Bezüglich der Spielweise ist meines Erachtens das größte Problem, dass man nahezu keine Unterschiede der Werte groß erkennt. Ein technisch versierter Spieler und ein Spieler auf Amateur-Niveau können im Fm nahezu die selbe Spielweise an den Tag legen. Ein Unterschied in den Werten sollte schon seit Jahren gravierender erkennbar sein...
Ja, finde ich auch.
Das hatte ich vor ein paar Jahren auch mal im SI Forum als Feature Request formuliert.
Also dass (zum Beispiel) technisch unterschiedlich starke Spieler auch entsprechend anders auf dem Platz verhalten.
Also dass der Holzfuß-Winger eher Halbfeldflanken schlägt, statt ins 1gg1 zu gehen und der Dribbelstarke Winger genau umgekehrt.
Wenn diese Spieler dann sogar noch ein anderes Animations-Set hätten, wär das natürlich das Sahnehäubchen, aber das wäre nicht mal wirklich notwendig.
So ein bisschen sollen das ja die PPMs (oder wie die heutzutage heißen) das ein wenig steuern, aber meiner Meinung nach haben die PPMs einfach viel zu wenig Einfluss. Davon sollte es mehr geben und sie sollten viel mehr im Vordergrund stehen. So dass ich meine Spieler nicht mehr nur nach den Skills verpflichte, sondern auch immer drauf achten muss, dass deren Spielweise genau zu dem passt, was ich auf der jeweiligen Position brauche. Dann wären die Spieler auch nicht mehr so austauschbar wie bislang immer.
Ich werde das vielleicht mal wieder öfter requesten. Vielleicht findet sowas ja irgendwann mal wirklich seinen Weg ins Spiel.
(unterschiedliche Formationen mit und gegen den Ball hab ich auch vor Jahren mal requestet...das habt ihr jetzt mir zu verdanken, dass das nun im Spiel ist...haha)
Genauso, sollte die Erschöpfung deutlich erhöht werden, aktuell spiegelt sich die Erschöpfung nur in erhöhter Verletzungsgefahr. Es sollte aber auch zu mehr technischen Problemen, geringerer Laufstärke etc führen. Dann könnte man auch mit 5 Wechseln nicht ein durchgehendes Pressing ermöglichen.
Absolut.
Im FM26 ist das eher schlimmer geworden, hab ich das Gefühl. Im Spiel erschöpfen die Spieler viel zu wenig. Dass man seinen Leistungsträger in der 70. Minute auswechseln muss, weil er ausgepowert ist, gibt es eigentlich gar nicht. Generell braucht man nicht viel zu rotierern. Bis man vom Physio mal eine Meldung bekommt, dass die Spieler eine Pause brauchen, muss man sie schon echt lange in englischen Wochen immer von Beginn an spielen lassen. Ebenso auch zu wenige und zu kurze Verletzungen. Die Notwendigkeit von Kader-Ergänzungsspielern ist quasi nicht da. Ein paar Talente auf der Bank reichen vollkommen. Schade.
Beim Kadermanagement würde ich mir einen höheren Schwierigkeitsgrad bringen. Dass eine gewisse Kaderbreite erforderlich ist und man sein Budget nicht immer nur für Spitzenspieler ausgeben kann, sondern auch mehr Ergänzunsspieler verpflichten muss. Und dass man vielleicht auch mal gezwungen ist, evtl einen Leistungsträger ziehen zu lassen, wenn ein Angebot vorliegt (bislang hab ich immer einen Teufel getan, gute Spieler zu verkaufen. Da hat man eigntlich nur Nachteile durch).
So dass man sich viel viel mehr Gedanken darüber machen muss, wie man Gehalts- und Transferbudget verplant. Dafür dürfen gerne diese Einzelgespräche mit Spielern entfallen, die meist völlig unerwartet in einer beleidigten Leberwurst enden und die Stimmung im Kader vergiften. Das ist eine Art Schwierigkeitsgrad, den ich (in dieser Form) nicht gerauchen kann.