Jardel sich im Training verletzt hatte musste ich mich zwischen Rupi und Angh für das offensive Mittelfeld enscheiden. Ich entschied mich Angh. Wieso? Hmm, Rupi ist Oesterreicher, Angh ist Schweizer, und ich selber bin auch Schweizer...alles klar, oder?

Ausserdem entschied ich mich anstelle des formschwachen Rumenigge den jungen Amerikaner Beto zum ersten Mal von Beginn weg spielen zu lassen. Und es war ein gutes Spiel der Champmaniacs gegen den Tabellendritten aus Stuttgart, und ausgerechnet die beiden Neuen im Team sorgten für das einzige Tor der Champmaniacs an diesem Nachmittag: Beto flankt auf Angh, 1:0 für die Champmaniacs in der 37. Minute. In der Folge verwalteten wir den Vorsprung gegen die Kickers ziemlich geschickt, und alle rechneten eigentlich schon mit 3 Punkten für den Ausseneiter, denn die Champmaniacs hatten das Spiel völlig im Griff...bis sich der Kicker Sebastien Barnes den Ball schnappte, sich durch die junge Hintermannschaft der Champmaniacs dribbelte und cool zum Ausgleich einschob. Zwei verlorene Punkte, die ich der Unerfahrenheit der jungen, unerfahrenen Champmaniacs zuschreiben musste. Zum Mann des Spiels gewählt wurde Beto (Note 10).