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| [FM2013] 4-1-2-2-1 - Brauche Hilfe? |
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| filament:
Hab das mal angepasst und meine Mentalität bei diversen Spieler zurückgeschraubt und auch weniger aus der Tiefe kommen genutzt. Dann hab ich aber vorn trotzdem das Problem, dass scheinbar keine Anspielstation vorhanden ist. Nachdem ich nun das 1. Ligaspiel direkt mit 0:2 in Rückstand geraten bin, hab ich die Passart noch ein wenig angezogen Richtung direkt und die Teameinstellung fürs Tempo schneller gestellt + einen kleinen Tick weniger Zeitspiel. Ich war in den restlichen 60 Minuten mit der Spielweise ganz zufrieden und konnte das Spiel noch zum 2:3 auswärts drehen. Die Änderungen werde ich nächstes Spiel nochmal vom Start an ausprobieren und gucken, ob es dann besser läuft. Ich schreib dazu dann hier nochmal was. |
| KI-Guardiola:
Wie gesehen: Du stellst da ein bisschen was um, drehst da ein wenig am Rad, siehst, dass es besser läuft. Aber halbwegs analysieren zu lernen, was passiert, hast Du so nicht gelernt. Und Du scheinst immer noch an Spieler zu denken, nicht an eine Mannschaftstatkik und Strategie. Glaube es mir: Das Reglersystem ist nicht annähernd so durchsichtig, wie es der hiesige Leitfaden suggeriert. Viele Kombinationen haben scheinbar gleiche Effekte, die offizielle Dokumentation ist mies (und teilweise komplett irreführend und falsch), Leitfäden auf Fanseiten widersprechen sich oft aus gutem Grund selbst. Ich würde sogar fast sagen, es ist das Schwächste, was je ins Spiel integriert wurde und es ist nicht unmöglich, sich darüber Jahre (!) den Kopf zu zerbrechen. Einige Regler wirken heute auch teilweise sehr anders als noch vor ein paar Versionen: Wer beispielsweise mal den FM 2009 startet, sich hinten einigelt und dort den Pressingregler runterfährt, wird feststellen, dass Spieler bis weit ins eigene Drittel tatsächlich keinerlei Anstalten machen, den ballführenden Spieler zu stellen, was wohl damit zu tun hat, das eine geringe Mentalität Spieler viel weiter hat zurückkommen lassen und viele Spieler des Gegners so Platz hatten. Heute wird der ballführende Spieler im Vergleich fast immer sofort attackiert, wenn irgendwo ein eigener Spieler in der Nähe ist, völlig unabhängig vom eigenen Input. Ich verstehe, dass man die Regler verstehen lernen und nutzen will. Aber Du hast anders als viele Spieler der Vorgängerversionen mittlerweile andere Möglichkeiten als stundenlanges Trial&Error, um Dir vor dem ernsthaften Spielen über die blanke und sehr abstrakte Mechanik des Spiels Gedanken zu machen. Ob Du sie nutzt, ist Deine Sache. |
| Bertolux:
Und wieder hat Svenc genau die richtige Aussage gegeben. Versuche lieber die Taktik im großen und ganzen zu sehen und stelle erst einmal das ganze ohne die Regler ein. Den Regler kannst Du dann zum Feintuning während eines Spieles verwenden, wenn es denn wirklich sein muss. Aber die Regler sind nicht das Mittel um Spiele zu gewinnen. Dazu musst Du den Gegner VOR dem Spiel analysieren und dann während des Spiels auf taktische Veränderungen reagieren. Lese Dir auch sehr aufmerksam durch was Dir dein Assistant sagt. Und dann reagiere auf diese Informationen. Das ist um ein vielfaches wichtiger um erfolgreich zu sein. Genauso wie die Moral von Spielern im Auge zu haben und die Taktik einzustudieren und die Spieler zu integrieren. Es ist einfach nicht sinnvoll ein Spiel mit ein und der selben Einstellung zu spielen. Das kann gut gehen, aber gerade mit Teams aus dem Mittelfeld einer Liga wirst Du öfters frustriert werden, wenn Du nicht im Spiel reagierst. Über die Regler aber dann auf Spielsituationen zu reagieren ist dann extrem mühselig und wird Dir langfristig den Spass am Spiel verderben. Auch bei Auswechslungen kannst Du nur gleichwertige Spieler tauschen oder musst ewig rumbasteln und im schlimmsten Falle auch noch die Nebenspieler anpassen. Also Versuche die Regler wirklich aus dem Kopf zu bekommen für ein effektives Spiel. Das was Du betreibst, bringt eigentlich nur zu akademischen Zwecken einen Sinn, um die ME besser verstehen zu lernen. Aber dafür spielt glaub ich keiner den FM. |
| Tankqull:
--- Zitat von: Bertolux am 04.Januar 2013, 20:40:43 --- Es ist einfach nicht sinnvoll ein Spiel mit ein und der selben Einstellung zu spielen. Das kann gut gehen, aber gerade mit Teams aus dem Mittelfeld einer Liga wirst Du öfters frustriert werden, wenn Du nicht im Spiel reagierst. --- Ende Zitat --- nach meiner erfahrung kann ich dazu nur sagen quark - hofe du fühlst dich nicht auf den schlipps getreten. ich spiele seit dem 10er immer pro manschaft eine taktik - quer bet durch sämtliche ligen und spieler qualitäten denn nach meiner meinung ist es viel einfacher und effektiver sich auf die stärken der eigenen manschaft zu fokussieren als das spiel des gegners zu kompensieren. auch dieses heim- und auswärtstaktik gedöns ist humbug und spätestens seit der einführung der taktik vetrtrautheit kann man beides eh nimmer kombinieren. auch dieses vehemente predigen shouts zu nutzen ist irgendwie makaber, einer der wichtigsten punkte ist die taktik vertrautheit aber die wird gerade durch die shouts massiv geschädigt im spiel da man zum teil die einstellungen zu 100% umkehrt. |
| KI-Guardiola:
--- Zitat von: Tankqull am 04.Januar 2013, 20:52:13 ---spätestens seit der einführung der taktik vetrtrautheit --- Ende Zitat --- Die gab es schon immer, sie wurde bloß nicht als Wert ausgegeben. Aktuell führt das wie seit Einführung der Ergebnisse von Spielergesprächen dazu, dass Spieler sich vermehrt darauf konzentrieren. Allerdings macht der minimale Malus bei Änderung einer Taktik gar nichts aus im Vergleich zum Nutzen, den man aus einer logischen(!) Änderung herbeiführt. Und das ist offiziell ebenfalls so verbrieft. Ein Shout wirft ja nicht mal alles um. Er ändert keine Grundformationen, keine Strategien, keine Rollen. Er passt minimal in Kombinationen ein paar Regler an. Technisch geht das natürlich auch mit den Reglern, aber die sind wie gesagt tückischer, als es für einen Anfänger aussehen mag. Selbst für viele viele erfahrene Spieler - auch wenn sie m.E. teilweise längst nicht mehr die starken Auswirkungen auf Spielerentscheidungen haben, die sie mitunter hatten. Das Pressingverhalten ist im Vergleich zu früher fast schon vorgegeben, egal, was man einstellt, siehe oben. Allerdings kann man natürlich nach wie vor auch eine "einzige" nie angepasste Taktik spielen, wenn sie sowohl offensiv wie auch defensiv robust ist, wenn man sowieso gute Spieler hat, die im Schnitt die Spiele dominieren oder wenn sie versehentlich oder bewusst Enginelöcher nutzt. |
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