Mhm, ob es wohl so kommen wird?:
"Bayer Leverkusens Geschäftsführer Michael Schade sagte: «Die Premier League wird später Probleme bekommen, wenn sie ihre überbezahlten Profis nicht mehr loswird, weil in Europa kein anderes Land in der Lage ist, die Gehälter zu bezahlen, die in England verdient werden.» Für Schade ist daher klar: «Da wird die Premier League dann vom eigenen System gefressen.»
Dieser Logik kann ich nur bedingt folgen. Die Premier League Clubs haben das meiste Budget und stechen damit die Konkurrenz auf dem Transfermarkt aus? Egal wie man es wendet, das kann kein Nachteil sein. Solange immer wieder Geld nachkommt (und das wird es, siehe z.B. Fernsehgelder) kann die Rechnung nur aufgehen.
Man wird seine Spieler nicht los? Ich habe noch nie erlebt, dass es für einen ordentlichen-guten Spieler keinen Abnehmer gibt. (Ich rede jetzt nicht von irgendwelchen 33 - jährigen LVs im FM, die man auf Teufel komm raus nicht wegkriegt. Da lässt man zur Not den Vertrag auslaufen). Ein Profi verzichtet dann doch lieber auf Gehalt, wenn er spielen will. Chicharito war ja so ein Kandidat, der hat es letzendlich aber auch eingesehen und hat für (etwas) weniger Geld unterschrieben.
Zu De Bruyne: Erstmal finde ich es zu viel, für einem Fußballer solch eine Summe zu bezahlen. Das Fußballgeschäft entwickelt sich nunmal aber seit Jahren in diese Richtung und daran sollte man sich langsam gewöhnen. Egal wie sehr De Bruyne floppen sollte, man kann in zwei Jahren immer noch min. 25Mio. für ihn rausholen (Für Balotelli hat Liverpool auch noch 12Mio. bekommen und Balo war wirklich DER Flop). Da macht man halt paar Mio. Verlust - who cares? Geld ist genügend da und man kauft halt im nächsten Sommer nur Spieler bis 50Mio.. Und das wäre schon das worst case Szenario, wenn es gut läuft, schlagen ein De Bruyne oder Sterling ein und rechtfertigen ihre Summen (zumindest mehr oder weniger. So wie Bale bei Real).